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Münstedt feiert: Titel gewonnen, Wette verloren

Tischtennis-Landesliga der Damen Münstedt feiert: Titel gewonnen, Wette verloren

Titel-Matchball souverän verwandelt: Obwohl sie zweifelten, ob es tatsächlich klappt, haben die Tischtennis-Landesliga-Spielerinnen des TSV Münstedt das entscheidende Duell gegen Verfolger MTV Bettingerode klar mit 8:2 gewonnen und dürfen nächste Saison in der Verbandsliga aufschlagen. „Unfassbar, aber wahr. Mit so einem Ergebnis haben wir nun wirklich nicht gerechnet“, jubelte TSV-Spielerin Stefanie Pohl.

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14 Siege aus 18 Spielen: Martina Schlue (von links), Femia Mesecke, Stefanie Pohl und Sigrun Stark gewannen mit dem TSV Münstedt die Landesliga-Meisterschaft.

Quelle: Isabell Massel

Münstedt. MTV Bettingerode - TSV Münstedt 2:8 (12:26). Münstedts Spitzenspielerin Martina Schlue muss PAZ-Sportredakteur Christian Meyer jetzt eine Bratwurst auf dem Münstedter Sportplatz ausgeben. Die beiden hatten gewettet: Der Sport-Journalist tippte auf Münstedt als Meister, die TSV-Spielerin zweifelte und nannte Torpedo Göttingen II. Doch ihre Wett-Schuld löst sie gerne ein. „Meister? Davon bin ich nie ausgegangen. Aber wir sind von der Spielstärke ziemlich ausgeglichen. Wenn es bei einer mal schlechter läuft, können das die anderen ausgleichen. Und wir mussten nur einmal mit Ersatz spielen“, nannte Martina Schlue das Erfolgsrezept ihres Teams.

Nach zwei Vizetiteln und Platz drei im vergangenen Jahr machten die Münstedterinnen diesmal das Titelrennen und könnten kommende Saison Peines ranghöchste Tischtennis-Mannschaft sein. „Wir freuen uns, sind uns aber noch nicht sicher, wie wir in die nächste Saison starten. In der Osterpause wird jede Spielerin für sich überlegen, ob die Verbandsliga machbar für uns als Mannschaft ist - und danach entscheiden wir uns, ob wir das Aufstiegsrecht annehmen“, erläuterte TSV-Spielerin Stefanie Pohl.

Dass sie sich mit ihrem Team im packenden Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem punktgleichen Zweiten Torpedo Göttingen II behauptete, lag unter anderem auch an einer famosen Doppel-Bilanz von Femia Mesecke und Sigrun Stark. 17 von 18 Spielen gewannen die beiden und bildeten damit das beste Doppel der Liga. Auch in Bettingerode setzte sich die Links-Rechtshänder-Kombination souverän durch.

Femia Mesecke und Martina Schlue legten mit ihren folgenden drei Einzel-Siegen im oberen Paarkreuz den Grundstein zum meisterlichen Auswärtssieg. Mesecke überraschte Bettingerodes Spitzenspielerin Sabine Trojan und die ungeschlagene Fünfsatz-Expertin Martina Schlue feierte sogar eine Premiere. „Sie konnte zuvor noch nie gegen Sabine gewinnen. Das waren völlig unerwartete Punkte“, stellte Teamkollegin Pohl erfreut fest. „Ich habe mich manchmal selber gewundert, wo ich den Ball jetzt noch hergeholt habe“, freute sich Martina Schlue.

Das trieb auch das untere Paarkreuz der Münstedterinnen an, Stefanie Pohl und Sigrun Stark wurden ihrer Favoritenrolle gerecht und gaben dabei sogar nur einen einzigen Satz ab. Mit Steak, Bratwurst und Sekt feierten die Münstedterinnen noch vor Ort den Titel. Bettingerode hatte den Meister zum Grillen eingeladen. „Das war wunderbar“, bedankte sich Stefanie Pohl.

Spiele: Sabine Trojan/Meike Huwald - Martina Schlue/Stefanie Pohl 3:0, Kerstin Gleißner/Melanie Gudehus-Hoffmann - Femia Mesecke/Sigrun Stark 0:3, Trojan - Mesecke 1:3, Huwald - Schlue 2:3, Gleißner - Stark 0:3, Gudehus-Hoffmann - Pohl 0:3, Trojan - Schlue 2:3, Huwald - Mesecke 3:2, Gleißner - Pohl 1:3, Gudehus-Hoffmann - Stark 0:3.

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