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SG-Rumpfteam chancenlos: Abstieg perfekt

Handball-Oberliga SG-Rumpfteam chancenlos: Abstieg perfekt

Nach drei Spielzeiten im niedersächsischen Oberhaus müssen die Handballer der SG Zweidorf/Bortfeld die Akte Oberliga zuschlagen. Nach der deutlichen Niederlage am vorletzten Spieltag in Großenheidorn ist die SG abgestiegen.

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Absturz in die Verbandsliga: Jan Behrens (SG Zweidorf) stolperte in dieser Szene im Duell mit Hannes Stille (MTV Großenheidorn).

Quelle: Hartmut Butt

MTV Großenheidorn - SG Zweidorf/Bortfeld 35:22 (16:10). So mancher Großenheidorner Spieler und Zuschauer fragte sich vor dem Anpfiff: Sieht so ein Team aus, dass die letzte Chance nutzen möchte, um den Klassenerhalt zu schaffen? Lediglich acht Akteure machten sich auf Gästeseite warm. Ihnen gegenüber standen 14 Großenheidorner Spieler. „Wir sind froh, dass wir überhaupt eine spielfähige Mannschaft zusammenbekommen haben“, sagte SG-Leiter Sigurt Grobe. Zum Glück hatte es Kreisläufer Alexander Ksoll geschafft, pünktlich nach Arbeitsschluss in Großenheidorn zu sein. Auch Garrit Klaproth stand zur Verfügung.

Dafür hatten Trainer Michael Reckewell noch am Spieltage zwei Hiobsbotschaften ereilt. Sascha Jürges hatte Dienst und Torhüter Christoph Meyer musste aus privaten Gründen passen. Durch die zahlreichen Ausfälle stellte sich die Mannschaft von selbst auf.

Es entwickelte sich von Beginn an eine Begegnung, die eher an ein Freundschaftsspiel erinnerte. Es wurde in vielen Szenen eher körperlos gespielt. Die flinken Großenheidorner profitierten von der ein oder anderen Abstimmungsschwierigkeit im Rückraum. Vor allem der vorgezogene Matthias Rauls und Rechtsaußen Bertrand Salzwedel warfen SG-Schlussmann Arne Maushake immer wieder den Ball um die Ohren.

Es dauerte fünf Minuten, bevor Eric Weber das erste SG-Tor zum 1:3 warf. Nach zwei gut herausgespielten Toren von Rechtsaußen Alexander Pietruk verkürzten die Gäste auf 3:4. Der Ausgleich gelang nicht, dafür blieb die Reckewell-Sieben bis zum 8:11 auf Schlagdistanz. Das lag daran, dass auch die Hausherren mit ihren Chancen großzügig umgingen.

Bei den Gästen nutzte Tako Schuhmann, der ursprünglich zum Kader der Reserve in der Regionsoberliga gehörte, seine Chance im linken Rückraum. Aufgrund der zahlreichen Ausfälle erhielt er längere Einsatzzeiten als sonst. Er warf sieben Tore und war erfolgreichster Gästespieler neben Eric Weber. Er wurde sporadisch von den Großenheidornern in Manndeckung genommen.

bt

Spiel-Statistik

SG Zweidorf/Bortfeld: Maushake (Tor); Weber (7/4), Schuhmann (7), Klaproth (2), Pietruk (2), Reckewell (2), Behrens (1), Ksoll (1).

Siebenmeter: Großenheidorn 4/4 verwandelt, Bortfeld 7/5.

Zeitstrafen: Großenheidorn 3, Bortfeld 1.

Stimmen zum Spiel:

Eric Weber (Rückraumspieler SG Zweidorf/Bortfeld): „Die Enttäuschung nach einer Niederlage ist immer groß. Mit unserem dünn besetzten Kader mussten wir damit rechnen. Den Klassenerhalt haben wir aber nicht in Großenheidorn verspielt, sondern in den Spielen davor.“

Alexander Pietruk (Rückraumspieler SG Zweidorf/Bortfeld): „Großenheidorn verfügt über eine gute Mannschaft. Das hat man gesehen. Weil wir zahlreiche Ausfälle zu verzeichnen hatten, haben wir uns keine große Chance ausgerechnet. Die Niederlage geht in Ordnung.“

bt

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