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Pleiten für Jahn und die HSG Nord

Handball-Landesliga Frauen Pleiten für Jahn und die HSG Nord

Nicht zu stoppen sind Zweidorf/Bortfelds Landesliga-Handballerinnen. Denn auch im Nachbarschaftsduell bei Eintracht Braunschweig setzte sich die SG - wenn auch knapp - durch. Knapp verloren haben dagegen die Jahnerinnen gegen den Drittletzten Wittingen.

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Laura-Sophie Bührig hat sich durchgesetzt. Sie warf gegen den VfL Wittingen drei Tore, verlor aber am Ende mit dem MTV Vater Jahn Peine 31:34.

Quelle: rb

Die HSG Nord brach im zweiten Spiel innerhalb von 44 Stunden regelrecht ein, verlor mit 15 Toren Differenz gegen Schlusslicht Fallersleben.

Nicht zu stoppen sind Zweidorf/Bortfelds Landesliga-Handballerinnen. Denn auch im Nachbarschaftsduell bei Eintracht Braunschweig setzte sich die SG - wenn auch knapp - durch. Knapp verloren haben dagegen die Jahnerinnen gegen den Drittletzten Wittingen. Die HSG Nord brach im zweiten Spiel innerhalb von 44 Stunden regelrecht ein, verlor mit 15 Toren Differenz gegen Schlusslicht Fallersleben.

MTV Vater Jahn Peine - VfL Wittingen 31:34 (16:17). „Die Wittingerinnen waren einen Tick besser und bissiger. Sie wollten den Sieg mehr als wir“, analysierte MTV-Trainer Carsten Bührig die Niederlage. Ein weiteres Manko seiner Mannschaft sei die Chancenverwertung gewesen. „31 Tore zu werfen ist erstmal nicht schlecht. Aber wir haben zu viele Freie verknallt, unter anderem fünf Siebenmeter.“ Auch in der Abwehr habe es Mängel gegeben - besonders bei Eins-gegen-Eins-Situationen. „Dabei hat sich Wittingen sehr oft durchgesetzt.“

Zugute hält Bührig seinen Spielerinnen, dass sie viele Tempogegenstöße liefen und die Begegnung lange offenhielten. Die Vorentscheidung fiel, nachdem die Jahnerinnen in der zweiten Halbzeit einen 24:29-Rückstand auf 27:29 (52.) verkürzten. Denn anschließend verpassten sie durch einen verworfenen Siebenmeter die Wende. „Im Gegenzug warf Wittingen das 30:27. Das sorgte bei uns für einen Knick. Wir hatten nichts mehr zuzusetzten“, bedauerte Bührig.

Vater Jahn Peine: Fink, Kilsbach (beide Tor) - Annika Bergmann (5), Henrike Bergmann, Laura-Sophie Bührig (3), Lena-Marie Bührig (2), Eggeling (10), Hacke (2), Kretschmer (2), Marchefka, Rother (3), Thurau (4).

VfB Fallersleben - HSG Nord Edemissen 32:17 (17:12). „In der zweiten Halbzeit erlebten wir unser Waterloo“, umschrieb HSG-Trainer Frank Pausewang einen ganz schwachen zweiten Durchgang, in dem seinen Spielerinnen nur fünf Tore gelangen. „Spätestens jetzt hat der Abstiegskampf begonnen. Es wird eine schwere Saison für uns.“

Die Leistung seiner Mannschaft bis zur 20. Minute (Spielstand 12:11) bezeichnete Pausewang als noch halbwegs in Ordnung. Doch schon in diesem Zeitraum hätten sich eklatante Abwehrmängel offenbart. „Wir waren immer einen Schritt zu langsam, haben uns in den Zweikämpfen teils düpieren lassen. Dadurch kassierten wir viele einfache Tore“, sagte Pausewang.

Nach dem Wechsel gab es noch einmal ein kurzes Aufflackern seitens der Edemisserinnen, die auf 15:18 (35.) verkürzten. „Doch dann lief gar nichts mehr. Außer Daniela Seffer setzte keiner mehr Akzente. Je länger das Spiel dauerte, desto mehr technische Fehler machten wir. Fallersleben zog auf 27:16 uneinholbar davon.“

HSG Nord Edemissen: Möllering, Wilck (beide Tor) - Schmidt (1), Buhle (2), Marquardt (3), Glawion (1), Seffer (6), Carmon (1), Koch (1), Spiller (1), Borchard.

Eintracht Braunschweig -SG Zweidorf/Bortfeld 21:23 (13:11). Die Zuschauer bekamen die erwartet spannende Begegnung zu sehen. Den besseren Start erwischte die Heimmannschaft, die mit 3:1 in Führung ging. „Wir hatten zu Beginn leichte Schwierigkeiten in der Abwehr“, sagte SG-Trainer Andreas Bremer. Der Übungsleiter hatte zunächst mit einer offensiven 5:1-Formation begonnen, später aber auf die bewährte 6:0-Formation umgestellt.

Trotz dieser Veränderung liefen die Gäste immer einem Rückstand von zwei bis drei Toren hinterher. Beim 8:9 waren sie einmal dichter an den Braunschweigern dran. Nach der Pause sah es zunächst nach einer Fortsetzung des Ablaufs der ersten Halbzeit aus. Die Gäste mussten einem Rückstand hinterherlaufen.

In der 50. Minute sah die kampfstarke SG-Außenspielerin Janine Gersdorff die rote Karte. Durch den verletzungsbedingten Ausfall von Stefanie Gehrmann und Ann-Christin Strutz fehlten die etatmäßigen Alternativen auf dieser Position.

Bremer setzte Marie Filipczak ein, die ansonsten auf der Kreisläufer-Position zu Hause ist. Beim Pokalauftritt gegen Geismar hatte sie auf ihrer Stammposition überzeugt. Auch in Braunschweig enttäuschte sie ihren Trainer nicht. Sie erzielte nach ihrer Einwechslung von der linken Außenbahn die 19:18-Führung und war auch für den Treffer zum Endstand zum 23:21 verantwortlich. „Sie hat ihre Chancen eiskalt genutzt und mit gutem Wurfverhalten sicher verwandelt“, lobte Bremer seine Spielerin.

SG Zweidorf/Bortfeld: Fiebig, Rother (beide Tor); C. Kelkert (11/5), Schnepel (3), Filipczak (2), J. Gersdorff (2), A. Gersdorff (2), Dietrich (2), E. Kelkert (1), Meyerbröker, Zimball, Amthor.

jh/bt

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