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SG hält nur eine Hälfte mit

Handball-Oberliga SG hält nur eine Hälfte mit

Schlechte Voraussetzungen für Oberliga-Aufsteiger Zweidorf/Bortfeld beim Gastspiel in der Rattenfängerstadt: Ohne drei Stammkräfte verlor die SG gegen den Absteiger aus der Reginonalliga und Meisterschaftsfavoriten VfL Hameln klar.

VfL Hameln – SG Zweidorf/Bortfeld 36:22 (16:13).

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Eric Weber (rechts) war wieder einmal erfolgreichster Werfer der SG Zweidorf/Bortfeld.

Quelle: bt

Mit Spielmacher Sören Martens, Kreisläufer Tobias Faust und Alexander Pietruk mussten die Gäste gleich drei Stammkräfte ersetzen, zudem fehlte Trainer Hans-Jürgen Sommer aus familiären Gründen.

Trotzdem traten die SG-Akteure nach dem Sieg im Kellerduell gegen den MTV Eyendorf selbstbewusst auf. Für ihre engagierte Spielweise belohnten sie sich in den Anfangsminuten: 2:0 und 5:4 ging der Gast in Führung.

Siebenmeter-Töter Piofczyk

„In der ersten Halbzeit haben wir uns von unserer besten Seite gezeigt. Das lautstarke heimische Publikum war sichtlich überrascht und streckenweise sprachlos“, stellte SG-Betreuer Sigurt Grobe fest. Lediglich drei Fehlwürfe produzierten die Gäste, die zudem in der Abwehr sicher standen, den Gastgebern nur wenig Chancen ließen. Was doch auf das Tor flog, wurde mehrfach von den SG-Torhütern entschärft. Mit Christoph Meyer und Arne Piofczyk besaßen die Gäste zwei sehr gute Torleute als Rückhalt. Piofczyk wurde wieder einmal seiner Rolle als Siebenmeter-Töter gerecht, entschärfte zwei Strafwürfe.

Nach einer Viertelstunde gerieten die Gäste das erste Mal mit 5:6 ins Hintertreffen. Die abwehrstarken Hamelner zogen auf drei Treffer (8:5) in Front und gaben diesen Vorsprung bis zur Pause nicht mehr aus der Hand.

Nach dem Seitenwechsel konnten die Gäste noch fünf Minuten mithalten, danach zogen die Gastgeber zwischenzeitlich bis auf zehn Tore (27:17) davon. „Unsere Hauptschwäche war die hohe Anzahl an technischen Fehlern“, resümierte Grobe. Immer wieder erlaubten sich die Gäste Fehlabgaben, die von der aufmerksamen VfL-Abwehr zu Kontern genutzt wurde.

„Hameln hat eindrucksvoll bewiesen, dass sie bei der Vergabe der Meisterschaft ein gehöriges Wörtchen mitreden werden“, betonte Grobe. Sein Team hätte eine zufriedenstellende Vorstellung abgeliefert. „Hameln war aber die deutlich bessere Mannschaft und hat verdient gewonnen“, bilanzierte Grobe.

SG Zweidorf/Bortfeld: Meyer, Piofczyk (beide Tor); Weber (8/4), Meomartino (4), Behrens (3), Schäfer (2), Buchholz (2), Kluge (1), Schwesinger (1), Maus (1), Penderock, Wermuth, Klaproth, Martin Behme

bt

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