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Ölsburger Duo behält den Durchblick

Tischtennis-Schwarzlichtturnier des VfL Woltorf Ölsburger Duo behält den Durchblick

Hallen-Licht aus, Spaß an: 44 Erwachsene und 30 Jugendliche schupften und schmetterten bei der Tischtennis-Schwarz-Licht-Turnier-Premiere mit. „Das war eine Gaudi, die Leute waren begeistert. Deshalb ist eine Wiederholung im nächsten Jahr sehr wahrscheinlich“, bilanzierte Frank Matthies vom VfL Woltorf.

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Faszinierend und fluoreszierend: Im Schwarzlicht begannen die Umrandungen der Tischtennis-Tische und Schläger zu leuchten.

Quelle: Isabell Massel

Woltorf. Das Leuchtspektakel in der Woltorfer Sporthalle erinnerte an eine Mischung aus Techno-Disco und „Krieg der Sterne“. Denn damit die Tischtennis-Spieler nicht ganz im Dunkeln tappten, wurde Schwarz-Licht aufgestellt, das die Kanten der Tische und Netze, die Bälle, ja sogar manche T-Shirts und Schuhe in Neonfarben leuchten ließ. Ihre eigenen Tischtennis-Schläger konnten die Teilnehmer jedoch in der Tasche stecken lassen. „Wir haben uns darauf geeinigt, dass alle mit dem gleichen Material, Schläger aus dem Anfängerbereich, spielen. Denn da man keine Rotation des Balles erkennen kann, hat man eigentlich auch keine Chance, auf Schnitt und Spin zu reagieren“, verdeutlichte Frank Matthies. Die Kanten des Schlägers wurden mit weißem Klebeband abgeklebt - auch das half zur Orientierung, denn so leuchteten der Schläger-Umriss bunt neongrün im Schwarzlicht.

Und dann ging der Spaß los. Denn selbst höherklassige Spieler trafen plötzlich den Ball nicht mehr richtig. Der zog mitunter sogar eine Leuchtspur hinter sich her. „Das war total ungewohnt. Anfangs dachte ich, ich hätte einen im Tee“, schilderte Frank Matthies.

Bis kurz vor Mitternacht amüsierten sich die Teilnehmer bei der Schwarzlicht-Turnier-Premiere. Mehrere Runden wurden ausgespielt. Im Mixed-Wettbewerb der Erwachsenen setzten sich Ingo Lages und Nina Fischer durch, die beide bei normalem Hallenlicht für den MTV Ölsburg in der Bezirksoberliga aufschlagen. „Das war super, es hat sehr viel Spaß gemacht. Aber dran gewöhnt habe ich mich die ganze Zeit nicht. Irgendwie ist man sogar immer blinder während des Turnier-Verlaufs geworden und hat seinen Doppelpartner noch häufiger umgerannt als im Punktspiel“, sagte Nina Fischer. Auf Rang zwei hatten sich die Woltorfer Lene Ankermann und Johannes Vahldiek vorgespielt.

Die Jugendlichen spielten ihre Sieger im Einzel aus. Bei den Älteren gab es einen Edemisser Doppel-Triumph. Kai Kobbe siegte vor Klubkollegin Anna-Lena Penshorn. Bei den Jüngeren setzte sich Leonie Böker vor Carlotta Rümenapf durch.

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