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Packendes Derby: Jahn und HSV mit Remis

Handball-Regionsliga der Damen Packendes Derby: Jahn und HSV mit Remis

Gleich fünf Strafwürfe verwarfen die Regionsliga-Handballerinnen der HSV Vechelde/Woltorf im Derby gegen Jahn. Einen Punkt trotzten sie den Peinerinnen im Verfolgerduell trotzdem ab. Einen Sieg in letzter Sekunde feierte die HSG Nord III im Derby bei der PSG.

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22:22 im Derby: Jennifer Korth von der HSV Vechelde-Woltorf (Nummer 2) hindert Jahns Sven Hofmeister am Wurf.

Quelle: im

MTV VJ Peine – HSV Vechelde-Woltorf 22:22 (12:12) . Ein „leistungsgerechtes Unentschieden“ sah Jahn-Trainer Wilfried Hofmeister. „Die Anfangsphase gehörte uns, die zweite Halbzeit gehörte den Gästen“, resümierte er. HSV-Trainer Martin Löwe bedauerte, dass es nur zu einem Punkt reichte. Denn: Seine Mannschaft lag drei Minuten vor Schluss noch mit zwei Toren vorn. „Da war mehr drin, auch mit fünf verworfenen Strafwürfen hätten wir gewinnen müssen.“
MTV: Svenja Hofmeister (3), Selina Hofmeister (5/3), Ehlers (2), Hacke (3), Kuss (1/1), Stolte (3), Bergmann (5). HSV: Grobe (2), Scholz (4/2), Langeheine (2), V. Jung (4), Müller (2), J. Jung (8).

PSG 04 Peine – HSG Nord Edemissen III 20:21 (12:13) . Einen glücklichen Sieg erkämpfte die HSG Nord III im Derby. Denn der Siegtreffer fiel genau mit dem Schlusspfiff. „Wir waren kämpferisch besser, und ich bin stolz auf meine Mannschaft, dass sie so gut gekämpft hat. Dass Christine Zessack mit dem Schlusspfiff den Siegtreffer erzielt hat, ist sicher glücklich.“
Für PSG-Trainerin Monika Kruse war das Siegtor irregulär: „Der Wurf kam nach dem Schlusspfiff, aber mit solchen Entscheidungen muss man eben leben.“ Dennoch war Kruse zufrieden mit dem Spiel ihrer Schützlinge. „Wir haben gut gespielt, es war eine geschlossene Mannschaftsleistung.“
PSG 04: Jacobi (12), Grote (3), Jakob, Handrich, Genz, Becker (2). HSG Nord III: Zessack (8), Becker (3), Glitza (3), Fritzsch (4), Rönick (2), Fonfara.

HSG Bad Harzburg – Bildung Peine 5:13 (2:8). „Das war kein schönes Spiel, und das Niveau war der Klasse eigentlich nicht würdig“, beschrieb Bildung-Spielerin Monique Verhas. „Die Partie war zerfahren und jeder Angriff wurde sehr lange ausgespielt.“
Den Ausschlag für den Erfolg habe die Erfahrung der Peinerinnen gegeben, „wir haben die Schwächen aber trotzdem nicht konsequent ausgenutzt. Das muss besser werden.“ Dennoch fand Verhas auch lobende Worte: „Auch wenn sie nicht sonderlich gefordert wurde, hat unsere Abwehr stark gespielt.“
Bildung: Wasl (7), Kuban, Funke, Brix, Kreis, Verhas (2).

HSG Liebenburg-Salzgitter II – MTV Groß Lafferde 21:16 (9:8). Bis in die zweite Hälfte gestalteten die Groß Lafferderinnen das Spiel offen, doch dann folgte eine zehnminütige Torflaute. „Das hat uns das Genick gebrochen“, bilanzierte MTV-Trainer Sven Jähner. „Die Abwehrarbeit war desolat.“ Nun müsse der Abstiegskampf angenommen, und deutlich mehr investiert werden. Das habe der ebenfalls abstiegsgefährdete Gegner besser gemacht: „Die HSG war aggressiver, konsequenter und energischer im Auftreten. Die Niederlage war völlig verdient“, räumte Jähner ein.
MTV: Orth (7/4), Genter (3/1), Brunke (3/3), Günther (2), Grigorjan.

HSG Schladen-Hornburg – SGH Peine 16:17 (10:8). „Wir haben fast die ganze Zeit dominiert“, resümierte SGH-Spielerin Anja Hansen. Manko war jedoch die Schwäche im Abschluss: Von fünf Siebenmetern, die die Gäste in Halbzeit eins erhielten, wurde nur einer verwandelt.
Doch weil Torfrau Kerstin Ohlendorf mehrmals glänzend parierte, „führte die HSG zur Pause nur mit zwei Toren“, sagte Hansen, deren Team jedoch nach dem Seitenwechsel sogar mit vier Treffern in Rückstand geriet.
Aber die Peinerinnen steckten nicht auf – Lohn dafür war die Führung, die die HSG jedoch kurz vor Ende egalisierte (16:16). Doch dann kam der Auftritt von Sabine Kamlah: Einen Freiwurf, den die SGH drei Sekunden vor Schluss zugesprochen bekam, verwertete sie zum Siegtreffer – der Rest war Jubel.
SGH: Kamlah (4), Kühnholz (4), Fornefett (3), Keul (3), Hansen (2), Kühne.

js/pet

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