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Rallye-Pilot Marcel Becher aus Sierße auf Erfolgskurs

Motorsport Rallye-Pilot Marcel Becher aus Sierße auf Erfolgskurs

Auch ein Ausrutscher auf den Acker konnte ihn nicht stoppen: Der Sierßer Motorsportler Marcel Becher hat mit seinem 26 Jahre alten Golf II GTI 16 V zwei Treppchen-Platzierungen bei seinen jüngst absolvierten Rallyes herausgefahren.

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Auch auf Schotterpisten muss er das Auto unter Kontrolle haben: Marcel Becher gibt in seinem Golf II Gas.

Quelle: privat

Da hob das 180-PS-Auto von Marcel Becher kurz mal ab: „Bei der Stormarn-Rallye in Trittau gab es auf der Strecke eine schöne Kuppe“, schildert der 22-Jährige. Der Kurs in der Nähe von Hamburg führte großteils über asphaltierte Waldwege. Bis zur letzten von sechs Wertungsprüfungen war der Sierßer mit seinem Co-Piloten Jan Roth nur Dritter. Denn: „Wir hatten eine Bodenwelle nicht auf der Rechnung“, erläuterte Becher einen zwischenzeitlichen Ausrutscher auf einen Acker. Das kostete Zeit. „Ich habe einen Hals gehabt“, betonte Becher. Der Ärger spornte ihn an.

Auf der abschließenden Wertungsprüfung nahm der Sierßer dem bis dato vor ihm liegenden Thomas Schnelle in seinem VW Golf 19E mehr als sechs Sekunden ab und verbesserte sich in der Gesamtwertung der seriennahen Flitzer bis 2 Liter Hubraum noch auf Platz zwei.

Besser war nur Nils Heitmann in seinem Renault Clio 2 RS. „Der hat sogar sechs Gänge, da war ich chancenlos“, verdeutlicht Becher die technische Überlegenheit des Konkurrenten.

Bei der Rallye Melsungen verteidigte Becher mit reichlich Punkten für Platz drei seine Führung im Kampf um den Nordhessen-Pokal. Der Rundkurs war beeindruckend. „Wir fuhren in einem Steinbruch“, schilderte Becher. Auf den Schotterpisten jagte er seinen Golf II auf einer Abfahrt mit starkem Gefälle auf mehr als 100 Stundenkilometer. Noch schneller waren erneut nur zwei Piloten mit technisch stärkeren Autos – einem BMW E30 318is und einem Opel Astra GSi 16V. „Deshalb war ich mit dem dritten Platz in meiner Klasse sehr zufrieden“, betont Becher.

Am Sonnabend folgt die nächste Herausforderung. Der Sierßer startet mit seiner 16-jährigen Co-Pilotin Michelle Garborsch im Gifhorner Nordkreis bei der Rallye Knesebeck. Die ist vor allem für eine Schikane bekannt: dem Schweineohr. „Da fährt man fast blind rein“, erläutert Becher die Schwierigkeit der scharfen Kurve.

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