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Nach 14 Spielen: Jahns Heimsieg-Serie reißt

Handball-Regionsoberliga Nach 14 Spielen: Jahns Heimsieg-Serie reißt

Der MTV Stöcken hat die beeindruckende Serie der Regionsoberliga-Handballer des MTV Peine beendet. Die Heimmacht Jahn unterlag in der Silberkamphalle das erste Mal seit 14 Spielen. Enttäuscht waren auch die Handballer der SG Zweidorf/Bortfeld II. Im Kellerduell verloren sie gegen das bis dahin sieglose Schlusslicht Ehmen. Der TVJ Abbensen machte hingegen seinem Ruf als Favoritenschreck alle Ehre.

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Harte Gegenwehr: Niklas Kaufmann (weißes Trikot) und der MTV Peine unterlagen dem MTV Stöcken mit 32:39.

Quelle: rb

TVJ Abbensen – TSV Salzgitter 29:18 (17:8). Erneut unterstrichen die Abbensener ihren Ruf als Favoritenschreck. Dem bis dahin Zweitplatzierten ließen sie von Beginn an keine Chance. „Wir haben die Weichen schnell gestellt. Wir haben in der Deckung super gestanden und auch im Angriff eine tolle Leistung gezeigt“, lobte TVJ-Trainer Jörg Wilpert. Salzgitter sei in der Rückwärtsbewegung sehr langsam gewesen. „Das haben wir haben über 60 Minuten mit der ersten und zweiten Welle gnadenlos ausgenutzt“, unterstrich Wilpert. „Das war ein Spiel, in dem alles geklappt hat.“

TVJ: Kollmeyer (10), D. Rönick (8), Wilke (5), Lappe (2), Menz, Guttmann, Wilpert, Manschwetus.

MTV Vater Jahn Peine – MTV Stöcken 32:39 (16:19). Zum ersten Mal mussten die Jahner in dieser Saison eine Niederlage in eigener Halle hinnehmen – saisonübergreifend waren sie zu Hause sogar seit 14 Spielen ungeschlagen. „Wenn man vorne 32 Tore macht, muss man ein Spiel eigentlich gewinnen“, betonte Jahn-Trainer Jens Klein. Doch die mit einem vorgezogenen Spieler agierende 5:1-Deckung überzeugte nicht.

Am Kreis seien die Jahner zu lahm gewesen und störten die Gegenspieler zu spät. „Oft waren die Würfe von Stöcken nicht mal gefährlich“, wunderte sich Klein, dass die Bälle dennoch einschlugen. Überzeugt hat den Coach lediglich der Einsatz der Spieler. „Gekämpft hat meine Mannschaft, das kann ich ihr nicht absprechen.“

Jahn: Bank (6), Bertram (5), Brandes (4), Görl (3), Henning (6), Kaufmann (6), Netzel (2).

HSC Ehmen – SG Zweidorf/Bortfeld II 28:21 (13:9). Eine „bittere und schmerzvolle Niederlage“ im Kellerduell gegen Schlusslicht Ehmen erlebte SG-Trainer Frank Pausewang. Die Gastgeber seien in der Abwehr von Anfang an aggressiver gewesen. „Unsere Angreifer ließen sich den Schneid abkaufen. Die harte Gangart wurde von den Schiedsrichtern unterstützt, die viel laufen ließen“, erläuterte Pausewang. Doch selbst wenn die SG-Spieler zum Wurf kamen, münzten sie das zu selten in Tore um. Denn: „Der beste Spieler von Ehmen war der Torwart“, unterstrich Pausewang.

Auch in der zweiten Hälfte mühten sich die Gäste darum, den Anschluss herzustellen – vergeblich. „Wir versuchten es noch offensiver, aber scheiterten immer wieder am Keeper. Jetzt wird es ganz eng, dort unten wieder raus zu kommen.“

SG: Löpmeier (2), Bürger (9), Büüs, Dönch, Bastian (4), Kuhnigk (4).

js

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