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O ha! Neun Minuten kein Tor gegen HSG Oha

Handball-Landesliga männer O ha! Neun Minuten kein Tor gegen HSG Oha

Mit einer bitterere Niederlage gegen die HSG Oha verabschiedeten sich Vater Jahns Landesliga-Handballer in die Weihnachtspause. Kurz vorm Fest wieder in die Spur gefunden haben die zuletzt wenig erfolgreichen Lafferder. Sie gewannen ihr Auswärtsspiel in Schladen.

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Kaum ein Durchkommen: Die Gäste von der HSG Oha (rot) kämpften in der Abwehr und ließen nur 21 Gegentore der Jahner zu.

Quelle: im

Noch besser in Schuss sind die Zweidorf/Bortfelder, die durch ihren Sieg gegen Lehre nun 6:0-Punkte nacheinander holten.

MTV Vater Jahn Peine - HSG Oha 21:23 (9:10). Mehr über das Schiedsrichtergespann als über die knappe Niederlage verärgert war Jahn-Trainer Jens Klein. „Normalerweise äußere ich mich nicht über Schiri-Leistungen. Aber in diesem Spiel wurden wir verpfiffen. Der Trainer der HSG bestätigte mir hinterher, dass er viele Entscheidungen der Schiedsrichter ebenfalls nicht nachvollziehen konnte.“

Großen Unmut zogen sich die Unparteiischen 30 Sekunden vorm Abpfiff - Spielstand 21:22, Ballbesitz MTV - zu. „Sebastian Bank wurde am Kreis ganz klar gefoult. Statt Siebenmeter für uns gab es Abwurf. Im Gegenzug trifft Oha“, schilderte Klein die spielentscheidende Szene.

Verantwortlich für die Niederlage sei man in erster Linie jedoch selbst. „Unsere Chancenverwertung war zu schwach.“ Vorwürfe mache er den Seinen jedoch keine. „Es war ein gutes Spiel. Beide Mannschaften waren in der Abwehr ganz stark. Der Beste war der HSG-Torwart. Er hat sensationell gehalten.“

Zeugnis der Defensivstärke beider Kontrahenten war, dass das erste Tor erst nach neun Minuten fiel. Über 4:4 (22.) und 6:10 wurden die Seiten gewechselt. Nach der Pause blieb es knapp (9:11, 11:14), ehe sich die Gäste auf 12:18 (42.) absetzen konnten. Anschließend gab es bei Jahn einen Torwartwechsel, Jürgen Scharf kam für Jan Koob. Und die Entscheidung war richtig: „‚Schäfchen‘ brachte uns mit seinen Paraden auf 17:18 heran“, lobte Klein den Routinier, dessen Team am Ende jedoch nicht mehr als eine knappe Niederlage vergönnt war.

Vater Jahn Peine: Koob, Scharf (beide Tor) - Bank (2), Bertram (6), Falkenhain, Harms (1), Henning, Kaufmann (6), Mühlbach (3), Meier (3), Schlüsche.

SG Zweidorf/Bortfeld - VfL Lehre 30:22 (16:10). In den ersten Sieben Minuten konnten die Gäste die Partie bis zum 3:3 offen gestalten. Dann setzten sich die Gastgeber nach einer Viertelstunde mit 7:3 ab. „Unsere Abwehr hat kompakt agiert, und im Angriff waren wir sehr konzentriert“, meinte SG-Chef Sigurt Grobe. Es war deutlich zu merken: Die jüngsten Erfolge haben der Riege von Trainer Michael Nechanitzky Selbstvertrauen verschafft. Zudem funktionieren die Spielabläufe immer besser. Bei einer besseren Chancenauswertung hätte der Abstand bereits zur Pause höher als sechs Tore sein können.

Die Gastgeber bauten den Abstand nach der Pause kontinuierlich aus. Beim 23:15 nach 45 Minuten war die Vorentscheidung gefallen. Obwohl die Gastgeber auf den privat verhinderten Tako Schumann und in den Anfangsminuten auf Tobias Brümmer verzichten mussten, waren sie nicht zu gefährden. Das lag auch an den gut aufgelegten Torhütern Jannis Grotewold und Rene Strzoda. Grotewold hielt unter anderem drei Siebenmeter.

Nach seiner Verletzungspause war Gerrit Büüs das erste Mal wieder aktiv. Er feierte einen glänzenden Einstand. Und das nicht nur aufgrund der vier Tore, die er erzielte. Büüs war die Spielfreude anzusehen. Immer wieder spielte er seine Mitstreiter frei oder traf selbst. Mit ihm hat Trainer Michael Nechanitzky eine weitere Option im Rückraum. „Jetzt können wir beruhigt in die Spielpause gehen“, sagte ein sichtlich erleichterter Sigurt Grobe.

SG Zweidorf/Bortfeld: Grotewold, Strzoda (beide Tor) - Schwesinger (6), Frühauf (4/3), Büüs (4); Brümmer (4), Schulze (3), Weigel (3), Weber (2), Lehne (2); J. Pietruk (1), A. Pietruk (1), Behrens, Schröder.

HSG Schladen-Hornburg - MTV Groß Lafferde 20:24 (9:12). Für MTV-Co-Trainer Dennis Bühn war ein Schlüssel zum Erfolg, dass sich seine Mannschaft von der harten Gangart der Gastgeber nicht hat beeindrucken lassen. „Wir haben uns, anders als vorige Woche gegen Zweidorf, nicht verprügeln lassen. Dieses Mal haben unsere Spieler mitgemacht.“

Außerdem hätten die Seinen auch spielerisch und taktisch überzeugt. Besonders in der Abwehr: „Hinten waren wir richtig gut, mit unserem Torwart Christoph Könnecker als großen Rückhalt.“

Schon zu Beginn der Partie zeigten die Groß Lafferder, dass sie unbedingt gewinnen wollten. So legten sie ein 4:0 vor und gaben die Führung bis Ende der Partie nicht mehr her. In der Schlussphase der ersten Hälfte nutzen die Gastgeber eine kurze Schwächephase der Gäste und kamen nach dem 4:11 bis zur Pause auf drei Tore heran. Auch im zweiten Abschnitt konnte der MTV die HSG lange nicht entscheidend auf Distanz halten (12:14, 13:17, 15:18). Allerdings: „Wir hatten immer die passende Antwort parat. Bestand die Gefahr, dass es knapper wird, warfen wir jedes Mal ein Gegentor“, lobte Bühn, für den das Spiel mit Lafferdes Treffer zum 20:15 entschieden war.

MTV-Rückraumspieler Sören Reuter, der zwei Straßen entfernt von der Schladener Sporthalle wohnt, hob Bühn besonders hervor. „Sören hatte ein Heimspiel und war ganz stark. Er übernahm viel Verantwortung.“

MTV: Könnecker, Brecht (beide Tor) - Wosnitza, Neumann (4), Schröder (4), Tillack (1), Nikutowski, Burgdorff (1), Brunke, Büttner, Slabon, Petitjean (1), Reuter (9), Frühling (4).

jh/bt

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