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Olympisches Gold für Sabina Eschemann

Gewichtheben Olympisches Gold für Sabina Eschemann

Gewichtheberin Sabina Eschemann vom MTV Vater Jahn Peine hat die höchste Auszeichnung in ihrer Sportlerlaufbahn errungen. Bei den World Masters Games in Sydney (Australien) ist sie nicht nur Weltmeisterin, sondern gleichzeitig auch Olympiasiegerin geworden. Und: Obendrein brach sie den zwölf Jahre alten Rekord in der Zweikampfwertung.

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Sieg in Sydney: Sabina Eschemann brachte in der Zweikampfwertung 123 Kilogramm in die Höhe und knackte den Rekord in ihrer Altersklasse.

Quelle: oh

Die Masters Games sind die Olympischen Spiele der Senioren. Sie werden alle vier Jahre ausgetragen – diesmal in Australien. Mehr als 28000 Sportler waren in Sydney in 28 Sportarten am Start.

Für die Gewichtheber wird die jährlich stattfindende Weltmeisterschaft in die World Masters Games integriert, sodass Eschemann mit ihrem Sieg Olympiasiegerin und Weltmeisterin wurde.

In der Klasse bis 69 Kilogramm Körpergewicht war die Bültenerin in der Altersklasse 45 bis 49 Jahre an den Start gegangen. „Mit dem olympischen Gedanken, dabei sein ist alles, wollte ich an diesem Wettkampf gelassen teilnehmen. Ich wusste noch nicht, wie sich die neunstündige Zeitverschiebung auswirken würde“, schilderte Eschemann. Aber dann lief alles bestens. „Ich fühlte mich topfit“, sagte Eschemann.

Im Reißen brachte sie 53 Kilogramm empor, im Stoßen waren es 70 Kilogramm. Damit ließ die Bültenerin die härteste Konkurrenz aus Belgien und Australien hinter sich. In der Zweikampfwertung stellte sie mit 123 zudem einen Word-Masters-Rekord in ihrer Alterklasse auf. Mit ihrer Leistung war die Jahnerin natürlich „sehr zufrieden“.
In der Gesamtwertung aller Gewichtheberinnen belegte Deutschland den dritten Platz nach Australien und USA.

Als weiteres Highlight empfand Eschemann die Eröffnungsfeier: „Es war ein Riesen-Spektakel mit viel Show und extrem gut gelaunten Sportbegeisterten aus aller Welt. Auch der Olympic-Park ist eine Sportanlage der Superlative, die sich ein Sportler nur wünschen kann.“

Auch von der organisatorischen Seite hatten die Gastgeber alles im Griff. „Sydney war ein würdiger Gastgeber. Bis ins Detail war Professionalität in der Organisation unübersehbar“, lobte die Jahnerin. „Die Weltstadt glänzte aber auch durch Sauberkeit, Freundlichkeit und großes Sportinteresse.“

Die Rückreise war dann noch einmal ein Kampf. Sie dauerte 40 Stunden, 24 davon waren Flugzeit. Doch das trübte den positiven Gesamteindruck nicht. „Es war ein unvergessliches Erlebnis“, sagte Eschemann.
Die nächsten World Masters Games finden 2013 in Turin/Italien statt. „Das ist vergleichsweise direkt vor der Haustür.“

Matthias Press

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