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PSG bricht nach der Pause ein

Handball-Regionsliga der Frauen PSG bricht nach der Pause ein

Weiter auf den ersten Sieg warten müssen die Regionsliga-Handballerinnen der PSG 04 Peine, die nach einer guten ersten Hälfte in Thiede einbrachen. Im vierten Spiel den vierten Sieg landete hingegen Spitzenreiter Bildung Peine.

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Treffsicherste Spielerin der PSG Peine: Vanessa Grote (Mitte, hier im Derby gegen Lafferde) warf vier Tore gegen Thiede.

Quelle: im

Ungeschlagen bleiben zudem die HSV Vechelde-Woltorf und Adenstedt. Die SGA bekam die Punkte gegen Seershausen/Ohof geschenkt, trat der Gast doch nicht an.

MTV Groß Lafferde - MTV Vienenburg 7:13 (2:9). Personalnot beim Gastgeber: Gleich sechs Stammspielerinnen fehlten Trainer Sven Jähner, zudem gingen zwei Akteurinnen stark angeschlagen in die Partie. Die Chance, etwas Zählbares mitzunehmen, bestand dennoch, doch Lafferdes Rumpfteam verspielte sie aufgrund einer schwachen ersten Hälfte, in der erst nach zehn Minuten das erste Tor fiel. Sehr ungewöhnlich für ein Handballspiel. Beim Stand von 2:3 blieben mehrere Angriffsaktionen der Lafferderinen vom Erfolg ungekrönt. „Dann warfen wir die Flinte zu früh ins Korn“, ärgerte sich MTV-Coach Sven Jähner über die Schwächephase, die zum 2:9-Pausenrückstand führte.

Nach dem Wechsel steigerten sich die Lafferderinnen immens. Mit der direkt von der Arbeit erschienenen Katharina Wenzel in der Abwehr, und einer glänzend aufgelegten Torfrau Judith Priebe blieb das Tor für die Gäste nahezu wie vernagelt. Im Angriff trumpfte Ria Veckenstedt auf. „Sie hat sich immer wieder im Eins-gegen-Eins in Szene gesetzt“, lobte Jähner, der sich zudem darüber freute, dass sich sein Team trotz des hohen Rückstands zur Pause nicht abschießen ließ. „Die Mannschaft bewies Moral.“

MTV: Veckenstedt (4), Günther (2), Schröter.

HSG Bad Harzburg - HSV Vechelde/Woltorf 19:19 (9:10). Packendes Spitzenspiel: HSV-Torfrau Sandra Morawiec rettet ihrem Team kurz vor Schluss den Punkt. Sekunden vor Abpfiff hielt sie einen Siebenmeter. So spannend wie das Ende, war die gesamte Partie. Es duellierten sich zwei Teams auf Augenhöhe. Mit einem Kraftakt setzte sich die HSV nach der Pause auf 18:14 ab und durfte auf einen Sieg gegen den Tabellenzweiten hoffen. „Zu dieser Führung trugen vor allem Tina Langeheine mit acht schönen Toren und die Geschwister Jenny und Vanessa Jung mit zusammen sieben Toren bei“, lobte HSV-Spielerin Julia Attermeyer. Zum Sieg reichte es dennoch nicht. „Leider reichte die Kondition nicht aus“, bedauerte Attermeyer.

HSV: Langeheine (8), J. Jung (4), V. Jung (3), Naumann (2), Ebeling, Müller.

HSG Schladen-Hornburg - HSG Nord Edemissen II 12:13 (9:8). Knapp war’s: „Wir haben in der ersten Halbzeit den Gegner nicht in den Griff bekommen und schlecht gestanden. Und im Angriff waren wir zu hastig“, kritisierte Edemissens Spielerin Tatjana Wilpert. Doch dank einer Leistungssteigerung gewann die HSG Nord noch. Denn: In der zweiten Halbzeit verteidigten die Edemisserinnen besser und hatten mit Sandra Wilk einen stabilen Rückhalt im Tor. „Wir haben ruhig aufgebaut und durchdacht gespielt“, freute sich Wilk, für die der Sieg verdient war.

HSG Nord II: Homann (4), Rönick (2), Glitzer (2), Stolle, Zessack, Wilpert, Müller, Streit.

HSG Schladen-Hornburg II - TSV Bildung Peine 12:19 (5:13). Nach anfänglichen Schwierigkeiten warf der TSV Bildung durch flüssiges und temporeiches Spiel doch noch einen deutlichen Pausen-Vorsprung heraus. Auch, weil die Verteidigung kompakt agierte. „Ab der 50. Minute hat dann die Kraft ein wenig nachgelassen, sodass unser zwischenzeitlicher Zehn-Tore-Vorsprung noch schrumpfte“, schilderte Bildung-Trainerin Heidi Caspari.

Bildung: Mühe (7), Verhas (6), Marquering (2), Brix (2), Hansen, Köhler.

Viktoria Thiede - PSG 04 Peine 21:10 (11:8). PSG-Torhüterin Katrin Krampitz bewahrte ihre Mannschaft vor einer noch höheren Niederlage. Dabei hatte es für das Schlusslicht zunächst gar nicht schlecht ausgesehen. „Unsere Deckung war sehr gut, wir waren dran“, sagte PSG-Trainerin Monika Kruse. Doch in der zweiten Halbzeit brach ihr Team vollkommen ein, warf nur noch mickrige zwei Tore. Kruse erklärte das vor allem mit der Unerfahrenheit ihrer jungen Riege. „Wir stehen vor einer schweren Saison.“

PSG: Grote (4), Handrich (2), Schmidt (2), Molus (2).

 lr/cm

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