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Nervenstarke VG holt souverän den Titel

Volleyball-Bezirksligen der Männer Nervenstarke VG holt souverän den Titel

Keine Blöße gaben sich die Volleyballer der VG Ilsede an ihrem letzten Heimspieltag: Sie bezwangen sowohl den unmittelbaren Verfolger aus Wettbergen als auch das Schlusslicht aus Stederdorf mit 3:0 und machten damit den Titelgewinn in der Bezirksliga 10 perfekt. Ebenfalls zwei Siege in eigener Halle verbuchte GW Vallstedt III in der Staffel 11.

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Oliver Küpper (Mitte) und die VG Ilsede besiegten den TuS Wettbergen sowie den MTV Stederdorf jeweils mit 3:0 und machten damit den Titelgewinn in der Bezirksliga 10 perfekt.

Bezirksliga 10

VG Ilsede - TuS Wettbergen 3:0 (25:19, 25:6, 26:24). „Es war ein großartiges Spiel“, resümierte VG-Pressewart Klaus Knicker, dessen Team in diesem Spitzenspiel die Nerven bewahrte. Denn gegen den nur einen Punkt schlechter platzierten Verfolger aus Wettbergen musste unbedingt gewonnen werden, um die Meisterschaft sicherzustellen - und das gelang, „weil die Einstellung stimmte“, lobte Knicker. Von Beginn an sei die Mannschaft als Einheit aufgetreten. Selbst eine Schwächephase überstand die VG. „Auch dank der lautstarken Unterstützung der Fans hat das Team den Satz dann mit 25:19 nach Hause gebracht“, erläuterte Knicker.

Noch deutlicher entschied der Gastgeber den zweiten Durchgang für sich. Maßgeblich verantwortlich dafür war Kapitän Christoph Rostkowski, brachte er doch 19 Aufschläge in Folge im gegnerischen Feld unter, so dass sein Team mit 19:0 vorne lag. „Ich war wie im Tunnel. Jeder Aufschlag ist genau dahin gekommen, wo er hin sollte“, erklärte Rostkowski.

Satz drei hingegen verlief bis zum Schluss ausgeglichen und spannend. Nachdem die Ilseder mit 25:24 in Führung gingen, wechselte Trainer Zeljko Popovic Steffen Köhler ein. „Damit hatten wir drei starke Blockspieler am Netz“, sagte Popovic. Diese taktische Maßnahme zahlte sich aus - anschließend machte Ilsede den 26:24-Sieg perfekt.

VG Ilsede - MTV Stederdorf 3:0 (25:10, 25:17, 25:13). Zwar gewann die VG deutlich gegen das Schlusslicht, „aber wir haben nicht so stark gespielt wie gegen Wettbergen“, resümierte Klaus Knicker. Dennoch dominierte die VG klar. Und obwohl der Coach einige Spieler aus der zweiten Mannschaft einsetzte, „war der Sieg nie gefährdet gewesen, sagte Knicker.

Zufrieden war auch der Gast. „Wir haben das Geschehen offener gestaltet als noch im Hinspiel“, sagte Stederdorfs Betreuer Bernd Naas. Es sei immer wieder zu langen Ballwechseln gekommen, „in denen sich dann allerdings meistens die individuelle Klasse der Ilseder durchsetzte“, berichtete Naas. „Was uns fehlte, war die Durchschlagskraft und in vielen Situationen die Cleverness, um Ilsede mal zu überlisten. Unser Spiel war zu einfach auszurechnen.“ Doch trotz der Niederlage habe sich in der Mannschaft eine sehr positive Stimmung entwickelt. „Das macht Mut für die beiden letzten Spiele gegen Vöhrum und Neulvese.“

Für den Titelgewinn der Ilseder sorgten: Raphael Herbst, Oliver Küpper, David Meier, Sven Menzel, Malte Rengers, Christoph Rostkowski, Kay Schweda, Christian Ällrich, Christian Bodenstein, Tobias Herrmann, Steffen Köhler und Nils Schneider.

Bezirksliga 11

GW Vallstedt III - FT Braunschweig 3:1 (25:13, 25:19, 26:28, 25:23). „Die ersten beiden Sätze haben wir dominiert und sicher gewonnen“, erklärte GW-Abteilungsleiter Wilfried Weißer. Doch Nachlässigkeiten ließen die Braunschweiger immer besser ins Spiel kommen. Folge: Die Gäste verkürzten auf 1:2. „Die Freien Turner hatten jetzt Blut geleckt und spielten an ihrem Limit. Und weil wir uns immer wieder dumme Fehler leisteten, war auch der vierte Satz hart umkämpft. Am Ende haben wir aber den Vorsprung ins Ziel gerettet“, sagte Weißer.

GW Vallstedt III - MTV Vorsfelde 3:2 (25:27, 25:22, 26:24, 6:25, 15:13). „Es war ein Spiel auf Augenhöhe, weil sich die Vorsfelder von ihre besten Seite gezeigt haben“, erläuterte Weißer. Entsprechend sei das Match bis zum Schluss äußerst umkämpft gewesen, sagte Weißer. Lediglich Satz vier verlief sehr einseitig. „Da haben wir uns abschlachten lassen und so hoch verloren wie noch nie“, ärgerte er sich.

Im Tiebreak jedoch habe sein Team super gekämpft - und das wurde belohnt: Vincent Ludwig nutzte den zweiten Matchball zum 15:13. Fazit: „Es war eine eher schwankende Leistung. Nur gut, dass keine Spitzenmannschaft zu Gast war“, bilanzierte Weißer, dessen Team dank der beiden Heimsiege den zweiten Platz festigte.

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