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Nur 2,5 Brettpunkte fehlen dem PSV-Nachwuchs zum Titel

Schach-Landesmeisterschaft Nur 2,5 Brettpunkte fehlen dem PSV-Nachwuchs zum Titel

Eine starke Leistung bot der Peiner Schach-Nachwuchs bei der Landesmannschaftsmeisterschaft: Er holte in Rotenburg Silber. Das U10-Team des Peiner SV musste sich nur dem Favoriten aus Hagen knapp geschlagen geben. Gerade einmal 2,5 Brettpunkte trennten den neuen Landesmeister (13:1 Punkte/25,0 Brettpunkte) vom PSV (13:1/22,5).

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Die Peiner Spieler: (sitzend v. l.) Patrick Post, Luis Stein und Justin Skottke; (stehend v. l.) die Landes-Vizemeister Konstantin Diderle, Yannick Miszori, Adrian Heuer und Erik Braun.

„Es waren zwei spannende Tage“, sagte PSV-Pressewart Stefan Kück, dessen Team hervorragend startete. Zum Auftakt gab es zwei 4:0-Siege gegen die Braunschweiger Schachfreunde II und den Hagener SV II. Anschließend sei es bereits zum Showdown gekommen, erklärte Kück. Denn die Peiner trafen auf den Titelfavoriten aus Hagen. „Es war ein äußerst spannendes Match.“ Zwar musste sich Erik Braun schnell geschlagen geben, doch Yannick Miszori und Adrian Heuer gelangen überraschende Siege. Folge: „Wir haben sensationell mit 2:1 geführt.“ Am Ende reichte es jedoch „nur“ zu einem Punkt, da Konstantin Diderle (Brett 1) gegen die Niedersächsische Meisterin und Dritte der Deutschen Meisterschaft, Sophia Brunner, verlor.

Zum Abschluss des ersten Tages bezwang der PSV das Team aus Deister mit 4:0, dementsprechend lagen Peine und Hagen mit jeweils 7:1 Zählern gleichauf an der Spitze des Feldes.

Spannend verlief auch der zweite Tag. Zum Auftakt besiegten die Peiner die Braunschweiger mit 3,5:0,5 - und weil Hagen „nur“ mit 3:1 gewann, übernahm der Peiner Nachwuchs die Führung. Doch: „Danach haben die Hagener ihre Klasse gezeigt“, berichtete Kück und verwies darauf, dass diese sich in ihren beiden letzten Partien jeweils mit 4:0 durchsetzten. Zwar entschieden die Peiner ebenfalls ihre Spiele gegen Nordhorn-Blanke und KSV Rochade Göttingen für sich, doch da sie lediglich mit 2,5:1,5 gewannen, rutschten sie auf Rang zwei ab.

Die zweite Peiner Mannschaft landete auf Rang 18. „Sie war hauptsächlich nach Rotenburg gefahren, um Erfahrung zu sammeln“, sagte Kück. Weil kurzfristig noch ein Spieler absagte, mussten Patrick Post, Luis Stein und Justin Skottke zu dritt antreten. Trotzdem haben sie ein Spiel gewonnen und zweimal remis gespielt.

Fazit: „Für die Jungs war es ein unvergessliches Erlebnis“, bilanzierte Kück.

rd

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