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Oha! HSG Nord kämpft Gäste nieder

Handball-Landesliga Männer Oha! HSG Nord kämpft Gäste nieder

Kreis Peine. Für „die“ Überraschung des 5. Landesliga-Spieltages sorgten die Handballer der HSG Nord. Denn sie fügten dem bis dato unangefochtenen Aufstiegsfavoriten HSG Oha die erste Saisonniederlage zu und kletterten dadurch auf Tabellenplatz zwei. 

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Edemissens Sönke Donker (links) wird bedrängt, spielt aber den Ball noch zum Mannschaftskollegen Marius Müller (rechts).Foto: Ralf Büchler

HSG Nord Edemissen - HSG Oha 26:25 (14:10). In der Schlussphase der Begegnung schleppten sich die Edemisser förmlich ins Ziel. „Bei uns sind einige angeschlagene Spieler aufgelaufen. Denen ging zweite Halbzeit zunehmend die Kraft aus. Ein, zwei Minuten länger, und wir hätten das Ding noch verloren“ räumt HSG-Nord-Trainer Martin Staats ein, der den Sieg letztlich jedoch als verdient bezeichnete.

Spielerisch seien die Gäste besser gewesen. „Diesen Nachteil haben wir mit Kampfgeist wettgemacht. Außerdem waren wir abschlusssicherer. Die HSG Oha vergab dagegen reihenweise Torchancen.“

Bis Mitte der ersten Hälfte hatten die Gäste Vorteile (5:6), doch die Edemisser kämpften sich ins Spiel. Sie drehten den Spieß um und gaben die Führung fortan nicht mehr her. „Wir standen sicher in der Abwehr, und unser Torwart Christian Oppermann hielt ganz stark. Sein Tor war wie zugenagelt.“ Eine höhere Fehlerquote als im ersten Abschnitt sorgten dafür, dass die Vier-Tore-Pausenführung der Gastgeber bis zur 50. Minute auf 21:19 schwand. „Mit Glück und Geschick haben wir das Spiel dann nach Hause geschaukelt. Überbewerten darf man den Sieg aber nicht. Er ist nur eine Momentaufnahme“, bilanzierte Staats.

HSG Nord: Oppermann, Donker (beide Tor) - Bendrien (4), Seffer, Görl (1), Müller (3), Winkler (11/3), Schüddemage (6), Marsch, Falkenhain, Staar, Funk, Hoffmann (1).

VfL Wittingen II - MTV Groß Lafferde 28:34 (14:17). „Das war unsere beste Saisonleistung. Meine Spieler haben das erste Mal ihre Linie sauber über 60 Minuten durchgezogen“, freute sich MTV-Trainer Kai-Olaf Reinemann, der sein Team in allen Belangen besser sah.

Dass die MTV-Rückraumakteure Tino Mrasek, Jonas Brunke und Felix Büttner zusammen 27 Tore warfen, hätten sie zu einem guten Teil den starken Leistungen der MTV-Außen zu verdanken. „Sie haben die Bälle clever reingebracht.“

Bis zum 7:7 (10.) war der klare Erfolg der Gäste nicht abzusehen, doch die anschließende Führung gaben sie fortan nicht mehr ab. „Wir hatten das Spiel dann jederzeit im Griff. Unsere Abwehr stand. Sie ließ den starken VfL-Mittelmann Torben Banse nicht zur Entfaltung kommen. Und wenn der Gegner mal auf ein, zwei Tore herankam, beantworteten wir das immer mit einem Gegentreffer“, berichtete Reinemann.

MTV: Könnecker, Brecht (beide Tor) - Mrasek (10), Schröder, Wosnitza (1), Kolle, Tillack, Brunke (9), Bühn (2), Büttner (8), Bah (1), Meyer (2).

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