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Neubauers Wunsch: Ein Abschied mit Pott

Volksbank-Peine-Kreispokal Neubauers Wunsch: Ein Abschied mit Pott

Schon bevor das Finale im Fußball-Wettbewerb um den Volksbank-Peine-Kreispokal am heutigen Sonnabend auf dem Platz des VfB Peine angepfiffen wird, sind sich die Übungsleiter vorab in einem einig. „Es ist ein absolutes Highlight“, sagen Lafferdes Coach Mark Neubauer und Woltorfs Trainer Max Hilkens.

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Das heutige Kreispokal-Finale gegen den VfL Woltorf wird für Lafferdes Trainer Mark Neubauer zugleich das letzte Spiel sein. Bevor er aber das Amt an Marco Schwalenberg übergibt, möchte er noch den Pokal holen.rb

SV Teutonia Groß Lafferde - VfL Woltorf (Sonnabend, 16 Uhr, VfB-Platz). Ein Blick auf die Kreisliga-Tabelle genügt, um die Rollenverteilung zu verdeutlichen: Während die Teutonia die Saison mit Platz sechs abgeschlossen hat, beendete der VfL die Serie auf Rang 13. Demnach gehen die Lafferder eigentlich favorisiert ins Endspiel.

Eigentlich. Doch davon möchte der Teutonen-Coach nichts wissen. „Wer im Finale steht, muss sehr viel richtig gemacht haben“, betont Mark Neubauer. Entsprechend gebe es im heutigen Finale auch keinen echten Favoriten.

Ohnehin stuft er den VfL als spielstarke Mannschaft ein. Das sei zuletzt auch im Halbfinale zu sehen gewesen, „als die Woltorfer den TSV Dungelbeck besiegten“, mahnt Neubauer. Größtes Problem werde sein, „Woltorfs Keeper zu überwinden, denn Sebastian Hahn ist ein überdurchschnittlich guter Torwart“, lobt Neubauer. Schon im Hinspiel beim 1:1 habe er das bewiesen. „Damals sind meine Jungs an ihm verzweifelt“, erklärt Neubauer. Dennoch gibt es heute für ihn nur ein Ziel: Er möchte unbedingt den Pott holen.

Auch deshalb, weil die heutige Begegnung zugleich die letzte für Mark Neubauer ist. „Aus zeitlichen Gründen bekomme ich es nicht mehr gebacken, weiterhin Trainer zu sein“, erläutert er. Sein Nachfolger steht bereits fest: Marco Schwalenberg, bislang Co-Trainer, wird vom 1. Juli an die Lafferder coachen.

Heute jedoch trägt Neubauer noch einmal die Verantwortung. Und er hofft darauf, dass die Mannschaft sich für ihre Leistungen, die sie zuletzt gezeigt hat, belohnt. „Wir haben in den vergangenen Wochen nicht nur erfolgreich, sondern auch attraktiv gespielt“, sagt Neubauer. „Sie hätte es verdient, das Finale zu gewinnen.“

Damit das gelingt, setzt er auf eine offensive Taktik. „Wir werden versuchen, die Woltorfer von Beginn an unter Druck zu setzen und ihnen unser Spiel aufzudrücken.“ Dabei hofft er auch auf zahlreiche und lautstarke Unterstützung. „Wir setzen sogar einen Fanbus ein“, erklärt Neubauer. Und die Anhänger sollen mithelfen, dass sich sein Wunsch erfüllt: „Ich möchte mich mit dem Pokalsieg verabschieden“, betont Mark Neubauer.

Genau das möchten die Woltorfer allerdings verhindern. „Ganz klar, wir wollen das Endspiel gewinnen“, erklärt VfL-Trainer Max Hilkens. „Denn mit einem Sieg würden wir die aus unserer Sicht verkorkste Saison positiv abschließen.“

Dass die Woltorfer in der gerade abgelaufenen Serie hinter ihren Erwartungen zurückgeblieben sind, „hat in erster Linie mit den vielen Verletzten zu tun“, erläutert Hilkens. Aufgrund der ständigen Ausfälle musste er im Laufe der Saison 31 Spieler einsetzen - heute allerdings kann Hilkens die Bestbesetzung aufbieten.

„Jetzt liegt es daran, dass ich das richtige Händchen habe und die richtigen Spieler auf den Platz schicke.“ Entscheidend sei aber ebenfalls, „dass die Spieler ihr Potenzial abrufen und noch einmal 90 Minuten alles geben - und das ist vor allem eine Kopfsache“, sagt Hilkens.

Zuversichtlich stimmt ihn aber, „dass wir im Pokal-Wettbewerb mit Dungelbeck und Ölsburg schon zwei vermeintliche Favoriten geschlagen haben“. Und wie heißt es so schön: Aller guten Dinge sind drei. „Da hätte ich nichts dagegen“, erklärt Max Hilkens und lacht.

pet

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