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Nachträgliche Aufsteiger gegen Kreisliga-Aufsteiger

Fußball-Kreispokal Nachträgliche Aufsteiger gegen Kreisliga-Aufsteiger

Der Fußball rollt wieder: Die erste Runde im Volksbank-Peine-Kreispokal wird an diesem Wochenende ausgetragen. 16 Partien stehen auf dem Spielplan.

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Vor gut zwei Jahren spielten Schmedenstedt (Blau) und Barbecke (rot) noch in der Kreisliga gegeneinander. Inzwischen läuft bei beiden der Neuaufbau.

Quelle: rb

Drei ursprünglich angesetzte Begegnungen fallen allerdings aus, weil der MTV Duttenstedt, der TSV Sierße/Wahle und Anker Gadenstedt ihre Mannschaften vom Spielbetrieb zurückgezogen haben. So haben der SSV Stederdorf, der MTV Peine und der TSV Bodenstedt in der Auftaktrunde Pause.

Zwei Mannschaften haben vom Rückzug profitiert, indem sie nachträglich von der 2. in die 1. Kreisklasse aufgestiegen sind: Blau-Weiß Schmedenstedt und Germania Barbecke. Beide Vereine mussten in den vergangenen Jahren einen Fast-Zusammenbruch ihrer ersten Herrenmannschaft in der Kreisliga erleben.

Beide fingen in der untersten Staffel wieder an und befinden sich mittlerweile in einer Konsolidierungsphase. Und beide Teams haben am Sonntag Kreisliga-Aufsteiger zu Gast.

Germania Barbecke – VfL Woltorf. „Ich bin gespannt, wie die Partie ausgeht“, sagt Germania-Trainer Siegfried Morawiec. Er lässt sich im Urlaub auf Usedom mit Kurznachrichten über den aktuellen Spielstand versorgen. „Ich glaube, dass wir zu Hause mithalten können“, sagt er. Schließlich habe die Germania in der Vorbereitung an der Sportwoche in Lesse teilgenommen, und dort unter anderem den Kreisligisten Bruchmachtersen besiegt.

„Wir wollen Woltorf so lange wie möglich ärgern“, sagte Germania-Obmann Thorsten Sachteleben, der für Morawiec die Mannschaft auf- und einstellen wird. „Woltorf wird wohl noch die Aufstiegseuphorie mitbringen. Es wird schwer für uns, aber mit etwas Glück könnte ein Sieg gelingen.“

Sebastian Horaiske, der vom SV Lengede III kam und den Sturm verstärken soll, fällt allerdings aus. In der Vorbereitung zog er sich einen Kreuzband- und Meniskusriss zu. Auch weitere vier Akteure fehlen aus unterschiedlichen Gründen. Der Kader ist aber groß genug, um die Lücken zu füllen.

„20 Spieler gehören dazu. Und was wichtig ist: Allein zehn davon kommen aus Barbecke“, sagt Morawiec. „Dadurch kommen auch die Leute aus dem Dorf wieder zu unseren Spielen.“

Durch den nachträglichen Aufstieg kicken die Barbecker diese Saison in der Nordstaffel. „Wir müssen ein Jahr längere Fahrten in Kauf nehmen. Aber das stehen wir durch“, sagt Morawiec und sieht optimistisch in die Zukunft: „Wir sind auf einem guten Weg.“

BW Schmedenstedt – PSG Peine. Blau-Weiß-Trainer René Röhr hat eine klare Vorgabe: „Nicht zweistellig verlieren!“ Bei der Stadtmeisterschaft war sein Team der PSG mit 0:9 unterlegen. Die Taktik ist folglich klar: Hinten dicht machen und vorne hoffen. „Uns fehlt auch noch unser Torhüter Fabien Gebhardt.“

Auch wenn die Blau-Weiß-Verantwortlichen für die Kreispokal-Partie kaum Hoffnung haben, sind sie optimistisch, was die Zukunft angeht. „Wir sehen uns immer noch in der Aufbauphase“, sagt Obmann Karl Friedrich Walkling. Aber dieser Prozess sei der ersten Kreisklasse einfacher als in der zweiten – und bisher gut verlaufen. Das Saisonziel haben die Schmedenstedter ja schon vor dem Punktspielstart erreicht: Den Aufstieg.

 Sämtliche Kreispokal-Spiele sind im Artikel „Fußball am Wochenende“ auf Seite 29 aufgeführt.

mp

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