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PSG verliert in letzter Sekunde

Handball-Regionsliga Frauen PSG verliert in letzter Sekunde

Krimi-Sieg im Kellerduell: Mit einem Tor in der letzten Sekunde entschied der TuS Seershausen/Ohof die spannende Partie gegen die PSG Peine.

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Schwer zu stoppen: Die PSGerin Vanessa Grote (weiß) warf sieben Tore auswärts. Das Kellerduell allerdings gewann Seershausen/Ohof (blau).

Quelle: rb

Im Spitzenspiel verteidigte die HSV Vechelde-Woltorf ihre Tabellenführung durch einen 23:17-Erfolg bei Bildung. „Wir wünschen der HSV, dass sie mit dieser Mannschaft auch aufsteigt“, gratulierte Peines Spielerin Alexandra Mühe fair.

TuS Seershausen/Ohof - PSG 04 Peine 22:21 (13:11). Lorna Baars ließ den TuS jubeln: Mit dem letzten Torwurf der Partie entschied sie das Kellerduell. Völlig frei verwandelte sie am Kreis und die Gastgeberinnen schrien vor Freude. TuS-Spielerin Daniela Krug war erleichtert: „Das war Spannung pur. Beide Mannschaften haben nach der Pause um jedes Tor gekämpft - sowohl in der Abwehr als auch im Angriff.“

Die PSG trauerte einem Punkt nach. „Das war sehr bitter“, sagte PSG-Trainerin Monika Kruse, deren Team in der Tabelle vom TuS überholt wurde. Die Peinerinnen konnten sich nicht für eine Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit belohnen. „Da haben wir sehr konzentriert gespielt“, lobte Kruse.

Doch in der ersten Hälfte lag die PSG zwischenzeitlich sogar mit fünf Treffern hinten. Monika Kruse machte für den Rückstand aber auch einige ihrer Ansicht nach zweifelhafte Siebenmeter-Entscheidungen verantwortlich. „Da waren Entscheidungen dabei, da haben alle nur mit dem Kopf geschüttelt“, kritisierte sie.

TuS: Kasus (2), Baars, Krug (4), Steding (6), Rübsam (4), Melberg (3), Amaduble (2). PSG: Grote (7), Handrich (2), Wedemeyer (2), Yegin, Schmidt (7), Jakob, Kaufmann.

TSV Bildung Peine - HSV Vechelde-Woltorf 17:23 (9:13). Mit Tempo-Handball entschied die HSV das Spitzenspiel. „Die Gäste waren ein verdienter Sieger. Sie waren jünger, dynamischer und besser im Tor-Abschluss“, gratulierte Bildung-Spielerin Alexandra Mühe. Dabei hatte es für ihr stark ersatzgeschwächtes Team zunächst gut ausgesehen. Die routinierten Spielerinnen warfen sich in Führung. „Wir mussten unbedingt gewinnen, um an der Tabellenspitze zu bleiben. Deshalb steigerten wir das Tempo und konnten beim 5:4 das erste Mal die Führung übernehmen“, schilderte HSV-Spielerin Julia Attermeyer. Der Erfolgsgarant seien schnelle Angriffe und Tempogegenstöße gewesen. Vor allem Julia Preißner trieb ihre Mannschaft immer wieder an. Auch Vanessa Jung, die sechs Tore warf, habe in dieser Phase des Spiels besonderen Einsatz durch sichere Kontertore gezeigt. So warf die HSV eine 13:9-Halbzeit-Führung heraus und gab den Vorsprung nicht mehr aus den Händen.

Auch dank Tina Langeheine. „Sie überzeugte durch hervorragende Würfe aus dem Rückraum“, lobte Teamkollegin Julia Attermeyer, die zudem die Leistung von Torfrau Sandra Morawiec heraushob. „Sie war ein großer Rückhalt und hielt einen Siebenmeter nach dem anderen.“

Bildung: Marquering (4), Brix (4), Hansen (3), Genter (3), Flöring (3). HSV: V. Jung (6), Langeheine (5), Fiedler (4), Müller (3), J. Jung (2), Preißner (2), Scholz.

HSG Nord Edemissen II - MTV Vienenburg 13:16 (6:8). In der Abwehr zu passiv und im Angriff zu ungenau: Die fünftplatzierte HSG-Reserve unterlag Verfolger Vienenburg. „Es lief hinten und vorne nicht. Wir haben leider weit unter unseren Möglichkeiten gespielt“, bedauerte Edemissens Trainer Roland Bufe. Die magere Torausbeute machte er unter anderem an der Siebenmeter-Quote fest. Gleich vier Strafwürfe vergaben seine Spielerinnen und versiebten zudem oft frei vorm Tor.

HSG Nord II: Wilpert (3), Müller (3), Stolte (2), Zessack (3), Glitza und Lappe.

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