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Mittelmaß ist Nils Könnecker zu wenig

Fußball-Leistungsklasse Mittelmaß ist Nils Könnecker zu wenig

Den Anschluss nach oben in der Fußball-Leistungsklasse nicht verpassen: Das hat sich der MTV Wedtlenstedt für Sonntag vorgenommen. Voraussetzung dafür ist ein Heimsieg gegen den TSV Wendezelle II. Auch der TSV Clauen/Soßmar hat sich einen Dreier zum Ziel gesetzt.

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Mit einem Heimsieg gegen den starken Aufsteiger aus Woltwiesche will sich der TSV Clauen/Soßmar (dunkle Trikots) oben festsetzen.

Quelle: im

Zu Gast beim Kreisliga-Absteiger ist die gut gestartete Zweitvertretung aus Woltwiesche.

TSV Clauen/Soßmar - Viktoria Woltwiesche II (Sonntag, 15 Uhr). Noch keine Niederlage in vier Spielen, aber erst einen Sieg - so richtig zufrieden mit der Bilanz ist TSV-Spielertrainer Nils Könnecker nicht. Entsprechend sieht auch die Zielsetzung für Sonntag aus. „Gegen Woltwiesche würde ich gern einen Sieg landen, denn dann spielen wir oben mit. Verlieren wir, sind wir nur Mittelmaß“, erläutert Könnecker. Und genau das möchte er nicht. Deswegen erwartet er von seiner Elf gegen Woltwiesche auch die Leistung, die sie beim Sieg gegen den MTV Peine gezeigt hat. „Da sind wir geschlossen aufgetreten, haben die Räume eng gemacht und gut gekontert“, lobt er.

All das zeige, dass die Mannschaft viel Qualität hat. „Mit diesem Potenzial können wir sogar oben mitmischen“, sagt Könnecker. Künftig darf er wieder Christian Keller einsetzen, weil er aus Schwicheldt zurückgekehrt ist.

Viktoria-Coach Jörg Weigl hingegen weiß noch nicht genau, wer ihm zur Verfügung steht. „Da beim Spiel der Ersten gegen den VfB Peine André Schnotale vom Platz geflogen ist, kann es sein, dass aus der Zweiten Spieler hochgezogen werden“, sagt Weigl, der sich über den kommenden Gegner informiert hat.

Erkenntnis: „Ein harter Brocken“, warnt Weigl, dem es überhaupt nicht gelegen kam, dass sein Team zuletzt spielfrei war. „Denn wir waren so gut drauf, da möchte man nicht eine Woche aussetzen.“ Wichtig ist für ihn, das eigene Spiel dem Gegner aufzuzwingen „und schnell den eigenen Rhythmus zu finden“. Gelinge das, sei zumindest ein Punkt machbar.

MTV Wedtlenstedt - TSV Wendezelle II (Sonntag, 15 Uhr). Zwei Siege und zwei Niederlagen in vier Spielen - den Start hatte sich der MTV ein wenig anders vorgestellt. Vor allem das 0:4 zuletzt in Stederdorf ärgert Obmann Horst Blanke noch immer. „Es kann nur besser werden“, sagt er. „Allerdings haben wir im Sommer drei Leistungsträger verloren. Die konnten wir noch nicht adäquat ersetzen. Wenn sich dann auch noch kurz vor dem Spiel vier weitere Stammspieler krank oder verletzt abmelden, kann man nichts machen“, erklärt Blanke.

Sogar Trainer Markus Puschmann musste einspringen. „Und der hatte noch nicht mal Fußballstiefel mit.“ Auch gegen Wendezelle ist personell wenig Besserung in Sicht. „Deshalb wird es auch schwer“, mahnt Blanke, den die individuellen Fehler der Mannschaft ärgern. „Dazu kommt die schlechte Chancenverwertung.“ Und Blanke hat auch kein Verständnis dafür, „dass Spieler private Dinge wie das Stoppelfeldrennen vorziehen“.

Wie der Gastgeber hat auch der TSV II sechs Punkte auf seinem Konto, ist jedoch noch ungeschlagen. Es wäre aber noch mehr drin gewesen, wenn es den Wendezellern gelungen wäre, „in zwei Spielen die Führung nach Hause zu bringen“, erklärt Coach Stefan Wolf. „Doch gegen Clauen hatte einer unserer Leistungsträger einige Aussetzer - diese individuellen Fehler müssen wir abstellen“, fordert Wolf.

Sein Ziel ist es, „kein Spiel zu verlieren, aber wir wollen auch wieder mal gewinnen“, betont Wolf, der auf Alexander Streibel verzichten muss.

ma

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