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SG: Mit Geduld soll der zweite Sieg folgen

Handball-Verbandsliga SG: Mit Geduld soll der zweite Sieg folgen

Nach drei Niederlagen in Folge dürfte es für Edemissens Verbandsliga-Handballer am Sonntag schwer werden, ausgerechnet bei der heimstarken HSG Plesse in die Erfolgsspur zurückzufinden. Ebenfalls schwer wird es für die SG Zweidorf/Bortfeld, denn sie muss beim Zweiten in Schaumburg antreten.

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Auf seine Tore baut die SG: Dirk Buchholz (am Ball) tritt mit Zweidorf/Bortfeld Sonntag bei der HSG Schaumburg an.

Quelle: bt

HSG Plesse-Hardenberg - HSG Nord Edemissen (Sonntag, 17.15 Uhr). „Plesse ist extrem heimstark. Vorige Saison ging vor heimischer Kulisse nur ein Spiel verloren. Und vergangene Woche hat die Mannschaft zu Hause Wittingen mit 26:24 geschlagen“, warnt Edemissens Torwart Christian Oppermann vor den Gastgebern, die diese Serie allerdings schwer in Tritt kamen.

Denn die ersten drei Begegnungen gingen allesamt verloren. „Plesse scheint Eingewöhnungsprobleme gehabt zu haben, doch die sind mittlerweile wohl beigelegt“, mutmaßt Oppermann, der die torgefährlichen Außen Jens Glapka und Patrick Schindler als die besten Akteure der Hausherren ansieht.

In punkto Personal kann Oppermann keine Entwarnung geben, weiterhin fallen mehrere Spieler wegen Verletzungen aus. Anleihen aus der 2. Herren kommen diese Woche nicht in Frage, einzig Manuel Winkler kehrt in den Kader zurück. „Für uns kommt es deshalb darauf an, dass die verbliebenen Spieler sich ihre Kraftreserven gut einteilen und das volle Potenzial ausschöpfen“, erläutert der Torwart die Grundbedingungen dafür, dass seine Mannschaft aus der Nörten-Hardenberger Sporthalle Zählbares mitbringt.

HSG Schaumburg - SG Zweidorf/Bortfeld (Sonntag, 17 Uhr). Das tat gut. Nach den klaren Niederlagen gegen Himmelsthür und Barsinghausen feierte Oberliga-Absteiger Zweidorf/Bortfeld gegen Lüneburg seinen ersten Saisonsieg.

Auch bei ihrem zweiten Auswärtsspiel betreten die SG-Herren Neuland. Ebenso wie gegen Barsinghausen haben sie auch gegen den Zweiten und Verbandsliga-Aufsteiger aus dem Schaumburger Land noch kein Spiel in der Vergangenheit bestritten. Anders als die SG-Akteure sind die Gastgeber glänzend in die Saison gestartet. Bereits in der Vorbereitung hatten sie für Überraschungen gesorgt. Gerade vor eigenem Publikum sind sie unberechenbar. Vor allem der wurfgewaltige Rückraum ist nur schwer zu bremsen.

„Das wissen wir und werden uns entsprechend darauf einstellen“, sagt SG-Leiter Sigurt Grobe. In den bisherigen Begegnungen zeigte die Reckewell-Sieben so manche Schwäche in der Abwehr. Auch im Angriff läuft noch nicht alles rund. „Manchmal agieren wir noch zu hektisch. Wir müssen ruhiger werden und auf unsere Chancen geduldig warten und sie dann nutzen“, fordert Grobe.

SG-Trainer Michael Reckewell kann mit vollem Aufgebot anreisen. Die Hauptverantwortung wird auf den Schultern der drei Rückraumspieler Franz Köhler, Dirk Buchholz und Jan Behrens liegen. Sie sollen Druck aus der zweiten Reihe machen und Lücken für die Außenspieler und den Kreis schaffen, zudem der Abwehr Stabilität geben.

jh/bt

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