Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Ölsburg bleibt nach der Irrfahrt cool

Tischtennis-Bezirksoberliga Ölsburg bleibt nach der Irrfahrt cool

Spitzenreiter MTV Ölsburg ließ sich auch von einer Irrfahrt mit 40 Kilometern Umweg zum Gastspiel in Wildemann nicht nervös machen.

Voriger Artikel
HSG Nord beweist Moral: Sieg im Topspiel
Nächster Artikel
Heißer Tanz: Berkum und Vechelde unter Druck

Melanie Kubis siegte mit Ölsburg im Eiltempo bei der TSG Wildemann.

Quelle: Ralf Büchler

Spannend bleibt der Zweikampf an der Tabellenspitze der Tischtennis-Bezirksoberliga. Spitzenreiter MTV Ölsburg siegte in Wildemann im Eiltempo und der ebenfalls verlustpunktfreie Verfolger Gadenstedt gewann das Derby gegen Adenstedt klar.

TSG Wildemann - MTV Ölsburg 0:8 (3:24). Die Hinfahrt der Ölsburgerinnen war aufregender und länger als das ganze Spiel. Zwei Stunden benötigte der Spitzenreiter, um fünf Minuten vor Spielbeginn endlich die Halle des Harz-Ortes zu erreichen. „Wildemann hat nur einige wenige Zufahrtsstraßen, von denen die meisten zur Zeit durch Baustellen gesperrt sind. Wir haben den Ort quasi umkreist, bevor wir die Zufahrtmöglichkeit gefunden haben“, erläuterte MTV-Kapitänin Astrid Manteufel. Die Anspannung der Ölsburgerinnen legte sich jedoch schnell - zu überlegen waren sie gegen den Aufsteiger, den sie in 75 Minuten von der Platte fegten.

Spiele: Claudia Pawellek/Kerstin Pfeiffer - Astrid Manteufel/Katja Rapp 1:3, Claudia Geyer/Ina Lindner - Nina Fischer/Melanie Kubis 1:3, Pawellek - Manteufel 0:3, Geyer - Fischer 0:3, Lindner - Kubis 0:3, Pfeiffer - Rapp 1:3, Pawellek - Fischer 0:3, Geyer - Manteufel 0:3.

Anker Gadenstedt - SG Adenstedt 8:2 (25:9). Titelmitfavorit Gadenstedt ließ im Derby nichts anbrennen. Anker-Kapitänin Simone Bader freute sich über eine geschlossen gute Mannschaftsleistung. „Zwar gab es immer mal wieder enge Sätze, aber wir haben alle konzentriert durchgespielt“, bilanzierte sie. Und Kerstin Laue und Ina Blach taktierten bei ihren Siegen gegen Veronika Behrens erfolgreich. „Nachdem Kerstin ein wenig die Schnelligkeit aus den Bällen genommen hatte, lief es besser. Und Ina hat sich meist den richtigen Ball zum Angriff ausgesucht“, lobte Teamkollegin Bader.

Für Adenstedter Ergebniskosmetik sorgte die stark in die Saison gestartete Dagmar Oppermann. Die SGA-Spitzenspielerin gewann ihre beiden Einzel - mehr lag nicht drin, obwohl insbesondere Yvonne Gille bei ihrer Viersatz-Niederlage gegen die noch ungeschlagene Simone Bader gut mithielt. SGA-Spielerin Andrea Spötter ahnte nach der Derby-Niederlage: „Während es bei uns um jeden Punkt gegen den Abstieg gehen wird, dürfte Gadenstedt wieder um die Meisterschaft mitspielen.“

Spiele: Kerstin Laue/Ina Blach - Dagmar Oppermann/Andrea Spötter 3:0, Ina Kurmeier/Simone Bader - Veronika Behrens/Yvonne Gille 3:0, Laue - Behrens 3:1, Blach - Oppermann 1:3, Kurmeier - Spötter 3:1, Bader - Gille 3:1, Laue - Oppermann 0:3, Blach - Behrens 3:0, Kurmeier - Gille 3:0, Bader - Spötter 3:0.

SG Adenstedt - MTV Groß Lafferde 8:2 (26:14). Aufsteiger Groß Lafferde war ohne seine Nummer zwei Imke Stephan chancenlos. Eine furiose Aufholjagd im Doppel war den Adenstedterinnen Dagmar Oppermann und Andrea Spötter gelungen. Sie drehten einen 0:2-Satzrückstand und gewannen den Krimi des fünften Marathon-Satzes noch mit 19:17. Für SGA-Spitzenspielerin Oppermann lief es ohnehin wieder gut: Sie baute ihre Siegesserie auf 4:0-Einzel aus. Ungeschlagen bei der SGA blieb zudem Andrea Spötter.

Spiele: Veronika Behrens/Yvonne Gille - Kirsten Geske/Louisa Wittenberg 3:1, Dagmar Oppermann/Andrea Spötter - Heike Kunze/Heike Zellmann 3:2, Oppermann - Geske 3:1, Behrens - Kunze 1:3, Gille - Wittenberg 3:0, Spötter - Zellmann 3:1, Oppermann - Kunze 3:1, Behrens - Geske 3:2, Gille - Zellmann 1:3, Spötter - Wittenberg 3:0.

cm

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Sport in Peine