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SG verpasst hauchdünn den Regionalliga-Aufstieg

Badminton-Oberliga SG verpasst hauchdünn den Regionalliga-Aufstieg

Das ist bitter für die SG Lengede/Vechelde: Um einen einzigen Satz – und damit einen Punkt – verpasste das Oberliga-Team gestern vor rund 150 Zuschauern den Aufstieg in die Badminton-Regionalliga.

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Verloren mit viel Pech den letzten Satz in der Saison: Björn Wirthsmann und Nina Reichstein.

Quelle: rb

Berliner SC – SG Lengede/Vechelde 5:3. Ein Unentschieden hätte den Gästen zum Aufstieg gereicht. Dann wären sie zwar punktgleich mit dem Berliner SC gewesen, hätten aber das bessere Spielverhältnis gehabt. Vor dem abschließenden Mixed führten die Gastgeber 4:3. Björn Wirthsmann und Nina Reichstein hatten es in der Hand, den letzten Punkt zum Unentschieden zu holen.

Den ersten Satz gewannen sie 21:16, mussten sich dann aber im zweiten mit 19:21 geschlagen geben. „Im dritten führten wir schon 19:17. Und wir hatten genug Chancen, das Spiel zu gewinnen“, sagte Wirthsmann.

Doch es klappte nicht. 19:21 war der Endstand – und der Aufstieg war futsch. „Pech, Heimvorteil – ich weiß nicht, was letztlich den Ausschlag gegeben hat“, sagte der am Boden zerstörte sportliche Leiter der SG unmittelbar nach der Partie.

Seit 20 Jahren spielt der jetzt 31-Jährige Badminton. Aber auf die gestrige Erfahrung hätte er liebend gern verzichtet. Denn schon das Doppel hatte er zusammen mit Henning Zanssen im dritten Satz mit 19:21 verloren. „Ich war gegen den Berliner SC der Looser – zweimal 19:21 im dritten Satz“, bedauerte Wirthsmann.

So seltsam seine Pechsträhne war, so seltsam verlief die gesamte Partie. „Wir waren fest davon ausgegangen, beide Herren-Doppel zu gewinnen“, sagte Wirthsmann. Doch es stand nach diesen Spielen 0:2. Nach dem verlorenen Damendoppel brachten Henning Zanssen und Stephan Burmeister mit ihren gewonnenen Einzeln die SG wieder heran.

Nach der Einzelniederlage von Wolf-Dieter Papendorf zum 4:2-Zwischenstand für Berlin schien die Partie schon gelaufen, doch Katrin Engelkes bezwang überraschend die frühere schottische Nationalspielerin Frances Heslop mit 21:18 im dritten Satz – und eröffnete damit wieder alle Chancen vor dem eingangs geschilderten abschließenden Mixed. „Das war ganz stark von Katrin“, lobte Wirthsmann.

Wie spannend und ausgeglichen die Partie war, zeigt die Tatsache, dass fünf der acht Spiele erst im dritten Satz entschieden wurden. „Wir haben auf Augenhöhe gespielt und unglücklich verloren. Aber wir haben alles richtig gemacht, richtig aufgestellt, alle haben gekämpft. Berlin hat zweimal gegen uns gewonnen. Dann haben sie den Aufstieg wohl auch verdient.“

Berliner SV – SG Lengede/Vechelde 5:3.
Spiele: Sebastian Nieke/ Ernest Astfalk – Henning Zanssen/ Björn Wirthsmann 21:19, 20:22, 21:19. Eike Köhler/ Ciarán Fitzgerald – Stefan Komljenovic/ Stephan Burmeister 19:21, 21:12, 21:14. Frances Heslop/ Sandra Reinicke – Katrin Engelkes/ Nina Reichstein 21:15, 21:9. Stefan Neumann – Henning Zanssen 13:21; 13:21. Sebastian Nieke – Stephan Burmeister 21:12, 12:21, 19:21. Ciarán Fitzgerald – Wolf-Dieter Papendorf 21:13, 21:17. Frances Heslop – Katrin Engelkes 22:20, 17:21, 18:21. Eike Köhler/Tanja Meier – Björn Wirthsmann/Nina Reichstein 16:21, 21:19, 21:19.

BG Tempelhof/Friedenau – SG Lengede/Vechelde 2:6. Am Tag vor dem „Endspiel“ um den Aufstieg gab sich die SG gegen BG Tempelhof keine Blöße. „Auch die beiden verlorenen Spiele hätten wir noch gewinnen können“, sagte Björn Wirthsmann.

BG Tempelhof/Friedenau – SG Lengede/Vechelde 2:6.
Spiele: Tom Scholz/Andreas Bernwald – Henning Zanssen/Christian Schlüter 19:21, 15:21, Dieter Babenschneider/ Michael Malz – Stephan Burmeister/Stefan Komljenovic 5:21, 4:21. Anne Förschner/ Galina Thieme – Katrin Engelkes/Nina Reichstein 21:14, 15:21, 16:21. Tom Scholz – Henning Zanssen 21:23, 16:21. Andreas Bernwald – Stephan Burmeister 11:21, 12:21. Jann Raupach – Wolf-Dieter Papendorf 16:21, 12:21. Anne Förschner – Katrin Engelkes 21:14, 18:21, 24:22. Jann Raupach/Galina Thieme – Björn Wirthsmann/Kristin Steinmann 21:16, 21:13.

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