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Oberg darf sich keinen Patzer erlauben

1. Fußball-Kreisklasse Oberg darf sich keinen Patzer erlauben

Unterschiedlicher könnte die Konstellation in der Fußball-Kreisklassen-Partie zwischen Gastgeber Falke Rosenthal und Fortuna Oberg nicht sein. Während die Falken erst zehn Punkte geholt haben und Vorletzter sind, könnte dem Aufsteiger aus Oberg der Durchmarsch in die Kreisliga gelingen - und das ist auch das Ziel der Gäste.

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Für den Aufstiegskandidaten Fortuna Oberg (schwarze Trikots) zählt am Sonntag beim Tabellenvorletzten in Rosenthal nur ein Sieg.

Quelle: im

"Damit dieses nicht in Gefahr gerät, dürfen wir in Rosenthal nicht patzen“, fordert Obergs Coach Klaus Reinecke. Ebenfalls am Sonntag erfolgreich sein will die TB Bortfeld, die den TSV Clauen/Soßmar erwartet.

TB Bortfeld - TSV Clauen/Soßmar (Sonntag, 15 Uhr). „Es ist schon richtig, was gesagt wird: Meine Mannschaft ist eine Wundertüte“, gesteht TB-Coach Andreas Brandt. Allerdings könne diese auch für eine positive Überraschung sorgen - und die gab es in dieser Woche. „Denn endlich einmal standen mir alle Spieler zur Verfügung - und somit ist einiges bei uns möglich“, freut sich der Coach. Entsprechend sieht auch die Zielsetzung für Sonntag aus: Die Bortfelder wollen unbedingt punkten.

Doch das möchten auch die Gäste. Schließlich haben sie sich vorgenommen, in dieser Saison 45 Zähler einzufahren - 17 fehlen somit noch. „Mit dem 8:2-Sieg gegen einen an diesem Tag schwachen TSV Hohenhameln II sind wir unserem Ziel wieder ein Stück näher gekommen“, erklärt TSV-Coach Torben Harnagel, der sogar noch einen Platz im Härke-Pokal-Wettbewerb für machbar hält. „Dazu muss es aber richtig gut laufen“, sagt er.

Allerdings wird sein Team die Heimspiele künftig wieder in Soßmar bestreiten, „da die Renovierungsarbeiten am Platz erledigt sind“, begründet Obmann Fabian Fricke. „Die Stimmung auf dem kleinen Platz in Clauen ist zwar gut, aber wir müssen uns an Absprachen halten.“ Dem Trainer kommt der Spielort in Soßmar allerdings gelegen: „Denn da sind wir noch ungeschlagen“, erklärt Harnagel.

SV Falke Rosenthal - Fortuna Oberg (Sonntag, 15 Uhr). „Bei uns muss endlich einmal etwas Positives passieren. Warum nicht gegen Oberg?“, sagt Falke-Trainer Stephan Schrul. Er hat mittlerweile schon einiges ausprobiert, „doch leider bekommen wir zurzeit eine Klatsche nach der anderen“.

Damit dies nicht auch am Sonntag geschieht, „müssen wir als Team auftreten“, fordert er. Großes Problem momentan ist, „dass die Köpfe sofort runtergehen, sobald wir ein Gegentor kassieren“, sagt Schrul. „Bei uns ist deutlich zu sehen, dass Fußball eine Kopfsache ist.“

Hinzu kommt, „dass einigen die Motivation fehlt. Wir haben große Konkurrenz durch die vielen Freizeitangebote - da bleibt nur wenig Zeit für Fußball“, bedauert er. Zudem hat Schrul Personalprobleme. „Mit Steffen Arnecke und Jannik Wiegmann fehlen gleich zwei Spieler, die Führungsqualitäten haben. Die kann man nicht so einfach ersetzen“, sagt Schrul, der gute Erinnerungen an das mit 0:1 verlorene Hinspiel hat. „Da haben wir unser bestes Saisonspiel abgeliefert und nur durch ein fragwürdiges Abseitstor verloren - das war sehr ärgerlich.“

Fortunen-Trainer Klaus Reinecke bestätigt, dass es „beim Tor eine Abseitsstellung“ gegeben habe. Doch er konzentriert sich auf die Gegenwart. In dieser Woche hat er seiner Elf eine Trainingspause gegönnt. „Jetzt geht es aber mit Vollgas in die entscheidenden Spiele, wobei wir uns nicht einen Ausrutscher mehr leisten dürfen“, mahnt Reinecke. Er ist jedoch zuversichtlich. „Denn wir sind gut drauf.“ Zwar sei der Respekt groß vor Rosenthal, „aber Angst haben wir garantiert nicht“, versichert Klaus Reinecke.

ma

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