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SG siegt mit Siebenmeter-Killerin

Handball-Regionsoberliga SG siegt mit Siebenmeter-Killerin

Dank einer bärenstarken Torhüterin Lisa Behme und der Nervenstärke bei Siebenmetern gewannen die Regionsoberliga-Handballerinnen der SG Zweidorf/Bortfeld II ihre Partie in Timmerlah. Eine Niederlage in der gleichen Halle bezogen hingegen die Männer des TVJ Abbensen, die in den letzten 13 Minuten kein Tor mehr warfen.

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Nervenstark: Kerstin Drob von der SG Zweidorf/Bortfeld II (am Ball) verwandelte fünf Siebenmeter beim Sieg in Timmerlah.

Quelle: rb

Männer

TSV Timmerlah – TVJ Abbensen 32:24 (17:13). Die Zuschauer in Timmerlah sahen einen kuriosen Spielverlauf: Das Spiel begann ausgeglichen. Bis acht Minuten vor der Halbzeit konnte sich kein Team absetzen (12:12). „Dann sind wir in einen Tiefschlaf verfallen“, erläuterte TVJ-Trainer Jörg Wilpert den 13:17-Halbzeit-Rückstand.

Doch zu Beginn der zweiten Hälfte zeigte sein Team Moral, kämpfte sich zurück ins Spiel und übernahm beim 24:23 sogar die Führung (47.). Doch dann folgte der große Einbruch: In den letzten 13 Minuten gelang den Abbensenern nicht ein einziges Tor mehr. „Wir mussten mit nur neun Feldspielern anreisen, davon waren drei angeschlagen. Die Kraft ließ einfach nach“, erklärte Wilpert.

Das Ergebnis sei schließlich klarer ausgefallen als das Spiel war. „Bei Timmerlah hat zum Schluss einfach alles geklappt“, staunte Wilpert.  

TVJ: Kollmeyer (9), Lappe (5), Wilke (3), S. Rönick (3), Richter (2), J. Brüge, Manschwetus.

Frauen

TSV Timmerlah – SG Zweidorf/Bortfeld II 15:17 (10:9). „Wir haben zu Beginn so schlecht gespielt, man konnte es kaum mit ansehen“, unterstrich SG-Spielerin Alke Malzahn. Erst beim 3:8-Rückstand bekamen die Gäste Timmerlahs Rückraum in den Griff. „Unsere Defensive war zunächst zu passiv“, analysierte Malzahn. Durch die nun sichere Abwehr legte die SG auch im Angriff zu und kämpfte sich bis zur Halbzeit heran.

„In der zweiten Hälfte war es ein Spiel auf Augenhöhe“, beschrieb Malzahn. Doch Zweidorf/Bortfeld II behielt die Ruhe – besonders vom Siebenmeterpunkt. Während Kerstin Drob fünf der sechs Strafwürfe verwandelte, scheiterte der TSV in sechs von zehn Versuchen an SG-Torfrau Lisa Behme. „Wir haben gekämpft und so den Erfolg noch möglich gemacht“, lobte Malzahn die Moral der Mannschaft.

Durch den Erfolg kletterte die SG einen Tabellenplatz nach oben auf Rang zwei – das ist ein Aufstiegsplatz.

SG: Gehrmann (3), Scholz (3) Krucinsky, Drob (5/5), Lehne (2), Essmann (3).

js

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