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SG verpasst Sensation knapp

Handball SG verpasst Sensation knapp

Den Spitzenreiter der Regionsoberliga ärgern die Handballerinnen der SG Zweidorf/Bortfeld. Am Ende verlieren sie trotzdem unglücklich mit zwei Toren.

Zu einem knappen 22:20-Sieg mühte sich Tabellenführer Barum bei den gut aufgelegten Regionsoberliga-Handballerinnen der SG Zweidorf/Bortfeld II. Im Kampf um den Klassenerhalt beendete die SGH Peine ihre sieglose Durststrecke und gewann knapp gegen Süd Braunschweig. Während die Männer der SG Zweidorf/Bortfeld II sich beim Tabellenletzten blamierten, startete der MTV Peine nach dem Trainerwechsel mit einem Sieg in die Rückrunde.

Männer

VfB Fallersleben II – SG Zweidorf/Bortfeld II 22:20 (9:11). „Wir haben uns bis auf die Knochen blamiert“, ärgerte sich SG-Trainer Frank Pausewang. Gegen den Tabellenletzten hatte die SG einen Sieg fest eingeplant. Von Beginn an verschliefen die Gäste das Spiel. Im Gegensatz dazu präsentierten sich die Gastgeber hochmotiviert. Nach einem 1:5-Rückstand kämpfte sich die SG über Tempogegenstöße wieder heran und erspielte sich bis zur Pause eine Zwei-Tore-Führung. „Wir haben es trotzdem zu oft versäumt, über die erste und zweite Welle die entscheidenden Punkte zu machen“, kritisierte Pausewang.

Nach dem Seitenwechsel lief es zunächst besser, die SG setzte sich auf 19:13 ab, gab das Spiel aber noch aus der Hand, weil sie die den Druck nicht aufrecht hielt. Beim Stand von 18:20 wurde es dann kurios. Obwohl Schriftführer, Trainer und Fans diesen Spielstand notiert hatten, entschied der Schiedsrichter auf einen 18:19-Zwischenstand. „Das hat noch zusätzlich zu unserer Verunsicherung beigetragen“, sagte Pausewang, „nichtsdestotrotz hätten wir mit zehn Toren gewinnen müssen. Das war reine Kopfsache.“

SG: Dönch (3), Bastian (4), Scholz (2), Maus, Schuhmann (8), Wehmer (2), Zutz.

MTV Braunschweig II – MTV VJ Peine 25:26 (10:14). Die erste Bewährungsprobe unter MTV-Trainer Carsten Bührig haben die Jahner überstanden. Die Gäste hatten sich vorgenommen, ihr Spiel über eine stabile Abwehr aufzuziehen – und das setzte das junge Peiner Team gut um. Die Jahner zogen zusehends ihr Tempogegenstoß-Spiel auf. „Und wenn das einmal nicht klappte, hat die Mannschaft abgewartet und die Angriffe ruhig ausgespielt“, lobte Bührig. Außerdem profitierte sein Team von einigen Überzahlsituationen.

Nach dem Seitenwechsel rappelten sich die Gastgeber noch einmal auf und glichen Mitte der zweiten Hälfte zum 17:17 aus. Peine konterte, erspielte eine 24:19-Führung. „Eigentlich war die Partie da schon fast gelaufen“, betonte Bührig. Aufgrund einiger technischer Fehler im Angriff kamen die Hausherren noch einmal gefährlich nah heran. Aus der geschlossen guten Mannschaftsleistung der Jahner ragte Torwart Marius Meier heraus.

MTV VJ: Görlich (7), Bertram (4), Deichsel (4), Busse (3), Dießel (2), Henning (2), Stanze, Brandes, Netzel, Thomas.

Frauen

SG Zweidorf/Bortfeld II – TV GH Barum 20:22 (10:11). Die SG-Damen zeigten gegen den Tabellenführer eine gute Leistung und agierten auf Augenhöhe. „Wir haben das Spiel unglücklich verloren“, bilanzierte SG-Spielerin Caroline Sage. Die Spielgemeinschaft führte nämlich über weite Strecken, ließ sich auch von der offensiven Deckung der Barumer nicht beeindrucken. Allerdings waren die Gäste in den entscheidenden Momenten am Ende der beiden Halbzeiten etwas konstanter.

Schließlich konnte auch die gut aufgelegte SG-Torhüterin Katrin Dombrowski die knappe Niederlage ihrer Mannschaft nicht verhindern. „Wir dürfen jetzt nicht die Köpfe in den Sand stecken, sondern müssen an diese Leistung anknüpfen“, forderte Sage.

SG: Grobe (2), Lehne (3), Strutz, Behme (5), Malzahn, Sage, Scholz (2), Friese (5).

SGH Peine – SV Süd Braunschweig 19:18 (10:10). „Endlich haben wir mal wieder ein super wichtiges Spiel gewonnen“, freute sich SGH-Spielerin Sabine Kamlah. Nervös war ihr Team gestartet und lag früh mit 0:3 hinten. Doch die Peinerinnen fingen sich und holten auf.

Nach dem Seitenwechsel lieferten sich beide Mannschaften einen offenen Schlagabtausch, die Führung wechselte hin und her. Beim Stand von 17:18 fünf Minuten vor dem Ende stellte die SGH auf eine offensivere 4-2-Abwehr um. Das brachte die Braunschweigerinnen dermaßen aus dem Konzept, dass die SGH die Partie für sich entschied. „Endlich konnte man bei uns wieder Spaß am Spiel sehen. Und auch die Konditionseinheiten im Training zeigen Wirkung“, stellte Kamlah fest.
SGH: Winkel (3), Kühnholz (5), Kamlah (2), Frost (2), Dettmer, Reineck, Kühne, Keunecke, Knackstedt, Willnauer (2).

mak

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