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SG Vechelde/Lengede hofft auf ein sportliches Wunder

Badminton-Regionalliga SG Vechelde/Lengede hofft auf ein sportliches Wunder

Punkten für den Klassenerhalt in der Badminton-Regionalliga: Das haben sich sowohl der VfB/SC Peine als auch die SG Vechelde/Lengede für ihr jeweiliges Heimspiel vorgenommen.

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Lisa Behme und der VfB/SC Peine wollen im heutigen Heimspiel gegen Südring Berlin mindestens einen Zähler holen.

Quelle: rb

Allerdings steht die SG wesentlich mehr unter Druck als der Kreisrivale, denn in ihren bisherigen sechs Partien ging sie komplett leer aus. Der VfB/SC dagegen hat bereits fünf Zähler auf der Habenseite - heute gegen Südring Berlin will der Aufsteiger einen weiteren Punkt einfahren.

VfB/SC Peine - Eintracht Südring Berlin (heute, 16 Uhr, BBZ Vöhrum, Eintritt frei). Vor 15 Jahren lagen noch Welten zwischen den beiden heutigen Kontrahenten. Denn als Heiner Brandes 1999 beim VfB/SC Peine als Trainer anfing, waren die Peiner gerade in die Bezirksklasse abgestiegen. Die Berliner dagegen triumphierten zur gleichen Zeit sogar auf internationaler Ebene und durften sich den Europa-Pokal in die Vitrine stellen. Zudem wurde sie in diesem Jahr zum dritten Mal Deutscher Meister.

Doch das gehört der Vergangenheit an, aktuell liegen die beiden Klubs in der Tabelle nach Punkten gleichauf - und mit dem bisher Erreichten ist der Gastgeber mehr als zufrieden. „Als Neuling haben wir schon fünf Punkte geholt - damit können wir super leben“, betont VfB/SC-Kapitän Lucas Gredner.

Zudem haben die guten Auftritte vor zwei Wochen gegen die beiden Spitzenteams aus Hamburg das Selbstbewusstsein noch einmal gestärkt. „Alle haben gemerkt, dass sie auch mit den Teams, die oben stehen, mithalten können - das war wichtig für den Kopf“, erklärt Coach Heiner Brandes.

Dementsprechend zuversichtlich sehen die Peiner auch der heutigen Partie gegen die unmittelbar vor ihnen platzierten Berliner entgegen. „Da ist für uns auf jeden Fall etwas drin“, betont Gredner. Am liebsten wäre ihm selbstredend, „wenn wir gewinnen“, sagt er und lacht.

Allerdings habe Berlin ein starkes Team. „Entscheidend wird sein, in welcher Besetzung die Berliner auflaufen und welche ausländischen Spieler sie dabei haben“, erläutert Gredner. Doch unabhängig davon: „Einen Punkt wollen wir unbedingt holen - und das ist auch machbar.“

SG Vechelde/Lengede - BV Gifhorn (heute, 16 Uhr, Kreissporthalle Lengede, Eintritt frei). Null Punkte nach sechs Spieltagen: „Die Lage ist für uns mehr als kritisch“, gesteht SG-Spieler Björn Wirthsmann. Und die reelle Chance, dass heute erstmals in dieser Saison etwas Zählbares herausspringt, ist recht gering.

„Denn die Gifhorner befinden sich im Aufstiegskampf und gehören zu den stärksten Teams in dieser Liga“, konstatiert er. Aber, fügt er hinzu, „die Hoffnung auf ein sportliches Wunder gibt keiner bei uns auf.“

Dabei setzt er vor allem auf die bisher schlechte Bilanz der SG. „Denn die ist auch in den Köpfen der Gegner präsent, vielleicht haben wir ja Glück und werden am Sonnabend unterschätzt.“

Ein weiterer Hoffnungsschimmer ist die eventuelle Rückkehr von Katja Stolte, die nach zwei langwierigen Verletzungen wieder trainiert. Fraglich ist jedoch, ob Kutlu Arslan (Schulterprobleme) auflaufen kann.

Eines steht aber schon vorab fest: „Wenn wir die Hoffnung auf den Klassenerhalt noch am Leben erhalten wollen, muss die Erfolgsquote bei knappen Begegnungen stark verbessert werden“, mahnt Wirthsmann. „Denn wenn es zuletzt in den dritten Satz ging, war dies fast immer gleichbedeutend mit einer Niederlage.“

Ihm ist jedoch auch bewusst, „dass es schwer ist, in knappen Spielen einen kühlen Kopf zu bewahren, wenn man so dringend Punkte braucht“, sagt er.

pet

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