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Nervenstark: Koch trifft kurz vor Schluss

Basketball Nervenstark: Koch trifft kurz vor Schluss

Eine klare Niederlage kassierte Basketball-Bezirksoberligist TSV Edemissen gegen den Tabellenzweiten: In eigener Halle unterlag er dem VfL Wolfsburg mit 71:94. Erfolgreich hingegen waren die Groß Ilseder in der Bezirksklasse.

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Nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge waren Oliver Küpper und VT Union Groß Ilsede wieder erfolgreich. Gegen den BSC Acosta Braunschweig II gab es einen 73:72-Heimsieg.

Quelle: rb

Gegen den BSC Acosta Braunschweig setzten sie sich mit 73:72 durch - der Siegtreffer fiel wenige Sekunden vor dem Abpfiff.

Bezirksoberliga

TSV Edemissen - VfL Wolfsburg 71:94 (17:32, 42:50, 56:73). „Die Wolfsburger haben viele routinierte Leute in ihren Reihen“, stellte TSV-Trainer Santino Nordmeyer fest. Weil kaum jemand mit einem Sieg der Edemissener gerechnet hatte, konnte er die Niederlage verschmerzen.

Er freute sich vielmehr darüber, dass Christopher Stannek nach seiner Verletzung wieder dabei war und sich gleich mit 16 Punkten einführte, darunter drei Dreier. Und Nordmeyer freute sich, dass sein Team in der ersten Halbzeit gut spielte und im zweiten Viertel sogar auf 39:42 herangekommen war.

Das war dann aber auch der engste Spielstand. „In der zweiten Halbzeit haben wir uns zu viele Nachlässigkeiten erlaubt“, sagte Nordmeyer. „Aber dieses Spiel mussten wir nicht gewinnen. Wichtiger ist, dass wir am Sonnabend gegen den mit uns punktgleichen SV Gifhorn gewinnen.“ Das Hinspiel hatten die Edemissener 77:85 verloren. Anpfiff ist um 18 Uhr.

TSV Edemissen: Daqi (14), Fahmy (5), Fonga (2), Nordmeyer (26/2), Obrzut (2), Pape (6), Stannek (16/3).

Bezirksklasse

VT Union Groß Ilsede - BSC Acosta Braunschweig II 73:72 (15:16, 29:39, 55:52). „Der Bann ist gebrochen. Nach zwei Niederlagen in Folge haben wir wieder in die Erfolgsspur zurück gefunden“, resümierte Union-Spieler Matthias Busche. Dabei sah es zunächst nicht nach einem Sieg für die Gastgeber aus. „Denn in der ersten Halbzeit haben wir zu keinem Zeitpunkt richtig in die Partie gefunden“, sagte Busche. Die Braunschweiger hätten das Tempo verschleppt, „und wir haben uns bereitwillig angepasst“, monierte Busche, der sich zudem über die Bodenverhältnisse in der Ilseder Stadionsporthalle ärgerte. „Die sind schon seit Wochen unverantwortlich und trugen dazu bei, dass kein Team ins Laufen kam.“

Nach der Pause jedoch steigerten sich die Gastgeber. Grund dafür war die Umstellung auf Zonenverteidigung. Nach Ballgewinnen wurde nun zügig ins Angriffsspiel umgeschaltet, sodass die Ilseder den Zehn-Punkte-Rückstand aufholten und ihrerseits in Führung gingen. „Wir haben es aber nicht geschafft, uns deutlicher abzusetzen“, erklärte Busche.

Das rächte sich zu Beginn des letzten Abschnittes, als der BSC wieder mit fünf Zählern vorne lag. Anschließend blieb die Partie bis zum Schluss umkämpft - und sie verlief enorm spannend. Denn vor dem vermeintlich letzten Angriff der Ilseder führte Braunschweig nach einem Dreier mit 72:70. „Aufgrund der verbleibenden Zeit war die erfolgversprechendste Variante das Spiel unter den Korb“, erläuterte Busche. Der Ball sei dann zu Center Martin Koch gekommen - der traf zum Ausgleich und wurde dabei auch noch gefoult. Bei dem daraus resultierenden Freiwurf erwies sich Koch als nervenstark und versenkte den Ball drei Sekunden vor dem Ende zum Sieg - der Rest war Jubel.

Union Groß Ilsede: Rösner (20), Fischer (12), Koch (10), Rühmann (9), A. Berwing (9), Küpper (9), Lux (3), Busche (1).

pet/mp

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