Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Neuer Trainer: Bytyqi soll Wendeburg retten

Fußball-Kreisliga Neuer Trainer: Bytyqi soll Wendeburg retten

Bei Hannover 96 hoffen sie auf den Schaaf-Effekt, beim TSV Wendeburg auf den Bytyqi-Effekt. Der abstiegsgefährdete Fußball-Kreisligist hat einen neuen Trainer. Bekim Bytyqi, der einst den Nachbarklub TSV Meerdorf coachte, soll dem Aufsteiger zum Klassenerhalt verhelfen.

Voriger Artikel
Super-Serie hält: Jahn ärgert auch die SG
Nächster Artikel
Flotte Neun stürzt den Spitzenreiter

Wieder häufiger jubeln - das haben sich die Kreisliga-Fußballer des TSV Wendeburg mit ihrem neuen Trainer zum Ziel gesetzt.

Quelle: im

Der 43-Jährige folgt damit auf Spielertrainer Michael Holst, der im Oktober entlassen worden war, inzwischen aber auch eine neue Aufgabe als Fußballer hat - er ist zum Bezirksligisten Arminia Vechelde gewechselt.

Wendeburgs Torjäger Pascal Werner hatte den Kontakt zu seinem ehemaligem Meerdorfer Trainer hergestellt, mit dem und unter dem er einst stürmte. „Wir hatten Bekim zunächst gar nicht auf dem Zettel, aber im ersten Gespräch hat er uns gleich überzeugt“, freut sich Wendeburgs Fußball-Abteilungsleiter Mirko Hoffmann über die Zusage. In der ersten Februar-Woche startet der neue Coach mit seinem Team in die Rückrunden-Vorbereitung. „Der erste Eindruck ist super. Mein Bauchgefühl sagt mir, das passt. Bekim bringt von der Altersstruktur her die nötige Distanz mit und hat trotzdem noch einen guten Draht zu jungen Spielern“, sagt Hoffmann, der optimistisch ist, dass der Trainer-Wechsel noch den entscheidenden Effekt für eine bessere Rückrunde bringt.

In der Hinserie war der Aufsteiger zwar furios gestartet, doch nach internen Querelen wurde der TSV noch auf den drittletzten Platz durchgereicht, hat aber noch sieben Punkte Vorsprung auf den VfL Woltorf, der als Schlusslicht derzeit den einzigen Abstiegsplatz belegt. „Aber durch sind wir noch lange nicht“, mahnt Hoffmann, „wir müssen uns an die eigene Nase packen und alle an einem Strang ziehen.“

Bekim Bytyqi will dazu entscheidend beitragen. Der frühere Bezirksligaspieler des VfB Peine freut sich auf die neue Aufgabe und sein Kreisliga-Trainer-Debüt. Dass er ein Team übernimmt, dass um den Klassenerhalt kämpft, stört ihn nicht. „Das ist doch gerade die Herausforderung. Und eine Mannschaft, die unten steht, ist gut zu motivieren“, betont er. Das Team sei jung, wissbegierig und habe Potenzial. „Und zusammen mit meiner eigenen Motivation bin ich optimistisch, dass wir da unten rauskommen können.“

Dabei nicht mehr helfen wird Offensivmann Nils Querfurth. Er hat sich zum Winterpausen-Wechsel zum Kreisliga-Konkurrenten TSV Edemissen entschieden. „Das ist ganz klar ein Verlust. Aber Nils wird bei uns immer in guter Erinnerung bleiben, schließlich hat er vergangene Saison das Derbytor zum 1:0-Sieg gegen Wendezelle II geschossen, das mitentscheidend für unseren Kreisliga-Aufstieg war“, betont Obmann Mirko Hoffmann. Einen Neuzugang hat der TSV aber auch: Aus Equord wechselte Offensivspieler Halit Qollaku.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Sport in Peine