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Rüger holt sich mit einem Australier den Doppel-Titel

Tennis Rüger holt sich mit einem Australier den Doppel-Titel

Auf „Sommertournee“ war der Peiner Fritz-Jürgen Rüger - und seine Ausbeute bei vier Tennis-Turnieren kann sich wahrlich sehen lassen: Ein Europameister-Titel im Doppel, ein weiterer Endspiel-Sieg und ein dritter Platz.

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Starke Ausbeute: Fritz-Jürgen Rüger (80) vom MTV Vater Jahn Peine spielte erfolgreich bei einigen Senioren-Turnieren mit.

Sportlicher Höhepunkt für den Jahner waren die „European Senior Open“. In Pörtschach (Wörthersee) traf Rüger in der zweiten Einzel-Runde auf einen Spitzenspieler, den Schweizer Umberto Faccin. „Gegen ihn hatte ich keine Chance“, gestand der 80-Jährige. Viel besser lief es hingegen im Doppel. „Weil ich mit dem Australier Allan Hocking einen exzellenten Partner hatte“, lobte Rüger. Die beiden zogen dank des Sieges gegen die australische Paarung Barry Headland/Claude Wenzel (6:3, 6:4) ins Endspiel ein und trafen dort auf die Hallen-Europameister Wim Heeremans (Niederlande) und Hans Jell (Österreich).

Nach gut zweistündigem Kampf hatten dann Rüger und Hocking mit 7:5, 6:7 und 10:6 im Match-Tiebreak das bessere Ende für sich. „Damit sind wir nun Europameister der Herren80“, erklärte Rüger.

Ebenfalls Platz eins im Doppel gab es für ihn beim Alpen-Adria-Cup in Klagenfurt. „Auch dort hatte ich mit dem Australier Robert Barwick einen sehr guten Partner - wir gewannen das Endspiel mit 6:1 und 7:6“, erläuterte Rüger, der im Einzel jedoch dem ehemaligen österreichischen Spitzenspieler Walter Hörl mit 6:4, 4:6 und 2:6 unterlag.

Damit der Erfolge noch nicht genug: In der bulgarischen Haupstadt Sofia holte Rüger im Einzel der Herren 80 Bronze.

Den Abschluss von Rügers Turnierreihe bildeten die Internationalen Österreichischen Meisterschaften, die erneut am Wörthersee ausgetragen wurden. In der zweiten Runde gelang es ihm, gegen den Kanadier Kar Liang fünf Satzbälle abzuwehren und diesen zweiten Satz noch mit 7:5 zu gewinnen. Den ersten hatte der Jahner bereits 6:1 gewonnen.

„In der nächsten Runde hatte ich aber gegen den neuen Europameister Bert Barwick keine Chance und verlor glatt“, sagte Rüger. Und auch im Doppel lief es diesmal nicht so gut: „Mit Allan Hocking verlor ich gegen unsere alten Rivalen Headland/Wenzel im Halbfinale 3:6 und 4:6.“

mp

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