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Noch ein Marathon: Peiner starteten in Tokio

Majors-Serie wurde auf sechs Läufe ausgeweitet Noch ein Marathon: Peiner starteten in Tokio

Gerade als sie den 5. und letzten Marathon der Majors-Serie im Oktober 2012 erfolgreich abgeschlossen hatten, erfuhren die beiden Peiner Michael Mühlbach und Thomas Schmidt, dass eine neue Herausforderung auf sie wartet: Der Tokio-Marathon.

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Thomas Schmidt und Michael Mühlbach (rechts) vor dem Schild mit den Städtenamen der Majors-Serie.

Denn dieser Wettkampf sollte demnächst in die Marathon-Serie aufgenommen werden. „Uns war klar, dass wir den dann auch laufen müssen“, sagte Schmidt. Eigentlich wollten sich beide mit der Reise nach Japan ein wenig Zeit lassen. Aber als klar war, dass der Lauf im Februar 2013 in der japanischen Metropole bereits zur Majors-Serie dazu gehört, meldeten sie sich kurzentschlossen an. Jetzt sind zurück und können weiterhin erzählen, alle Läufe dieser Serie absolviert zu haben.

In 3:33,37 (Mühlbach) beziehungsweise 3:36,04 (Schmidt) Stunden erreichten beide in Tokio das Ziel. Anfangs hatte es allerdings nicht nach einer solch guten Zeit ausgesehen. „Es war windig, und wir hatten nur drei Grad plus“, sagte Schmidt. Strahlender Sonnenschein entschädigte später die zitternden Starter.

Neben den beiden Peinern waren es 36199 weitere Läufer. „Aufgrund der niedrigen Temperaturen und des starken Windes sind wir das Rennen vorsichtiger angegangen als unseren letzten Serien-Marathon in Chicago“, berichtete Schmidt. „Und das zahlte sich aus: Wir konnten in der zweiten Hälfte des Rennens noch sehr viele Läufer überholen.“

Die Strecke führte vorbei am Kaiserpalast und vielen weiteren Sehenswürdigkeiten der Weltmetropole und war gesäumt von Hunderttausenden Zuschauern. „Ganz toll waren die tausenden freundlichen Helfer an der Strecke und hinter der Ziellinie, die alle Läufer ohne Pause anfeuerten.“

Als die beiden Peiner ihren elften Kilometer liefen, kam ihnen auf der anderen Straßenseite die Spitze des Feldes der Männer sowie der Frauen entgegen. Die waren bereits bei Kilometer 20. „Bei Kilometer 23 sahen wir zum zweiten Mal Deutschlands beste Marathonläuferin Irina Mikitenko“, freute sich Schmidt. Sie kam später nach 2:26,41 Stunden ins Ziel und wurde Dritte.

70 Minuten später waren auch die beiden Peiner im Ziel. Sie hatten drei beziehungsweise sechs Minuten mehr gebraucht als beim Chicago-Marathon, bei dem sie nebeneinander die Linie überquert hatten. Und trotz des halben Dutzends an Major-Läufen ist die Begeisterung ungebrochen. Schmidt: „Hoffentlich gibt es bald einen siebten Marathon-Major-Lauf…“

mp

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