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Pfeiffer stellt Weichen auf 2. Bundesliga

Kegeln: Flotte Neun Pfeiffer stellt Weichen auf 2. Bundesliga

Jubel beim Peiner Kegelsportklub Flotte Neun: Sein erstes Herrenteam ist nach 12-jährigen Kegelbemühungen auf Landesebene zurückgekehrt ins Oberhaus dieser Sportart.

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Glückliche Gesichter bei der Flotten Neun: Dirk Christiansen (von links), Sascha Engel, Thorsten Dalibor, Dirk Pfeiffer, Olaf Beckmann, Heiko David und Thomas Gröne freuen sich über den Aufstieg in die 2. Liga. Maßgeblich beteiligt daran war zudem Gerhard Peckmann, der beim Fototermin fehlte.

Quelle: im

Neben dem ersten Damenteam dieses Klubs, das sich seit der Saison 2000/01 in der Bundesliga einen guten Namen gemacht hat, können auch die Männer ihre Kegelkünste wieder bundesweit in der 2. Liga darbieten – wie es von 1991 bis 1998 schon einmal geschehen ist.

Mit sechs Pkw waren die Peiner Aktiven des Verbandsligameisters und Schlachtenbummler der Flotten Neun angereist. Sie erlebten einen mehrstündigen Kegelmarathon, der in Einzelstarts Spannung pur bot. Verbandssportwart Dieter Sebastian (Wilhelmshaven) hatte eingeschätzt: „Noch nie zuvor haben acht derart leistungsstarke Landesmeister um vier Aufstiegsplätze gekämpft.“ Der Peiner Sportwart Dirk Christiansen hatte für die Spiele in Delmenhorst die Parole ausgegeben: „Rang vier reicht. Und das haben wir drin und drauf.“

Nach drei Startern lagen jeweils unterschiedliche Mannschaften auf den Quali-Rängen. Der vierte Peiner Starter stellte dann die Weichen auf „Bundesliga“. Dirk Pfeiffer spielte seine Mitstreiter mit Teambestleistung (907) auf den zwischenzeitlichen Rang zwei. Von da an lieferte sich sein Team mit den „Sportfreunden Husum“ und „Störtebeker Bremen“ einen Dreikampf mit wechselnden Führungen, leicht abgesetzt vom restlichen Verfolgerfeld.

Das zweitbeste Peiner Resultat kegelte der mit 60 Jahren älteste Spieler des Teams: Gerhard Peckmann erzielte in Delmenhorst 899 Holz.

Husum hatte sich vor neun Jahren mangels Personals aus der Bundesliga zurückgezogen. Mit 5372 Holz nach einem fehlerfreien Endspurt auf der letzten Bahn auf Rang eins gelang jetzt die Rückkehr. Wie zu Hause fühlten sich die Bremer, deren Heimbahnen wie die Delmenhorster Bohlen laufen. 5364 Holz bescherten ihnen mit dem letzten Peiner Wurf, einer verunglückten „Fünf“, holzgleichheit mit der Flotten Neun. Der „uralte“ Klub Störtebeker freut sich mit einer jungen Truppe auf seine erste Bundesligasaison. Als Vierter erkämpfte sich der KSC Ilsenburg (Sachsen-Anhalt) den Aufstieg mit 5350 Holz.

Die Peiner Ergebnisse: Olaf Beckmann (889), Gerhard Peckmann (899), Thomas Gröne (882), Dirk Christiansen (889), Sascha Engel (898). Nicht zum Einsatz kamen Thorsten Dalibor und Heiko David.

Die Peiner Kegelsport-Fans dürfen sich auf elf Spiele der 2.Bundesliga freuen. Ab September wird in der Halle an der Pfingststraße Spitzensport geboten, natürlich ohne Eintritt.

hst

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