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Ralf Brandes verteidigt seinen Landestitel

Bogenschießen: 3D-Landesmeisterschaft Ralf Brandes verteidigt seinen Landestitel

„Die Ziele waren verdammt schwer gesetzt“, sagte Ralf Brandes nach einem ungewohnt anstrengenden Turnier. Er hat dennoch seinen Titel verteidigt: Der für KKS Falkenauge Edemissen schießende Rosenthaler wurde in der Herrenklasse erneut Landesmeister im 3D-Bogenschießen.

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Gut an- und aufgelegt: Ralf Brandes verteidigte seinen Landestitel. Er startete in der Klasse „instinktiver Recurvebogen“.

Quelle: ef

Das Ehepaar Brandes hatte nach dem Wettbewerb in Hohegeiß (Harz) allen Grund zum Feiern: Denn Birgit Brandes hatte in der Damenklasse die Silbermedaille gewonnen.

Auch drei Schützen des BSC Clauen mischten im 3D-Bogenschießen mit: Patrick Lieke bekam in der Recurve-Schülerklasse - allerdings als einziger Starter - mit einem guten Ergebnis die Goldmedaille.Fabian Lieke erreichte in der Recurve-Juniorenklasse Silber.

„Bei Michael Lieke, der ein guter Compoundbogenschütze ist, lief es in Hohegeiß nicht so gut wie erhofft“, bedauerte Ralf Brandes. Der Clauener wurde in der Compound-Herrenklasse Elfter.

Am ersten Tag waren rund 120 Schützen zur knapp vier Kilometer langen Runde aufgebrochen. „Sie führte auch durch den Kulturpark, sodass Zuschauer den Sport miterleben konnten“, sagte Brandes. Es ging aber auch auf teilweise rutschigen Pfaden durch sehr gebirgiges Gelände.

24 Ziele - zwischen Bäumen und in Senken versteckte Kunststoff-Tierattrappen - waren auf dieser Runde aufgebaut. Der beste Schuss ist, wenn der Pfeil ein kleines auf dem Kunststofftier markiertes Feld - die 11 - trifft. Treffer drumherum zählen weniger.

Am ersten Tag hatte jeder Schütze zwei Pfeile pro Ziel, die beide gewertet wurden. Die Distanz mit Jagdbögen war 35 Meter, mit Visierbögen 45 Meter. In Klassen mit geringer Teilnehmerzahl wurde in diesem Durchgang der Landesmeister ermittelt.

Gab es eine größere Teilnehmerzahl, bestritten die besten vier Schützen jeder Klasse am nächsten Tag die Finalrunde. „Da fing es praktisch wieder bei Null an“, sagte Brandes. Ungewohnt war es für viele, nun vor größerer Zuschauerzahl anzulegen.

In der Finalrunde wurde nur ein Pfeil pro Ziel geschossen - und der Parcours war verändert worden, sodass die Ziele nun neue Herausforderungen waren. Im Halbfinale setzte sich Brandes gegen Heinrich Prigge (SV Holtdorf) durch, im Finale dann mit konstanter Trefferleistung gegen Hardy Knobloch (GW Hildesheim).

Am Ende war Brandes „sehr zufrieden“. Nicht nur mit seiner Titelverteidigung und der Silbermedaille seiner Ehefrau, sondern auch mit der Zahl seiner Elfer-Treffer. Und mit der Leistung der Kampfrichter: „Sie waren sehr regelfest, dabei aber auch sehr verständnisvoll. Eine sehr gute Leistung.“

Der Wettbewerb selbst habe „sehr hohes sportliches Niveau“ gehabt. „Mancher der Teilnehmer ist an den beiden Tagen an seine körperliche Leistungsgrenze gestoßen.“

mp

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