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Mutiger Dennis Gergert bietet dem WM-Starter Paroli

Boxen Mutiger Dennis Gergert bietet dem WM-Starter Paroli

Sein großes Talent hat er eindrucksvoll untermauert, zu einer Überraschung hat es aber nicht gereicht: Jugend-Boxer Dennis Gergert vom BSC Black Panthers Peine hat das Finale um die Verbandsmeisterschaft mit 1:2 nach Punkten gegen den zweifachen Deutschen Meister Daniel Koschkin (BC Gifhorn) verloren.

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Knappe Niederlage: Dennis Gergert (blau) vom BSC Black Panthers Peine traf Daniel Koschkin (BC Gifhorn) im Finale immer wieder.

Quelle: oh

Der Peiner darf aber weiter von der Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft träumen.

Einen international erfahrenen Gegner, der schon für Deutschland bei Europa- und Weltmeisterschaften starten durfte, hatte Dennis Gergert da im Finale in der Gifhorner Box-Mühle vor den Fäusten: Während Daniel Koschkin vor dem Duell schon 46 Kämpfe in seiner Laufbahn bestritten hatte und 39 davon gewann, konnte der 17-jährige Peiner erst 9 Siege aus 9 Kämpfen vorweisen - er ist schließlich erst seit einem Jahr dabei. Doch Dennis Gergert schlug sich gut: „In den ersten zwei Runden hat er alles richtig gemacht. Er hat seine linke Führhand gut eingesetzt. Natürlich war sein Gegner schnell und hat gute Seitwärtshaken geschlagen, aber Dennis hat gut geantwortet. Ich habe ihn vorne gesehen“, sagte Panthers-Vorsitzender Kazim Yilmaz. In den letzten 30 Sekunden des Kampfes habe Koschkin jedoch noch einen Endspurt gestartet. „Das war wohl entscheidend. Außerdem hatten die Gifhorner Heimvorteil“, fand Yilmaz den Sieg umstritten.

Ganz so sah es Verbandssportwart Uwe Pankrath aus Stederdorf nicht. „Dennis Gergert hat gut dagegengehalten. Man hat gesehen, dass er ein Ausnahmetalent ist, aber objektiv gesehen, war der Sieg von Daniel Koschkin schon gerechtfertigt“, nahm er die Punktrichter in Schutz, machte dem Peiner aber zugleich Mut. „Wenn er bei der Niedersachsenmeisterschaft wieder auffällt, fährt er vielleicht zur Deutschen Meisterschaft“, sagte Pankrath. Schon Mittwoch werden die Ansetzungen ausgelost. Und Kazim Yilmaz ist gespannt, wie sich sein Schützling dann schlägt: „In einem Jahr hat er schon einen riesigen Sprung gemacht.“

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