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SG-Leiter Sigurt Grobe: „Wir haben nichts zu verschenken“

Handball-Landesliga SG-Leiter Sigurt Grobe: „Wir haben nichts zu verschenken“

Wenn die abstiegsgefährdeten Landesliga-Handballer des MTV Peine am Sonntag die SG Zweidorf/Bortfeld zum Derby erwarten, sind die Rollen klar verteilt: Die auf Tabellenplatz drei stehende SG ist klar favorisiert.

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Der MTV VJ Peine muss am Sonntag im Derby gegen die SG Zweidorf/Bortfeld ohne Jan-Sören Henning (am Ball) auskommen.

Quelle: im

Zudem dürften die Gäste dank ihres überzeugenden Sieges vorige Woche gegen Lafferde mit Rückenwind in das Duell gehen.

MTV VJ Peine - SG Zweidorf/Bortfeld (Sonntag, 17 Uhr). Die Peiner verloren zuletzt fünf Partien in Folge, rutschten dadurch auf den vorletzten Tabellenplatz (10:28-Zähler). Für die verbleibenden sechs Spiele haben sie damit die schlechteste Ausgangslage der vier vor ihnen liegenden Konkurrenten um den Klassenerhalt.

Für Jahn-Trainer Jens Klein ist sein Team daher in der Pflicht, allmählich wieder zu siegen. Am besten schon am Sonntag. „Ein Sieg liegt drin. Dafür müssen wir aber nicht nur eine Halbzeit stark spielen, sondern zwei“, sagt er mit Blick auf die zurückliegende Partie, in der MTV dem Titelaspiranten Rhumetal zwar unterlag, im ersten Durchgang jedoch Paroli bot.

Im Derby will Klein seine Mannschaft, die bis auf Jan-Sören Henning komplett ist, ähnlich spielen lassen wie gegen Rhumetal. „Unsere Deckung wird offensiv ausgerichtet sein. Und es wird ordentlich zur Sache gehen. Sonst wird es schwer, gegen Zweidorfs starke Rückraumspieler Eric Weber, Jan Behrens, Dirk Buchholz und Gerrit Büüs zu bestehen.“

Und diese haben sich viel vorgenommen. „Wir wollen an die gute Leistungen, die wir gegen Lafferde gezeigt haben, anknüpfen“, betont SG-Leiter Sigurt Grobe. Vor allem die Willenstärke seiner Spieler hat ihn am vergangenen Sonntag beeindruckt. „Mit der gleichen Einstellung müssen wir auch gegen Peine auftreten“, fordert Grobe.

Bereits im Hinspiel lieferten sich beide Teams vor allem in der Anfangsphase eine von Kampf geprägte Partie. „Peine ist auf einen Abstiegsplatz gerutscht und wird alles versuchen, um uns ein Bein zu stellen“, erwartet Grobe erneut ein emotional geprägtes Spiel.

Um wiederum den Platz als Sieger zu verlassen, „müssen wir uns aber im Vergleich zum Lafferde-Spiel in der Abwehr noch steigern. Da sind einige Fehler zu viel passiert“, bemängelt Grobe. Trainer Andreas Bremer hat in dieser Woche mit seinen Schützlingen an der Abstellung der Schwachstellen gearbeitet.

Personell sieht es gut aus bei der SG. Denn bis auf den langzeitverletzten Kreisläufer Alexander Ksoll sind alle Akteure fit. Auf der Kreisläufer-Position hat Bremer trotzdem keine Sorgen, weil Tobias Schulze sich derzeit in blendender Form befindet. Gegen Groß Lafferde traf er nicht nur vom Kreis, auch seine überraschenden Würfe aus dem Rückraum stellte den Gegner vor große Probleme. Unter anderem auf diese Treffsicherheit setzt Sigurt Grobe: „Schließlich haben wir nichts zu verschenken.“

bt/jh

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