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Nach Standpauke dreht Edemissen auf

Handball-Oberliga Nach Standpauke dreht Edemissen auf

Der Vizemeister des Vorjahres schlägt den Titelverteidiger: Eine Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte beschert den A-Jugend-Handballerinnen der HSG Nord Edemissen einen deutlichen Sieg in der Oberliga bei Wacker Osterwald.

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Duell der überragenden Spielerinnen: Katharina Buchholz (HSG Nord Edemissen) behielt nicht nur in dieser Szene gegen Moira Quedenbaum (Wacker Osterwald) die Oberhand.

Quelle: bt

Wacker Osterwald – HSG Nord Edemissen 23:30 (13:13).

In der Halbzeitpause wurde es laut in der Edemissener Kabine. Trainer Timo Liepelt monierte die hohe Anzahl an technischen Fehlern und mangelnde Aggressivität in der Abwehr. Diese zwei Punkte waren ursächlich für den zwischenzeitlichen Vier-Tore-Rückstand (4:8), der Liepelt veranlasste, eine Auszeit zu nehmen, in der er sein Team noch einmal neu einstellte und motivierte. Mit Erfolg: Kreisläuferin Jennifer Borchard glich zum 10:10 aus und Katharina Buchholz warf die Führung heraus.

Nach der Pause sahen die rund 60 Zuschauer eine hoch konzentrierte HSG-Mannschaft, die durch einen vierminütigen Zwischenspurt auf 18:13 davonzog. „In dieser Phase haben wir sehr gut verteidigt“, freute sich Trainer Timo Liepelt. Wacker fand gegen die sehr geschickt verschiebende Gästeabwehr kein Mittel, verlor die Bälle und lud den Gegner zu Tempogegenstößen ein. Die Heimmannschaft verkürzte zwar noch einmal auf 17:19, doch näher ließen die A-Jugendlichen aus Edemissen den langjährigen Titel-Konkurrenten nicht mehr herankommen.

Angetrieben von einer in der zweiten Halbzeit überragenden Katharina Buchholz baute die HSG den Vorsprung auf acht Tore zum 28:20 aus. In der zweiten Halbzeit wussten die Gäste auch spielerisch zu überzeugen. Immer wieder wurden von Ivonne Krängel und Katharina Buchholz die Außenspielerinnen geschickt angespielt. Auf der rechten Seite profitierten Svenja Berkhoff und Sandra Dietrich davon, auf der linken Seite Delia Ewert-Schönstein.

Abwehr und Torfrau ließen nach der Pause nur zehn Gegentreffer zu. Frauke Kemmer hatte ihr Team vor allem in der ersten Halbzeit im Spiel gehalten und war so wesentlich am Erfolg beteiligt.

HSG Nord: Kemmer (Tor); Buchholz (9/1), Berkhoff (4), Ewert-Schönstein (4), Geier (4), Krängel (3), Dietrich (3), Rangnick (1), Svenja Meyer (1), Borchard (1).

bt

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