Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 8 ° Regenschauer

Navigation:
Rot-Weiß drängt - und der VfB trifft

Fußball-Stadtmeisterschaft Rot-Weiß drängt - und der VfB trifft

Zu einer Neuauflage des letztjährigen Finales der Fußball-Stadtmeisterschaft kommt es heute Abend in Schmedenstedt. Denn der VfB Peine besiegte im ersten Halbfinale den TSV Rot-Weiß Schwicheldt mit 4:2, und der Titelverteidiger aus Dungelbeck zog durch einen 2:1-Erfolg gegen den TSV Essinghausen ins Endspiel ein.

Voriger Artikel
„Verlieren wir, ist das kein Beinbruch“
Nächster Artikel
Aufsteiger Arminia mit langer Ausfall-Liste

Der VfB Peine zog bei der Stadtmeisterschaft durch einen 4:2-Erfolg gegen RW Schwicheldt ins Finale ein. Das zwischenzeitliche 2:0 erzielte Turkan Hajdari (am Ball).

Quelle: im

RW Schwicheldt - VfB Peine 2:4 (0:1).

„Aufgrund der ersten 45 Minuten hat der VfB verdient gewonnen“, bilanzierte RW-Spielertrainer Dominik Feer und verwies darauf, dass der Bezirksliga-Absteiger Durchgang eins dominierte.

Gleicher Meinung war auch der Kapitän des VfB. „Wir haben den Gegner in der ersten Halbzeit eindeutig kontrolliert“, erklärte Robert Solomun. In der Tat, die Peiner bestimmten von Beginn an das Geschehen, so dass die Schwicheldter zunächst überwiegend mit Defensivarbeit beschäftigt waren - und nach nur drei Minuten wäre der VfB fast schon in Führung gegangen, als Ersin Arayici den Ball aus zehn Metern an Keeper Lukas Reineke vorbeischob - doch kurz vor der Torlinie rettete Dennis Palandt.

Auch in der Folgezeit erspielte sich der VfB gute Chancen, „aber im Abschluss fehlt uns die Genauigkeit“, monierte Solomun. Dennoch ging sein Team nach 31. Minuten in Führung: Nach einem schönen Doppelpass mit Arayici vollendete Emrullah Kaya aus zehn Metern zum 1:0. Danach versäumte es jedoch der VfB, den Vorsprung auszubauen. „Zur Pause hätten wir eigentlich höher führen müssen“, sagte Solomun.

Nach dem Seitenwechsel änderten sich indes die Kräfteverhältnisse. Die Schwicheldter übernahmen das Kommando, übten Druck aus und hätten bereits in der 47. Minute mit ihrer ersten Chance überhaupt den Ausgleich erzielen müssen, aber A-Junioren-Keeper Timo Schrul parierte glänzend. Auch anschließend gaben die Rot-Weißen den Ton an. „Wir haben keinen Zugriff mehr aufs Spiel bekommen“, gestand Robert Solomun. Bei Kontern jedoch blieb der VfB gefährlich - und einen dieser schnellen Vorstöße schloss Turkan Hajdari aus 30 Metern zum 2:0 ab (66.).

Wer nun geglaubt hatte, dass die Partie entschieden war, irrte. Denn nur 40 Sekunden später verkürzte René Rieger auf 1:2. Danach verstärkten die Rot-Weißen noch einmal ihre Offensivbemühungen, doch erneut waren es die Peiner, die trafen: Emrullah Kaya und Moritz Scharf erhöhten auf 4:1. Für den Schlusspunkt sorgte Rieger, der in der Nachspielzeit aus 20 Metern traf. „Trotz der Niederlage bin ich sehr zufrieden. Denn die Jungs haben super gekämpft, und in der zweiten Halbzeit waren wir mehrfach dran, den Ausgleich zu erzielen“, erklärte Dominik Feer.

Tore: 0:1 Kaya (31.), 0:2 Hajdari (66.), 1:2 Rieger (67.), 1:3 Kaya (82.), 1:4 Scharf (90.), 2:4 Rieger (90.+2.).


TSV Essinghausen - TSV Dungelbeck 1:2 (1:1).

„Das Spiel verlief über 90 Minuten ausgeglichen“, erklärte Günter Danneberg vom Veranstalter BW Schmedenstedt. Die besseren Möglichkeiten besaßen jedoch zunächst die Dungelbecker - und Angreifer Daniel Wolff nutzte einen Abwehrfehler zum 1:0 (21.).

Doch die Essinghausener steckten den Rückstand schnell weg, glichen nur zehn Minuten später aus: Khaled Osu nahm aus 20 Metern Maß und drosch den Ball in den rechten oberen Winkel - Dungelbecks Keeper Danny Baumgart war chancenlos. „Ein sehenswertes Tor“, sagte Danneberg. Und es hätten in der ersten Halbzeit noch weitere Treffer fallen können, doch die Dungelbecker Tobias Jahns, Kai Samland und Jan Metzler vergaben jeweils aus aussichtsreicher Position.

Besser machte es Samland dann in der 79. Minute: Per Kopf erzielte er die neuerliche Führung für die Dungelbecker, die sich anschließend einige gute Möglichkeiten erspielten. „Sie sind aber immer wieder an Essinghausens Keeper René Scornavacche gescheitert. Er hat klasse gehalten“, lobte Danneberg. Das Auslassen der Chancen rächte sich jedoch nicht, so dass die Dungelbecker am Ende über den Einzug ins Finale jubeln durften. Dort treffen sie auf den VfB Peine, den sie im vergangenen Jahr mit 4:0 bezwangen.

Tore: 0:1 Wolff (21.), 1:1 Osu (31.), 1:2 Samland (79.).


Die Finalspiele

Spiel um Platz drei (heute, 16 Uhr): RW Schwicheldt - TSV Essinghausen.

Finale (heute, 18 Uhr): VfB Peine - TSV Dungelbeck.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Sport in Peine