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SG siegt im Kreisderby dank guter Physis

Handball-Landesliga - Frauen SG siegt im Kreisderby dank guter Physis

Die rund 80 Zuschauer in der Vechelder Sporthalle sahen ein spannendes und gutklassiges Nachbarschaftsduell. Nach 60 Minuten durften die favorisierten Gastgeber jubeln. Sie bleiben ohne Verlustpunkt an der Tabellenspitze der Handball-Landesliga der Frauen.

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Nicht zu stoppen: SG-Kreisläuferin Ailleen Gersdorff setzt sich gegen Teresa Carmon (links) und Sabrina Spiller durch.

Quelle: bt

SG Zweidorf/Bortfeld - HSG Nord Edemissen 27:23 (15:16). Das Spiel schien zunächst den erwarteten Verlauf zu nehmen. Die Gastgeber erspielten sich eine 5:2-Führung. Die routinierten Denise Schnepel und Cathrin Kelkert waren von der 5:1-Abwehr der Gäste nicht zu stoppen. Beim 8:6 lag die SG noch immer mit zwei Toren vorn. Edemissen ließ sich davon nicht beeindrucken. Die erfahrene Daniela Seffer führte geschickt Regie, die Gäste glichen zum 8:8 aus und gingen sogar mit 13:10 in Führung. In dieser Phase des Spiels erlaubten sich die Gastgeber zu viele Fehler im Angriff, und zudem hielt Edemissens Torfrau Sandra Wilck gleiche mehrere gute Würfe der SG-Angreiferinnen.

„Wir haben einige leichte Fehler gemacht. Das müssen wir in der zweiten Halbzeit vermeiden“, sagte SG-Spielmacherin Elisa Kelkert in der Halbzeitpause. In Halbzeit zwei agierten die Gastgeber ballsicherer und Ann-Christin Strutz glich zum 17:17 aus, die pfeilschnelle Janine Gersdorff erzielte die 18:17-Führung, die Cathrin Kelkert ausbaute.

Beim Stande von 20:18 mussten die Gastgeber Schwerstarbeit verrichten. In dreifacher Unterzahl verteidigten sie im Angriff in der Besetzung Elisa Kelkert, Kira Zimball und Klara Meyerbröker den Ballbesitz, kassierten keinen Gegentreffer. „Das war klasse gemacht und für den weiteren Spielverlauf sehr wichtig“, meinte SG-Trainer Andreas Bremer.

Sein Gegenüber Frank Pausewang bemängelte, dass seine ansonsten gut spielenden Akteurinnen in Überzahl zu wenig bewirkt hätten. Beim Stande von 22:19 schien die Partie noch einmal kippen zu können. Cathrin Kelkert musste aufgrund einer Roten Karte frühzeitig das Spielfeld verlassen. Es war gerade einmal die Hälfte der zweiten Halbzeit herum. Es spricht für die SG-Damen, dass sie sich davon nicht beeindrucken ließen. Andere übernahmen Verantwortung, zudem hatten die Gastgeber mit Julia Fiebig eine überragende Torfrau zwischen den Pfosten, die in der zweiten Hälfte teilweise unüberwindbar schien.

„Unsere gute physische Verfassung war sicherlich ein Grund dafür, dass wir die Partie gewonnen haben“, meinte SG-Coach Andreas Bremer. Sein Gegenüber Frank Pausewang bescheinigte seiner Riege eine gute Leistung. „Es wäre sogar etwas mehr drin gewesen“, sagte er.

SG Zweidorf/Bortfeld: Fiebig, Rother (beide Tor); C. Kelkert (9/4), J. Gersdorff (7), Schnepel (4), A. Gersdorff (3/1), Meyerbröker (2/2), E. Kelkert (1), Strutz (1), Dietrich, Zimball, Amthor, Filipczak.

HSG Nord: Wilck, Möllering (beide Tor); Koch (4/1), Carmon (4), Brandes (4), Spiller (3/2), Elligsen (3), Buhle (2), Seffer (2), Marquardt (1), Glawion, Borchard, Krieck.

Statistik: Bortfeld 11/9, Edemissen 4/3; Zeitstrafen: Bortfeld 8 + 1x Rot; Edemissen 1.

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