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Nur ein Sieg wahrt Edemissens Mini-Chance

Fußball-Bezirksliga Nur ein Sieg wahrt Edemissens Mini-Chance

Das letzte Fünkchen Hoffnung für den Klassenerhalt am Glimmen halten - das wollen die Bezirksliga-Fußballer des TSV Edemissen am Sonntag. Im Derby müssen sie beim derzeit besten Peiner Team, Viktoria Woltwiesche, antreten.

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Duell im Nebel: Das Hinspiel im November gewann Woltwiesche (blauer Dress) gegen Edemissen mit 4:1.im

Quelle: Isabell Massel

Viktoria Woltwiesche - TSV Edemissen (Sonntag, 15 Uhr). Mit einem Sieg würde Woltwiesche den Gästen den entscheidenden Stoß in Richtung Kreisliga versetzen.

Viktoria-Trainer Matthias Steinert empfindet die wenig nachbarschaftsfreundliche Ausgangslage nicht als misslich. „Wenn Edemissen absteigt, dann haben sie den Klassenerhalt nicht an diesem Spieltag verspielt. Wir freuen uns auf jedes Spiel. Dass wir nun ein wenig das Zünglein an der Waage sind, ist egal“, betont Steinert, dessen Team am letzten Spieltag nämlich auch noch auf den gefährdeten FC Pfeil Broistedt trifft.

Die Ausgangslage dürfte seinem Team entgegenkommen, vermutet der Viktoria Coach: „Edemissen muss etwas machen. Das ist für uns einfacher, als wenn sich der Gegner hinten reinstellt.“

Das bewiesen die Woltwiescher eindrucksvoll am jüngsten Spieltag als sie dicht dran waren, dem Spitzenreiter BSV Ölper ein Bein zu stellen. Am Ende verloren sie jedoch unglücklich 2:3. „Das wurmt die Jungs immer noch sehr, weil sie sich sehr viel Mühe gegeben haben, aber nicht belohnt wurden“, sagt Steinert.

Das Hinspiel gegen Edemissen gewann sein Team hingegen mit 4:1. „Aber“, warnt der Coach, „Edemissen war nicht so schlecht, wie es der Tabellenstand vermuten lässt, wir haben uns lange Zeit sehr schwer getan.“

„Das war ein typisches Spiel für uns. Wir haben lange gut mitgehalten und sind dann doch noch eingebrochen“, erinnert sich auch Edemissens spielender Co-Trainer Sven Siedentop. Nach dem 0:0 im Abstiegsderby gegen Hohenhameln hat der TSV nur noch eine Mini-Chance auf den Nichtabstieg. Doch genau das könne seinem Team helfen, glaubt Siedentop.

„Keiner erwartet den Klassenerhalt, wir können ganz locker rangehen und befreiter aufspielen als gegen Hohenhameln. Da waren beide Teams sehr verkrampft“, schildert der Libero, der gespannt auf das Resultat im anderen Derby zwischen Broistedt und Hohenhameln ist. „Für uns muss schon alles super zusammenlaufen, ich sehe Hohenhameln ein wenig im Vorteil, die werden auch noch einmal richtig Gas geben“, sagt Siedentop.

Fehlen bei Edemissen werden die Verletzten Thomas Riethmüller (Zerrung) und Stefan Wöhler (Sprunggelenk). Woltwiesche wird erneut einige Spieler an die Zweite abgeben, die kurz vorm Titel in der 1. Kreisklasse Süd steht.

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