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Pleite im Kellerduell: SG zerreißt sich nicht

Handball-Oberliga Pleite im Kellerduell: SG zerreißt sich nicht

War es die hohe Niederlage bei Spitzenreiter Burgdorf vor einer Woche oder die Brisanz der Begegnung im Abstiegskampf? Die Oberliga-Handballer der SG Zweidorf/Bortfeld wirkten im Kellerduell gegen Himmelsthür über weite Strecken der Partie gehemmt und ratlos bei ihren Aktionen.

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Abstiegskampf: Tako Schuhmann von der SG Zweidorf/Bortfeld (dunkler Dress) wird unsanft von der Himmelsthürer Abwehr gestoppt. Das Trikot hielt der Zerreißprobe stand.

Quelle: bt

SG Zweidorf/Bortfeld – TuS GW Himmelsthür 22:30 (11:14). Als SG-Kreisläufer Alexander Ksoll in der 47. Minute frei vor Gäste-Torhüter Arne Piofczyk auftauchte und an ihm scheiterte, war die Vorentscheidung gefallen. Den Gästen gelang im Tempogegenstoß das 25:18. Der ehemalige SG-Torhüter hatte zuvor schon einige gute Paraden gegen seine ehemaligen Kameraden gezeigt. Zusammen mit Daniel Voß hatten die Gäste auf der Torhüter-Position ein Plus. Es war nicht der einzige Vorteil, den die Grün-Weißen zu verzeichnen hatten. Auch im Abwehrverbund und im Angriff waren sie stärker.

Die Gastgeber lagen nur einmal in Front – beim 1:0 durch einen verwandelten Siebenmeter. In der Folgezeit waren sie bei ihren Aktionen im Rückraum zu leicht auszurechnen. Ohne den weiterhin gesperrten Eric Weber fehlte die Durchschlagskraft. Egal, wer von Trainer Michael Reckewell aufs Spielfeld geschickt wurde, die SG-Angreifer wirkten mit wenigen Ausnahmen gehemmt. Nach der Pause keimte noch einmal Hoffnung auf, als zunächst Tako Schumann zum 12:14 verkürzte und anschließend Sascha Jürges zwei Siebenmeter sicher unterbrachte und die SG auf 15:17 herankam.

Die Gäste hatten jedoch immer eine Antwort auf die SG-Aktionen parat. Sie suchten konstant die Nahtstellen in der gegnerischen Abwehr, die auch nicht so kompakt wie in den zurückliegenden Wochen wirkte. In der Schlussphase versuchten die Gastgeber durch Einzelaktionen zum Erfolg zu kommen – erfolglos. Zudem erlaubte sich die Reckewell-Riege Undiszipliniertheiten, die mit Zwei-Minuten bestraft wurden. „Das war eine enttäuschende Vorstellung. Im Mittelblock haben wir schlecht verteidigt und im Angriff teilweise konzeptlos agiert“, monierte SG-Trainer Michael Reckewell.

SG: Maushake, Meyer – Jürges (8/6), Köhler (4), Ksoll (3), Schuhmann (3), Blotor (2), Pietruk (2), Buchholz, Behrens, Scholz, Reckewell, Krecker, Schulze.

bt

Stimmen

Arne Maushake (Torhüter SG Zweidorf/Bortfeld): „Ich weiß nicht, warum die Partie so gelaufen ist. Wir waren in der zweiten Halbzeit bis auf zwei Tore herangekommen. Die Wende schien möglich. Leider haben wir es nicht geschafft. Ich bin sehr enttäuscht.“

Arne Piofczyk (Torhüter TuS GW Himmelsthür): „Wir wussten, dass wir unbedingt einen Sieg benötigen. Insgesamt waren wir ausgeschlafener und zielstrebiger bei unseren Aktionen. Wir wollten mehr den Sieg. Bei der SG hat man das Fehlen von Eric Weber deutlich gemerkt.“

bt

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