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Mitternachts-Krimi: Um 0.30 Uhr steht Vecheldes 8:8

Tischtennis-Bezirksoberliga Mitternachts-Krimi: Um 0.30 Uhr steht Vecheldes 8:8

Acht Fünfsatz-Spiele, Matchball-Dramen, 68 Sätze und ein Schlussdoppel bis nach Mitternacht: Titelfavorit Arminia Vechelde lieferte sich mit dem SV Broitzem einen Tischtennis-Krimi vom Feinsten in der Bezirksoberliga. Um 0.30 Uhr war das 8:8 perfekt. Nervenstark: Rainer Lindigkeit gewann gleich zwei Einzel 3:2.

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Nervenstark: Rainer Lindigkeit gewann beide Einzel.

Quelle: Isabell Massel

„Gegen Broitzem fangen wir auf keinen Fall mehr nach 18 Uhr an“, betonte Arminen-Spitzenspieler Josef Rempe und erinnerte an ein 8:8 gegen den gleichen Gegner im März 2015 in der Landesliga. „Das war noch schlimmer, da haben wir sogar 37:37-Sätze gespielt.“

SV Broitzem - Arminia Vechelde 8:8 (34:34). Im dritten Spiel gaben die Vechelder ihren ersten Punkt ab. „Aber nach dem Spielverlauf müssen wir mit dem 8:8 zufrieden sein, wir hätten genauso gut verlieren können. Die Broitzemer sind schon gut, mit denen werden sich auch andere Teams noch schwer tun“, bilanzierte Vecheldes Nummer eins Josef Rempe.

Den Thriller an einem Abend voller Nervenkitzel lieferte Vecheldes Nummer vier Rainer Lindigkeit im Einzel gegen André Sowade. Beim Stand von 10:5 im dritten Satz hatte sich der Armine schon fünf Matchbälle erspielt - und vergab alle. Auch zwei weitere im vierten Satz wehrte Sowade noch ab und rettete sich in den fünften Satz. Dort kämpfte sich Rainer Lindigkeit nach einem 5:8-Rückstand zurück, wehrte selber zwei Matchbälle ab und jubelte nach dem 12:10-Sieg. „André Sowade kam mit Rainers glattem Anti-Topspin-Belag immer besser zurecht. Aber am Ende hat Rainer einfach keine Fehler mehr gemacht und auch aus der Halbdistanz tolle Bälle gespielt. Das war ein richtig schön anzuschauendes Duell der beiden“, schwärmte Teamkollege Rempe.

Ersatzspieler Kolja Frey vergab dagegen seinen Matchball im Krimi gegen Florian Stangl. „Schade, denn Kolja zeigte mal wieder eine sehr ansprechende Leistung. Vielleicht hätten wir dann sogar 9:6 gewonnen“, orakelte Rempe.

Beim 4:3 hatten die Vechelder erstmals die Führung übernommen - und gaben sie bis zum Schlussdoppel auch nicht mehr her. „Aber wir haben sie nicht ins Ziel gebracht“, bedauerte Rempe seine Fünfsatz-Niederlage im Schlussdoppel mit Thore Richter. „Thore meinte nach dem Spiel, er sei ein wenig müde gewesen. Nach Mitternacht ist das auch nicht verwunderlich“, fand nicht nur Rempe.

Spiele: Michael Fowler/Andre Sowade - Christian Havekost/Carsten Gruhn 3:0, Jacek Dombrowski/Eduard Schwan - Josef Rempe/Thore Richter 1:3, Hennig Bartosz/Florian Stangl - Rainer Lindigkeit/Kolja Frey 3:1, Dombrowski - Richter 0:3, Fowler - Rempe 3:2, Sowade - Lindigkeit 2:3, Bartosz - Havekost 2:3, Stangl - Frey 3:2, Schwan - Gruhn 0:3, Dombrowski - Rempe 2:3, Fowler - Richter 3:2, Sowade - Havekost 3:1, Bartosz - Lindigkeit 2:3, Stangl - Gruhn 3:0, Schwan - Frey 1:3, Fowler/Sowade - Rempe/Richter 3:2.

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