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PAZ-Cup-Sieger feiert mit Helene Fischer

PAZ-Cup-Nachlese: Der neue Pokal besteht seine Taufe PAZ-Cup-Sieger feiert mit Helene Fischer

Mit 3:0 gewann der SV Lengede die Hallen-Kreismeisterschaft um den PAZ-Cup im Finale gegen Viktoria Woltwiesche. Was drumherum und danach geschah, ist hier nachzulesen:

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So sehen Sieger aus: PAZ-Cup-Sieger SV Lengede feierte bis spät in die Nacht. Von den 2000 Euro Preisgeld wird die Mannschaftsfahrt nach Ibiza finanziert.

Quelle: rb

Party-Nacht: Bei Helene Fischers Song „Atemlos durch die Nacht“ in der Dauerschleife feierten die Fußballer von Bezirksligist SV Lengede ihren vierten PAZ-Cup-Sieg in Folge. Nach der Kabinenparty mit befreundeten Teams in der Silberkamphalle ging es noch in den Partykeller von Betreuer Rüdiger Marchefka. „Die Stimmung war richtig gut und selbst Dennis Mansfeld wurde immer fröhlicher“, verriet SVL-Spieler Philipp Klein. Sein Teamkollege, der schon neunmal im Finale der Hallenfußball-Kreismeisterschaft stand und dabei viermal den PAZ-Cup gewann, musste diesmal gesperrt passen und war darüber extrem traurig. Bei Brezeln und Pizzastücken tankten die Fußballer nach dem anstrengenden Turnier neue Energie und weihten schließlich auch den neuen PAZ-Cup ein. Aus dem Pokal tranken sie eine Havanna-Cola-Mischung. „Es hat sehr gut geschmeckt, aber in den neuen Pokal geht auch ordentlich etwas rein“, stellte Philipp Klein fest. Nachdem die Lengeder den vorherigen PAZ-Cup zum dritten Mal in Folge und zum fünften Mal insgesamt gewonnen hatten, war der Wanderpokal in den Vereinsbesitz übergegangen und ein neuer PAZ-Cup musste her. Das gute Stück steht derzeit bei SVL-Keeper Sven Kiontke, der am Endrunden-Tag seinen Geburtstag feierte. „Deshalb durfte ihn Kio erstmal mit nach Hause nehmen. Er hat sich riesig gefreut“, erzählte Philipp Klein.

Sonne tanken: „Wer braucht dich? Ich hab‘ Ibiza!“ sang einst Schlagersänger Ibo. Im Sommer werden die Lengeder Bezirksliga-Fußballer wieder zur Saisonabschlussfahrt auf die Mittelmeerinsel fahren. „Dafür wird sicherlich auch der Großteil unseres Preisgelds genutzt. Vielleicht gibt es außerdem noch etwas Neues für unsere Kabine. Wir haben ja nicht nur ein Hallenturnier gewonnen“, sagt Spieler Philipp Klein.

Die besten Bilder vom PAZ-Cup 2014.

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„Locke“ und „Scheitel“: Den PAZ-Cup gewonnen haben in diesem Jahr übrigens „Calzone“, „Hulk“, „Addi“, „Kio“, „Tasche“, „Locke“, „Schummel“, „Matti“, „Glatze“, „Ede“ und „Scheitel“. Das sind die Spitznamen der Fußballer, die im Lengeder PAZ-Cup-Kader standen. Katja Gleich, die Frau von SVL-Trainer Christian Gleich, hatte PAZ-Cup-Moderator Florian Krebs freundlicherweise einen Spickzettel mit den Namen zugesteckt. In Wirklichkeit heißen die Kicker (in der gleichen Reihenfolge): Marco Criscione, André Schnotale, Adrian Mühl, Sven Kiontke, Philipp Klein, Onur Bacaksiz, Justin Folchmann, Matthias Nickel, Lukas Hahnsch, Eduard Niedens und Christian Lemke.

Wo Conrad drauf steht, steckt auch Conrad drin: Vecheldes Spielgestalter Benjamin Conrad lief in Fußball-Schuhen in den Arminen-Vereinsfarben Grün und Weiß auf, die er sich vorm Kauf indivuell gestalten ließ. Nun prangt auf der Ferse in Großbuchstaben sein Nachname, damit auch alle wissen, wer das ist, der ihnen da gerade die Hacken gezeigt hat. Tore schießen geht damit übrigens auch: Conrad traf im Spiel um Platz drei zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich. Hohenhameln setzte sich aber noch mit 4:1 durch.

Erste Hilfe: Kondition war nicht nur bei den Spielern beim PAZ-Cup gefragt, sondern auch beim Turnierarzt. Dr. Kai Jörder, Oberarzt im Peiner Klinikum, musste immer wieder aufs Spielfeld laufen, weil es kleinere Blessuren gab. Zum Glück gab es kaum ernsthafteren Verletzungen. Die heftigste erlitt Dungelbecks Torhüter Sascha Scheer. Er versuchte zwar noch weiterzuspielen, musste aufgrund seines lädierten Ellenbogens schließlich aber doch aufhören. Eine exakte Diagnose hatte Scheer auch gestern noch nicht. „Die Schwellung muss erst raus, bevor geröntgt werden kann“, sagte er. Schmerzen hatte er aber immer noch. „Bei dem konsequenten Einsatz der Spieler hatte ich fast erwartet, mit schlimmeren Verletzungen konfrontiert zu werden“, gestand Jörder, der den PAZ-Cup zum ersten Mal miterlebte. Erst am 2. Januar hatte er seinen Dienst im Peiner Klinikum aufgenommen. Jörder hob aber auch das „hohe Maß an gezeigter sportlicher Fairness auf dem Spielfeld“ hervor, das „sicher erheblich dazu beigetragen hat, dass es nicht zu schwerwiegenderen Verletzungen gekommen ist“. Überrascht war Jörder einerseits davon, dass sich angeschlagene Spieler gar nicht untersuchen lassen, sondern möglichst schnell weiterspielen wollten; und andererseits von der guten Stimmung und der Vielzahl der mitfiebernden Zuschauer. „Das Turnier selbst war mitreißend, die Spieler haben sich nichts geschenkt.“

Erst die Silberkamphalle, dann Belek: Mit viel Fachwissen, lustigen Anekdoten und flotten Sprüchen peppte der gebürtige Peiner Florian Krebs als PAZ-Cup-Moderator die Endrunde auf. Über den vierten Triumph des SV Lengede in Folge wunderte sich der Sport-Journalist nicht. „Um das vorherzusagen, dafür musste man diesmal kein großer Prophet sein. Die Lengeder hatten mit Abstand die größte Qualität. Sie lagen nur zweimal hinten. Doch das hat mich dann an die Fußballer vom FC Bayern erinnert. Wenn man die ärgert, schlagen sie auch brutal zurück.“ Überzeugt hat ihn Halbfinalist und Kreisligist TSV Hohenhameln. „Da sieht man die Handschrift von Nick Gerull.“ Vermisst hat er die Top-Teams der vergangenen Jahre: „Schade, dass Vallstedt und der VfB Peine nicht dabei waren.“ Nun heißt es aber Koffer packen: Für die Bild-Zeitung berichtet er über das Trainingslager von Hannover 96 mit dem neuen Trainer Tayfun Korkut in Belek in der Türkei. Aber heißer als beim PAZ-Cup ist es dort auch nicht...

Überzeugend: Reichlich Lob erntete der Fanfarenzug Plockhorst für seinen Auftritt mit Pauke, Marschtrommel, Trompete oder Landsknechttrommel. Auch PAZ-Cup-Organisator Dieter Geyersbach gefiel es so gut, dass er die Musiker prompt für die Endrunde im nächsten Jahr buchte. „Wie der Musikalische Leiter das Publikum eingebunden hat, war einfach toll“, lobte der Klubchef der PSG 04 Peine.

Wenig überzeugend: Trotz der guten Stimmung in der Silberkamphalle, es gab auch Szenen, die nicht nur Turnier-Chef Dieter Geyersbach missfielen. Zum Beispiel das Benehmen von einigen offenbar angetrunkenen Fans. „Bei der nächsten Auslosung werde ich die Vereine auf dieses Problem noch einmal nachdrücklich hinweisen“, betonte Geyersbach.

Farbtupfer: Im Tor des PAZ-Cup-Siegers Lengede grünt es auch im Winter. Torwart Sven Kiontke hatte sich extra für die Hallenturniere zu seinem neongrünen Trikot auch noch neongrüne Fußballschuhe gekauft. Farblich abgestimmt waren sogar die Laschen seiner Torwart-Handschuhe. Und weil er mit seinem Team am Ende ja auch triumphierte, bewahrheitete sich einmal mehr die Farbenlehre: Grün ist und bleibt die Hoffnung.

Der PAZ-Cup in Bildern: Eine Auswahl von rund 150 Fotos von der Endrunde in der Silberkamphalle hat Fotograf Ralf Büchler zusammengestellt. Einzusehen ist die große Bildergalerie ab sofort im Internet unter www.paz-online.de.

cm/mp

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