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„Ohne die HSG Nord wären wir wohl nur Zweiter geworden“

Handball-Landesliga „Ohne die HSG Nord wären wir wohl nur Zweiter geworden“

Bereits im zweiten Jahr ihrer Landesliga-Zugehörigkeit schnappten sich die Handballerinnen des MTV Vater Jahn Peine den Titel. Im PAZ-Interview spricht Jahns Meister-Trainer Carsten Bührig über die perfekte Saison und Edemissens wichtige Aufstiegshilfe.

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Die Handballerinnen des MTV Vater Jahn Peine ließen ihre perfekte Saison mit einem Bad-Taste-Training ausklingen.

Quelle: Foto: Verein

Peine. „Oberliga, wir kommen!“ Bereits im zweiten Jahr ihrer Landesliga-Zugehörigkeit machten die Handballerinnen des MTV Vater Jahn Peine am vorigen Sonntag dank des Sieges gegen Liebenburg einen weiteren Sprung nach vorn. Die gute Laune war den Jahnerinnen selbst am Dienstag noch anzumerken. In Bademänteln, rosa Stulpen, neonfarbenen Leibchen oder 90er-Jahre-Trikots ließen sie bei einem spaßigen Training die perfekte Saison ausklingen. Was ausschlaggebend für den Titel war und ob seine Mannschaft Chancen hat, in der Oberliga zu bestehen, erläutert MTV-Trainer Carsten Bührig im PAZ-Interview.

Herr Bührig, wie lange hat Ihre Mannschaft denn am Sonntag den Aufstieg noch begossen?

Nach der Feier mit den Fans an der Silberkamphalle zogen wir später noch in die Bürgerschänke. Erst nach Mitternacht sind die Letzten gegangen.



Die hat mir unsere Spielerin Annika Bergmann besorgt. Wegen der Hose wurde ich übrigens dutzendfach angesprochen. Übers Internet und selbst bei der Arbeit von Kunden der Kreissparkasse. Alle fanden die Aktion lustig.

Spaß beiseite, gab es während der Saison auch mal eine Phase, in der Sie am Aufstieg zweifelten?

Generell gar nicht, weil unser Ziel ja nur eine Platzierung in den Top Zwei war. Und als wir am dritten Spieltag eine Klatsche gegen Geismar kassierten, rechnete ich kaum mehr damit, dass wir es schaffen. Optimistisch wurde ich erst wieder, als wir nach den Weihnachtspause nacheinander die Spiele gegen die Spitzenmannschaften Edemissen, Geismar und Braunschweig gewannen. Vielleicht wurde die Wende sogar ein paar Wochen davor eingeleitet, als die HSG Nord überraschend Geismar schlug. Großen Dank noch mal an die HSG-Mannschaft. Ohne sie wären wir wohl nur Zweiter geworden.

Besteht in der kommenden Oberliga-Saison die Gefahr, dass es Ihrer Mannschaft so ergeht wie den Zweidorf/Bortfelderinnen, die als Aufsteiger bisher kein Spiel gewannen?

Klar, wird es superschwer. Aber dass wir so abschneiden wie Zweidorf/Bortfeld, glaube ich nicht. Mit unserer schnellen Spielweise werden wir mehr Erfolg haben.

In welchen Bereichen muss Ihre Mannschaft in der Oberliga besser werden?

Ganz klar im Rückraum. Das ist unser Schwachpunkt, wir werfen aus der zweiten Reihe zu wenig Tore. Außerdem hapert es in der Defensive. Die offensive Abwehrformation beherrschen wir, aber noch längst nicht gut. Daran müssen wir arbeiten.

Wann steigen Sie mit Ihrer Mannschaft in die Vorbereitung ein?

Erstmal ist jetzt Pause. Nach Pfingsten geht es los. Mit dabei sein werden auch die Neuzugänge Nele Kruck und Anne Winter von der SG Zweidorf/Bortfeld.

 

Von Jürgen Hansen

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