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Nico Heinze pariert zwei Ailton-Elfmeter

Fussball-Freundschaftsspiel in Peine Nico Heinze pariert zwei Ailton-Elfmeter

Ailton war der Star - aber nicht der Held. Beim Gastspiel des früheren Bundesliga-Stürmers gestern in Peine parierte Germania Blumenhagens Torhüter Nico Heinze zwei Elfmeter des Erstliga-Torschützenkönigs aus dem Jahr 2004.

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Chance vertan – aber Ailton staunt über die akrobatische Aktion vom VfB-Mannschaftskollegen Ünal Alaoglu.

Quelle: im

Die Kreisauswahl gewann das Spiel gegen Ailton und den VfB vor 500 Zuschauern mit 6:2.

„Trainer Hubert Meyer hatte mir den Tipp gegeben, dass Ailton mit dem linken Fuß nach rechts schießt“, verriet Heinze sein Elfmeterkiller-Geheimnis. Beim ersten Elfer (49.) hatte Ailton versucht, den Keeper mit einem angelupften Ball zu überwinden, beim zweiten (74.) zog er richtig ab, aber Heinze parierte nicht nur diesen Ball, sondern auch noch den Nachschuss Ailtons aus zwei Metern.

Große Stadien kennt der frühere Fußballstar reichlich. Ausgerechnet in Peine machte er nun eine neue Erfahrung: „Ich spiele über zwanzig Jahre Fußball. Aber zwei Elfmeter habe ich in einem Spiel noch nie verschossen“, sagte Ailton und gratulierte Heinze: „Kompliment, ganz stark gehalten.“

Einen Flachs hatte er auch gleich parat: „Er hat wohl vorher zu viel von meinem Energie-Drink getrunken.“ Die Dosen mit dem Aufdruck „Kugelblitz“ hatte der Fußball-Star vorher verteilt, sie sollen demnächst auch zu kaufen sein. Heinzes Helden-Lohn: Er bekam Ailtons Fußballschuhe geschenkt - mit Autogramm.

Bei einigen Aktionen im Spiel hatte der Brasilianer vorher seine Ballfertigkeit gezeigt, ins Netz traf er allerdings nicht. Einmal verhinderte Benjamin Duda ein Tor, als er Ailtons Schuss im letzten Moment abblockte (38.), ein anderes Mal dribbelte sich der Brasilianer fest und schaute dann vorwurfsvoll auf den Rasen. Sehr schön bereitete er aber das 1:0 (21.) für den VfB vor, als er Robert Solomun den Ball auflegte.

„Ich bin 38 Jahre, mit Training ist es schwer“, sagte Ailton nach dem Spiel. „Aber es war ein Spaß heute.“

In der letzten halben Stunde hatte die Kreisauswahl vier Tore erzielt und damit den Sieg perfekt gemacht. Zum Abschluss zeigte Blumenhagens Torjäger Patrick Tschapke, wie man Elfmeter schießt. Er verwandelte gegen den kurz vorher eingewechselten Christian Wöhrle, der sein letztes Spiel für die ersten Herren des VfB Peine bestritt.

Teams und Tore:

Tore: 1:0 Solomun (21.), 1:1 Lautenbach (28.), 1:2 Genter (42.), 2:2 Alaoglu (50.), 2:3 Lautenbach (58.), 2:4 Kaya (76.), 2:5 Genter (79.), 2:6 Tschapke (85., Foulelfmeter).

VfB Peine: Baumgart, Wöhrle – Doppelhammer, Otte, Helms, Beuermann, Tosun, Solomun, Turek, Knieling, Demir, Ailton, Bel-Aiech, Alaoglu, Miljanovic.

Kreisauswahl: Kiontke, Heinze – Miehe, B. Duda, Slodczyk, Dießner, O. Bacaksiz, Wolff, Seidel, Lautenbach, Genter, Tschapke, Bergmann, Ramm, Werner, Ohmes, Kaya.

mp

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