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Ölsburg verliert 5:9, gewinnt aber Zuversicht

Tischtennis-Bezirksoberliga der Männer Ölsburg verliert 5:9, gewinnt aber Zuversicht

Den Tabellenführer gehörig ins Schwitzen gebracht haben Ölsburgs abstiegsgefährdete Tischtennis-Bezirksoberliga-Spieler. Die 5:9-Niederlage konnte MTV-Spitzenspieler Carsten Rook entsprechend gut verkraften. Denn: „Es war eine gute Mannschaftsleistung, die zeigt, dass wir uns noch nicht aufgegeben haben. Diese Form nehmen wir hoffentlich mit in die nächsten Begegnungen.“

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Carsten Rook glänzte mit einem 3:0 gegen den Ex-Ölsburger Stefan Mudrow.

Quelle: Isabell Massel

Wartjenstedt. SV Wartjenstedt - MTV Ölsburg 9:5 (35:22). Erneut starteten die Ölsburger gut in den Doppeln. Marcus Döring und Rüdiger Große knackten zum zweiten Mal in Folge das Spitzendoppel des Gegners. „Klasse“, lobte MTV-Spitzenspieler Carsten Rook, der zusammen mit Holger Pätz sogar ungeschlagen im Doppel bleibt (6:0-Bilanz). Die beiden mussten nach einer 2:0-Satzführung zwar noch einmal zittern, fanden im fünften Satz gegen Wartjenstedts Liga-Dominator Marco Finocchiaro und Dan Klautzsch aber wieder ihre Linie.

Eine kleine Überraschung gelang Carsten Rook, als er den Ex-Ölsburger Stefan Mudrow klar in drei Sätzen vom Tisch fegte. Wartjenstedts Nummer zwei ist immerhin derzeit zweitbester Spieler der Liga.

Knackpunkt der Partie seien die Partien beim Stand von 3:3 gewesen, merkte Ölsburgs Nummer eins an. „Beide hätten kommen können, dann wäre es eine ganz enge Sache geworden. Aber hätte, hätte, Fahrradkette. Es kam anders“, bedauerte Rook. Marcus Döring vergab im vierten Satz gegen Philipp Jacobs zwei Matchbälle und verlor den Krimi noch. „Er ärgerte sich zurecht, dass seine gute Leistung nicht belohnt wurde“, merkte Rook an.

Auch Rainer Apel sei gut aufgelegt gewesen. Er führte gegen den früheren Vechelader Bernd Feddeck schon 2:1 nach Sätzen. „Rainer agierte taktisch klug, blieb jedoch am Ende glücklos“, bedauerte Rook die ärgerliche 2:3-Niederlage.

Nur zwei Einzelsiege schafften die Ölsburger noch. Rüdiger Große kämpfte Dan Klautzsch dank eines starken Endspurts mit 3:2 nieder.

Auch Holger Pätz schnupperte gegen seinen früheren Teamkollegen Stefan Mudrow am Sieg. Doch: Ausgerechnet im Entscheidungssatz unterliefen Pätz zu viele Fehler, er unterlag 2:3.

Ingo Lages dagegen gewann seinen Fünfsatz-Krimi nach 0:2-Satzrückstand noch. „Ingo riss sich noch einmal zusammen und drehte das Match tatsächlich noch. Er traute sich einfach mehr zu, gewann immer mehr an Sicherheit und gewann die folgenden drei Sätze ebenso klar, wie er die beiden ersten Sätze verloren hatte“, freute sich Teamkollege Rook.

Selbstvertrauen habe jedoch trotz der Niederlage am Ende die gesamte Mannschaft getankt. Und bei Rook wuchs trotz des vorletzten Platzes wieder die Zuversicht. „Ich bin mir fast sicher, dass wir noch unerwartet punkten werden.“

Spiele:
Stefan Mudrow/Bernd Feddeck - Marcus Döring/Rüdiger Große 2:3, Marco Finocchiaro/Dan Klautzsch - Carsten Rook/Holger Pätz 2:3, Marcel Meyer/Philipp Jacobs - Ingo Lages/Rainer Apel 3:0, Finocchiaro - Pätz 3:0, Mudrow - Rook 0:3, Meyer - Lages 3:1, Jacobs - Döring 3:2, Feddeck - Apel 3:2, Klautzsch - Große 2:3, Finocchiaro - Rook 3:0, Mudrow - Pätz 3:2, Meyer - Döring 3:0, Jacobs - Lages 2:3, Feddeck - Große 3:0.

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