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Nina Fischers Baby-Pause macht das Titelrennen spannend

Tischtennis-Bezirksoberliga Nina Fischers Baby-Pause macht das Titelrennen spannend

Wenn da mal nicht bald ein Tischtennis-Talent geboren wird... Selbst vier Wochen vor ihrem Entbindungstermin hat Ölsburgs Spitzenspielerin Nina Fischer noch mit Baby-Bauch erfolgreich Tischtennis gespielt. Mit ihrem Bezirksoberliga-Spitzenreiter MTV hielt sie zunächst Verfolger RSV Braunschweig V beim knappen 8:6 auf Distanz und gewann danach das Derby gegen Fortuna Oberg klar mit 8:2.

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Nina Fischer verbesserte ihre Einzel-Bilanz noch auf 29:2-Siege. Nun wird sie dem Bezirksoberliga-Spitzenreiter MTV Ölsburg aber längere Zeit fehlen.

Quelle: rb

Doch jetzt ist Schluss - und die Baby-Pause der Ölsburger Nummer eins macht das Titelrennen noch einmal spannend. „Platz eins ist in Gefahr, es wird eine ganz enge Geschichte. Aber Nina könnte sich vorstellen, vielleicht noch die letzten ein, zwei Saisonspiele zu bestreiten“, sagt MTV-Kapitänin Astrid Manteufel.

RSV Braunschweig V - MTV Ölsburg 6:8 (21:29). So knapp war es für den MTV in dieser Spielzeit noch nie, erstmals musste Astrid Manteufel noch das Schlusseinzel für ihr Team bestreiten. Doch das war eine glatte Sache. „Dass es eng werden kann, damit hatten wir nach dem Hinspiel gerechnet“, sagte Kapitänin Manteufel, die jedoch selbst dann nicht nervös wurde, als der RSV noch einmal auf 6:7 verkürzte. „So viel Selbstvertrauen war nach dieser Saison da“, betonte die mit drei 3:0-Einzelsiegen erfolgreichste Ölsburgerin.

Zwei Siege gelangen Nina Fischer, die sich hochschwanger nur RSV-Noppenspielerin Andrea Thiele ärgerlich mit 10:12 in der Verlängerung des fünften Satzes geschlagen geben musste. „Andrea macht das mit ihrer Vorhand-Noppe gut. Wenn sie damit schießt, dann macht es nur klatsch“, erkannte Manteufel an.

Ein Extra-Lob verteilte die Mannschaftsführerin an Teamkollegin Katja Rapp, die mit zwei Einzelsiegen erheblichen Anteil am Erfolg hatte. „Egal wie knapp es war, Katja hat mit ganz, ganz viel Ruhe gespielt und Tipps sofort umgesetzt“, sagte Manteufel.

Spiele: Jasmin Hachulla/Andrea Thiele - Nina Fischer/Melanie Kubis 3:2, Nicole Bartels/Isabel Vogt - Astrid Manteufel/Katja Rapp 0:3, Hachulla - Manteufel 0:3, Thiele - Fischer 3:2, Bartels - Kubis 3:1, Vogt - Rapp 1:3, Hachulla - Fischer 0:3, Thiele - Manteufel 0:3, Bartels - Rapp 1:3, Vogt - Kubis 3:0, Bartels - Fischer 1:3, Hachulla - Rapp 3:0, Thiele - Kubis 3:0, Vogt - Manteufel 0:3.

MTV Ölsburg - Fortuna Oberg 8:2 (25:10). Zwei Zähler mehr als bei der Hinspiel-Höchststrafe gelangen den Obergerinnen. Im Doppel ärgerten Katja Lattmann/Daniela Grüger etwas überraschend Astrid Manteufel und Katja Rapp. „Die Kombination der Obergerinnen passte einfach. Wenn Katja Lattmann den Ball mit ihrem Rückhand-Anti-Belag gespielt hat, sind unsere Bälle oft etwas höher zurückgekommen, dadurch ist Daniela Grüger sofort in den Angriff gekommen“, schilderte Ölsburgs Kapitänin Astrid Manteufel.

Daniela Grüger holte in ihrem Einzel gegen Katja Rapp den zweiten Oberger Punkt mit einem glatten 3:0. Doch das war es, die restlichen Spiele gewannen die Ölsburgerinnen und feierten ihren 12. Sieg im 12. Spiel. Dass es schnell ging, dafür sorgte auch Melanie Kubis, die zum zweiten Mal in dieser Saison zwei Einzel gewann. „Melanie ist über sich hinausgewachsen, sie hat gut mit der Rückhand angegriffen“, lobte Teamkollegin Manteufel.

Das nächste Spiel der Ölsburgerinnen hat es dann in sich - am Sonnabend, 20. Februar, müssen sie beim Zweiten ESV Goslar antreten. „Ohne Nina gehe ich ganz stark von einer Niederlage aus“, räumt Astrid Manteufel ein.

Spiele: Astrid Manteufel/Katja Rapp - Katja Lattmann/Daniela Grüger 1:3, Nina Fischer/Melanie Kubis - Corinna Fricke/Corinna Knerich 3:0, Fischer - Fricke 3:0, Manteufel - Lattmann 3:1, Rapp - Grüger 0:3, Kubis - Knerich 3:0, Fischer - Lattmann 3:2, Manteufel - Fricke 3:0, Rapp - Knerich 3:0, Kubis - Grüger 3:1.

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