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Philipp Klein: „Wir wollen die 10 000 Euro erreichen“

PAZ-Cup Philipp Klein: „Wir wollen die 10 000 Euro erreichen“

In der Vorrunden-Gruppe 4 der Hallenfußball-Kreismeisterschaft stehen zwei Derbys für den SV Lengede auf dem Programm. Kreisligist Bildung macht sich derweil nicht nur Gedanken darüber, wie man den Titelverteidiger schlagen kann.

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Zum fünften Mal in Folge den PAZ-Cup gewinnen: Das haben sich Keeper Sven Kiontke und der SV Lengede zum Ziel gesetzt.

Quelle: rb

Preisgelder haben sie in den vergangenen Jahren reichlich gewonnen, die Bezirksliga-Fußballer des SV Lengede: Allein beim PAZ-Cup wurde die Mannschaftskasse in den zurückliegenden vier Jahren mit insgesamt 8000 Euro aufgefüllt - und auch diesmal möchte der SVL die Siegprämie von 2000 Euro einstreichen. Gelingt das, wäre es der fünfte Titelgewinn in Folge für die Lengeder, die wie schon vor zwölf Monaten von der gesamten Konkurrenz erneut als heißester Kandidat auf Platz eins gehandelt werden.

Dessen ist sich auch Philipp Klein bewusst. „Klar sind wir favorisiert - und diese Rolle nehmen wir auch an“, sagte der Lengeder Teamsprecher. Aber, fügt er hinzu, ein Selbstläufer werde das Turnier keinesfalls. Schon allein die Vorrundengruppe habe es in sich, warnt Klein und verweist darauf, dass mit Broistedt sowie Woltwiesche heute gleich zwei Derbys auf dem Programm stehen. „Und auch Bildung hat eine gute Truppe.“ Hinzu kommt, „dass gegen uns jeder hoch motiviert ist und uns schlagen will“, sagt Klein.

Befürchtungen, dass der SVL ausscheiden könnte, hat er aber dennoch nicht. „Rufen wir unser Potenzial ab, kommen wir auch weiter“, prognostiziert Klein, der auch keinen Hehl aus der Zielsetzung macht. „Wir wollen die 10 000 Euro erreichchen - das ist schon ein besonderer Anreiz für uns.“

Dass der SVL sein Vorhaben auch realisiert, daran hat Sören Walther keinen Zweifel. „Es wäre zwar mal an der Zeit, dass ein anderer gewinnt, aber die Lengeder werden es wieder machen“, betont der Spielertrainer des TSV Bildung Peine. Schließlich verfüge der SVL über 13, 14 starke Hallenspieler und sei deshalb auch in der Lage, „Ausfälle problemlos zu kompensieren - das ist der große Vorteil der Lengeder“, sagt Walther.

Für seine eigene Mannschaft hingegen sieht er heute dagegen nur geringe Chancen auf den Einzug in die Finalrunde. „Wir sind lediglich Außenseiter“, betont er. Auch deshalb, weil mit Kevin Genter (verletzt) und Benjamin Duda (privat verhindert) gleich zwei Akteure fehlen, „die in der Halle gut sind“. Gänzlich ausschließen möchte er das Weiterkommen jedoch nicht. Voraussetzung ist, „dass alle ihre Leistung bringen und wir außerdem auch das nötige Glück haben. Passt alles, dann ist eine Überraschung drin“, erläutert Walther.

Für eine solche könnte der TSV Bildung auch in der kommenden Woche sorgen. Denn derzeit ist es fraglich, ob die Mannschaft die Rückrunde in der Fußball-Kreisliga bestreitet. „Zwischen Abmeldung und zwei, drei Neuzugängen ist noch alles möglich“, erklärt Sören Walther.

Eine Entscheidung, ob und wie es weitergeht, „wird in den nächsten Tagen getroffen“, sagt Walther. „Wir haben den Spielern noch einmal Bedenkzeit eingeräumt - und nun warten wir auf die Rückmeldungen. Danach wissen wir, ob wir zurückziehen oder weitermachen.“ Zu den Gründen, die zu dieser misslichen Lage geführt haben, wollte sich Walther indes nicht äußern.

pet

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