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Münstedt steht gegen BSC unter Druck

1. Fußball-Kreisklasse Münstedt steht gegen BSC unter Druck

Kreis Peine. Positiv überrascht in der 1. Fußball-Kreisklasse haben bisher Aufsteiger SG Adenstedt und der TSV Zweidorf-Wendeburg, der ein neues Team formen musste: Während die SGA die Tabelle anführt, steht der TSV auf Rang drei - am Sonntag treffen die beiden Teams aufeinander.

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Im Gemeindepokal-Wettbewerb Ilsede trennten sich der TSV Münstedt (rechts) und der BSC Bülten im Juli 1:1. Am Sonntag wollen sich die Münstedter in Bülten nicht mit einem Remis begnügen.

Quelle: Isabell Massel

Nicht so gut gestartet ist dagegen Titelfavorit TSV Münstedt, folglich will er am Sonntag gegen Bülten drei Punkte holen.

TSV Münstedt - BSC Bülten (Sonntag, 15 Uhr). Nach der 2:6-Niederlage in Vechelde stand am vergangenen Wochenende die Hochzeit des Münstedter Spielertrainers Markus Eschemann auf dem Programm. „Da konnten wir ordentlich feiern und unsere Wunden lecken“, sagt TSV-Trainer Mathias Buchmann, der sich zugleich bei den Blumenhagenern bedankte, da sie der Spielverlegung zustimmten.

Jetzt gilt es für den TSV, den Blick wieder nach vorne zu richten, schließlich ist er einer der Titelfavoriten. „Wir müssen jetzt schnellstmöglich den Hebel umlegen. Wir haben den Anspruch, oben mitzuspielen - und jedes Spiel, dass wir in den Sand setzen, erhöht den Druck.“ Für den aus Bülten stammenden Buchmann ist das Ziel deshalb, „ein Tor mehr zu schießen als der Gegner.“ Erschwert wird dieses Vorhaben jedoch durch die Münstedter Personalsituation, „denn wir haben fünf, sechs Spieler, die uns verletzungsbedingt oder beruflich nicht zur Verfügung stehen - schon gegen Vechelde hatten wir nur eine Zwölf-Mann-Not-elf auf dem Platz“, hadert Buchmann.

Zufriedener als der TSV ist hingegen der BSC Bülten - und das trotz der Niederlage in Edemissen. „Wir haben auch gegen die Edemissener gut gespielt, sie aber durch individuelle Fehler zu Toren eingeladen - wir hätten nicht verlieren müssen“, erläutert BSC-Trainer René Hauer. Gegen Münstedt würde er gerne punkten, „wobei ich mit einem Zähler zufrieden wäre“. Allerdings: „Die Münstedter sind der Topfavorit der Liga und haben zuletzt verloren - sie müssen also kommen“, sagt der BSC-Coach und hat auch schon Schwachstellen ausgemacht. Hinten sind sie anfällig, deswegen werden wir gleich versuchen, Druck zu machen.“

Für das Spiel steht Hauer ein 18-Mann-Kader zur Verfügung, er selbst wird jedoch aufgrund einer Gelb-Rot-Sperre nur von außen eingreifen können.

TSV Zweidorf-Wendeburg - SG Adenstedt (Sonntag, 15 Uhr). Mit zwei Siegen aus zwei Spielen fällt die Bilanz zum Saisonstart für die Mannschaft von TSV-Trainer Jürgen Liem positiv aus. „Das waren Gegner auf unserem Niveau - die Punkte waren deshalb wichtig, und die kann uns keiner mehr nehmen!“

Nach dem Rückzug aus der Kreisliga hat sich das Gesicht der Mannschaft stark verändert. „Wir haben viele Spieler, die in der vergangenen Saison noch in der 3. Kreisklasse gespielt haben. Dass wir trotzdem so gut starten, hätte ich nicht gedacht“, sagt Liem. Allerdings müsse sich sein Team noch steigern, „um unsere Ziele zu erreichen“, mahnt der Coach, der den kommenden Gegner nicht einschätzen kann. „Die Adenstedter kenne ich nicht. Ich weiß nur, dass sie ein junges Team haben und gut gestartet sind“, sagt Liem, der zumindest einen Zähler holen will. „Denn Zweidorf hat am Wochenende seinen 875. Geburtstag - und da feiern wir mit.“

Ein bisschen feiern durfte auch die SGA, ist doch die englische Woche für den Aufsteiger fast perfekt gelaufen: mit sieben Punkten aus drei Spielen führt die Mannschaft von Frank Leitermann die Tabelle an. „Gegen Bortfeld hätten wir auch gewinnen können, dann wären es jetzt neun Punkte“, beschreibt er.

Der gute Start gelang trotz einiger Langzeitausfälle. „Zwei Neuzugänge fehlen die gesamte Hinrunde. Wir haben drei Torhüter - alle drei sind verletzt. Wenn vor der Saison jemand gesagt hätte, wir bekommen ein Torwartproblem, den hätte ich ausgelacht“, sagt Leitermann und lobt den eingesprungenen „Ersatztorwart“ Fabian Frank. „Er hat das gut gemacht“, sagt der Coach, für den die kommenden Wochen wegweisend sind. „Die nächsten zwei, drei Spiele werden zeigen, wo die Reise hingeht. Als Aufsteiger sind wir gegen Wendeburg zwar nur Außenseiter, aber auch da können wir etwas holen“, betont Leitermann.

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