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SG feiert den Sieg -und die Meisterschaft

Handball-Landesliga Frauen SG feiert den Sieg -und die Meisterschaft

Es ist geschafft: Nach nur einem Jahr kehren die Spielerinnen der SG Zweidorf/Bortfeld in die Oberliga zurück. Im finalen Heimspiel gegen die HSG Rhumetal ließ sich die Riege von Trainer Andreas Bremer den Titel nicht mehr entreißen, feierten einen verdienten Sieg und die Meisterschaft.

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Grund zum Jubeln: Der Landesligameister SG Zweidorf/Bortfeld. Hintere Reihe von links: Denise Schnepel, Cathrin Kelkert, Co-Trainer Thomas Crone, Julia Fiebig, Franziska Rother, Trainer Andreas Bremer, Bianca Kallweit, Stefanie Gehrmann, Carina Lüddecke. Vordere Reihe von links: Kira Zimball, Marie Filipczak, Aileen Gersdorff, Elisa Kelkert, Janine Gersdorff, Ann-Christin Strutz, Sandra Dietrich, Melanie Essmann.

Quelle: bt

SG Zweidorf/Bortfeld - HSG Rhumetal 38:27 (23:15). „Es ist heute für mich ein besonderes Spiel“, sagte Cathrin Kelkert. Die gelernte Kreisläuferin, die in dieser Saison häufig auch im Rückraum spielte, bestritt ihr letztes Spiel im Trikot der SG-Damen. „Da ist man etwas nervös“, sagte sie. Kelkert wollte sich mit dem Gewinn der Meisterschaft verabschieden. Hoch motiviert ging sie mit ihren Teamkolleginnen in die Partie, steuerte die ersten drei Tore zum 3:2 bei. Nach 60 Minuten standen 14 Tore auf ihrem Konto.

Cathrin Kelkert war wieder einmal eine der auffälligsten Spielerinnen des Meisters. Um sie herum hat sich in dieser Saison eine schlagkräftige Riege gebildet, in der auch andere Akteurinnen Akzente setzten. Zum Beispiel Ann-Christin Strutz. Sie saß zunächst auf der Auswechselbank, kam Mitte der ersten Halbzeit auf das Spielfeld und steuerte bis zur Pause fünf Tore bei.

Im Rückraum führte Elisa Kelkert geschickt Regie, setzte ihre Schwester Cathrin am Kreis und ihre Rückraumkollegen Kira Zimball und Melanie Essmann immer wieder ein. Letztgenannte bildete das Deckungszentrum zusammen mit Cathrin Kelkert. Während des gesamten Spiels gerieten die stark agierenden SG-Damen nur zweimal beim 1:2 und 3:4 in Rückstand. Befreiter Aufspielen konnten sie, nachdem Janine Gersdorff zum 9:7 getroffen hatte. Bis zur Pause wurde der Abstand auf acht Tore ausgebaut.

Nach der Pause ließen die Gastgeber nichts mehr anbrennen. Sie hielten das Tempo hoch, und Trainer Andreas Bremer nahm nun auch mehrere Wechsel ein. Bianca Kallweit und Marie Filipczak bedankten sich sofort mit Toren.

Nach Spielschluss umarmten sich die Spielerinnen und tanzten vor Freude. Aus den Händen von Staffelleiter Andreas Werner (Edemissen) erhielten sie Wimpel und Ball. Danach wurden die bereits gedruckten Oberliga-T-Shirts übergestreift, und die Meisterfeier begann.

„Großes Lob an die Mannschaft. Sie hat heute Nervenstärke gezeigt, die richtige Antwort auf die nicht so gute Leistung in Salzgitter gegeben“, sagte Trainer Andreas Bremer.

SG Zweidorf/Bortfeld: Fiebig, Rother (beide Tor); C. Kelkert (14/3), Strutz (7), Gesdorff (5), Zimball (4), E. Kelkert (2), Essmann (2), Filipczak (2), Kallweit (2); Dietrich, A. Gersdorff.

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