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Nadine Cordes holt gleich zwei Titel

Badminton, Norddeutsche U22-Meisterschaft Nadine Cordes holt gleich zwei Titel

Erneut erfolgreich waren die Badminton-Spieler des VfB/SC Peine, denn bei den Norddeutschen Meisterschaften U22 in Hamburg sicherten sie sich drei von fünf möglichen Titeln. Am erfolgreichsten war Nadine Cordes, holte sie doch zwei Goldmedaillen und einmal Bronze.

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Nadine Cordes bot bei den Norddeutschen U22-Meisterschaften starke Leistungen. Lohn waren der Titel im Doppel und Mixed, zudem holte sie Bronze im Einzel.

Quelle: Isabell Massel

Ihren ersten Titel heimste sie im Mixed-Wettbewerb an der Seite von Lucas Gredner (VfB/SC) ein. Das Peiner Duo gewann das Viertelfinale deutlich mit 21:8 und 21:6 gegen die Berliner Vizemeister. Und auch im Halbfinale dominierten die beiden, sie ließen Patrick Wulf/Romina Plöger (Ratzeburg) ebenfalls keine Chance (21:14, 21:13).

Im Endspiel trafen Gredner/Cordes dann auf Alexander Mernke/Carina Hingst (Schleswig-Holstein), die zuvor Lukas Behme/Lea Dingler (VfB/SC/BV Gifhorn) mit 21:13 und 21:8 ausgeschaltet hatten. Gredner und Cordes erwiesen sich jedoch als zu stark und setzten sich in Satz eins mit 21:16 durch. „Weil wir super konzentriert gespielt haben“, erklärte Cordes, „und im zweiten Satz hatten wir dann relativ leichtes Spiel.“ Rang drei belegten Behme/Dingler.

Ebenfalls starke Leistungen boten die Peiner im Herren-Doppel, wobei Lucas Gredner und Lukas Behme, die an 1 gesetzt waren, am Ende ihrer Favoritenrolle auch gerecht wurden. Zuvor spielten sie sich scheinbar mühelos durch die ersten Begegnungen, gewannen sicher mit 21:13 und 21:15 gegen Wagner/Holtsche sowie 21:8 und 21:14 gegen Dieball/Wieblitz.

Im Halbfinale kam es dann zur Neuauflage des Finales der Landesmeisterschaft - und auch diesmal behielten Gredner und Behme gegen Fitzgerald/Nothnagel (Harkenbleck/Gifhorn) die Oberhand. „Sie haben beide Sätze zwar dominiert, aber trotzdem nur recht knapp mit 21:16 und 21:19 gewonnen“, sagte VfB/SC-Coach Heiner Brandes, dessen Schützlinge im Finale auf die Berliner Kaminski/Köhler trafen. „Zwei alte Rivalen.“

Und die Erinnerungen an die Berliner waren nicht die besten, gab es doch bei der Norddeutschen Seniorenmeisterschaft eine bittere Niederlage.

Auch in Hamburg hatten Kaminski/Köhler zunächst leichte Vorteile und gingen folglich mit 1:0 (21:18) in Führung. „Aber danach sind Lukas und Lucas immer besser ins Spiel gekommen“, erläuterte Brandes. Lohn war der Gewinn des zweiten Durchgangs (21:16). „Und im dritten Satz haben sie den Berlinern dann keine Chance mehr gelassen und ganz sicher mit 21:12 gewonnen“, berichtete Heiner Brandes.

Grund zur Freude hatte der Peiner Coach auch im Damendoppel. Denn Nadine Cordes sicherte sich zusammen mit der Gifhornerin Alicia Molitor auch in diesem Wettbewerb Platz eins. Im Finale bezwangen die beiden die Berlinerinnen Ece Altintas/Lena Reder mit 21:10 und 21:19. „Der erste Satz war eine Demonstration“, sagte Brandes. Anschließend jedoch habe es an der nötigen Konzentration gefehlt, „so dass es noch einmal unnötig eng wurde“, konstatierte der Trainer, der mit der Ausbeute jedoch rundum zufrieden war. Schließlich landete Cordes im Einzel auch noch auf Rang drei.

Sein Fazit: „Das war eine gelungene Generalprobe für die Deutschen Meisterschaften.“ Und für diese hat sich der VfB/SC viel vorgenommen, finden sie doch vom 15. bis 17 April in Peine statt.

rd

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