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Nervenstark: Rüger stürzt Favoriten

Senioren-Tennis Nervenstark: Rüger stürzt Favoriten

Mit 77 Jahren läuft Fritz-Jürgen Rüger sportlich noch zur Höchstform auf. Bei den Internationalen Austrian Chamionships am Wörthersee, einem der stärksten Senioren-Tennis-Turnieren der Welt, gewann der Jahner die Doppelkonkurrenz.

„Das ist sicherlich mein größter internationaler Erfolg“, bilanzierte der Peiner Tennis-Senior zufrieden nach seinem Auftritt im österreichischen Pörtschach. Im Doppel trat er mit dem Australier Alan Hocking an. „Ein sehr guter Mann. Ein Linkshänder, der sehr gut Slice spielen kann“, beschreibt Rüger die Stärken seines Doppel-Partners. Im Finale traf die deutsch-australische Kombination auf die Favoriten Hans Jell aus Österreich und Ladislav Vysocky aus Tschechien. „Jell ist die Nummer vier der Weltrangliste“, unterstreicht Rüger die Spielstärke. Doch um den Peiner im Doppel zu bezwingen, dafür war er nicht stark genug. Rüger/Hocking gewannen die spannende Partie mit 6:3 und 7:6.

Im Tie-Break führte der Jahner mit seinem Partner bereits 5:1, aber die Favoriten glichen noch zum 5:5 aus. Doch Rüger/Hocking behielten die Nerven gewannen 7:5. „Im ersten Satz haben sie uns vielleicht etwas unterschätzt. Am Ende haben wir gewonnen, weil wir besser harmoniert haben und uns auf die Laufwege des Partners eingestellt hatten“, sagte Rüger.

Auch im Einzel spielte der Peiner gut. Der Italiener Paolo Bertini gab nach dem 1:6 im ersten Satz auf, den an Nummer sechs gesetzten Schweizer Umberto Faccin kämpfte Rüger mit 7:5, 7:6 nieder. „Das war eine haarige Sache“, kommentierte er den knappen Spielverlauf. Im Viertelfinale war jedoch Endstation. Vorjahressieger und der spätere Titelverteidiger Günter Herrmann spielte Tempo-Tennis und ließ Rüger beim 0:6, 2:6 keine Chance. „Er ist nicht nur drei Jahre jünger, er kann auch die Bälle gut beschleunigen und streut sehr gute Stopps ein“, erkannte Rüger die Niederlage neidlos an.

Beim Alpen-Adria-Cup in Klagenfurt musste Rüger die Doppel-Teilnahme wegen einer leichten Zerrung absagen. Im Einzel schaffte er es dennoch erneut unter die letzten Acht. Diesmal scheiterte er am österreichischen Top-Spieler Hans Jell mit 1:6 und 1:6. „Ich habe einfach keine Mittel gegen ihn gefunden“, sagte Rüger, der vor allem mit den hoch abspringenden Top-Spin-Bällen des Weltranglisten-Vierten zu kämpfen hatte. Den Turniersieg schmetterte der Tscheche Ladislav Vysocky heraus.

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