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Peiner Schlussachse legt den Holz-Turbo ein

Kegeln Peiner Schlussachse legt den Holz-Turbo ein

Die angekündigte „Pflicht“ haben die Peiner Zweitligakegler der Flotten Neun in zwei Heimspielen nicht ganz erfüllt. Statt eines 6:0 reichte es für die Herren aber noch zu einem 5:1. Damit weist die Minusbilanz der Peiner mit Blick auf einen möglichen Abstieg jedoch auf dringenden Punktebedarf  hin.

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Legte gegen Neubrandenburg gut los: Der Peiner Dirk Pfeiffer kegelte 914 Holz.

Quelle: kn

Flotte Neun Peine – KV Hansa Stralsund 5447:5434 (2:1/36:42). Mit den gepflegten „langen Würfen nach vorne“ wollte der Gastgeber den Punkte-Sack zumachen. Aber der Tabellenzweite hielt in jeder Spielphase dagegen und alles kam ganz anders. Mit 13 Holz spielte sich der KV im ersten Drittel in Führung, und in der mittleren Achse glänzte der langjährige, aktuelle Landesauswahlspieler Manfred Dill mit 919 Holz. Wieder einmal gab es für die Peiner Schlussachse viel Arbeit. Bereits auf der ersten Gasse lief ihr Holz-Turbo rund. Nach wenigen Kugeln war Gleichstand erreicht, und nach einer weiteren Gasse stand ein knapper Vorsprung zu Buche, der auf den folgenden Bahnen sicher bis zur letzten Kugel behauptet wurde.

Der Peiner Vereinsvorsitzende Klaus Kroschwitz war beeindruckt: „Bisher hat sich in dieser Saison noch kein Team auf einem so hohen, ausgeglichenen Niveau präsentiert, auch die hochgelobten Berliner nicht.“ Für Hansa stellte Joachim Rasch fest: „Wir waren mit einer vorsichtigen Hoffnung auf den Gewinn des Zusatzpunktes angereist. Aber wir waren doch etwas überrascht, wie schnell wir uns auf die hervorragend gepflegten Peiner Bahnen einstellen konnten.“

Ergebnisse: Peckmann (897:897), Pfeiffer (900:913), Gröne (904:919), Beckmann (897:878), Engel (936:912), Christiansen (913:915).

Flotte Neun Peine – Neubrandenburger KV 5435:5367 (3:0/47:31). Schadensbegrenzung war tags darauf beim Gastgeber angesagt und das mit drei Punkten im Visier. Mit 35 Holz in Führung gelang der Startachse ein vielversprechender Start, und nach dem zweiten Drittel war der Vorsprung auf sichere 48 Zähler angewachsen. Der Gewinn des Zusatzpunktes wurde jedoch zum wiederholten Mal zur lösbaren Aufgabe für die Peiner Hintermänner. Zwar war Nationalspieler Sven Wiesener nicht zu halten, aber zusammen waren die beiden Peiner erneut bärenstark und der Garant für das glatte, aber knappe 3:0.

Der Peiner Team-Chef Thomas Gröne war erleichtert: „Wir sind noch mal mit einem blauen Auge davongekommen. Es hat sich wieder gezeigt, dass gute Gastspieler auf unseren Bahnen gut zurechtkommen, zu unserem Nachteil.“

Ergebnisse: Pfeiffer (914:869), Gröne / Dalibor (893:903), Beckmann (899:894), Peckmann (906:898), Engel (915:925), Christiansen (908:878).

Die Hälfte der Liga hat Minuspunkte auf dem Konto und muss um den Klassenerhalt bangen, darunter auch die Peiner. In zwei Wochen geht es nach Berlin zu den Klubs SG 07 und EBT. Dort dürften die notwendigen Zusatzpunkte allerdings in beträchtlicher Entfernung liegen.

hst

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